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    <subtitle type="html">mobbing war gestern heute ist agg</subtitle>
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    <updated>2010-08-14T14:00:25Z</updated>
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        <published>2010-08-14T07:55:00Z</published>
        <updated>2010-08-14T14:00:25Z</updated>
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        <title type="html">McAllister verteidigt Ministerinnen Özkan und Grotelüschen</title>
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                <h1><font size="2">Schulterschluss mit Grotelüschen</font></h1> 
<p>eine Krähe und das andere Huhn. Schön zu sehen das man sich einig ist. Hier das neueste aus der dpa: <br /></p> 
<p>Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) hat zwei seiner Ministerinnen gegen Kritik verteidigt. Der in Hannover erscheinenden «Neuen Presse» (Samstagausgabe) sagte McAllister, Sozialministerin Aygül Özkan (CDU) stehe «unter besonderer Beobachtung, weil sie die erste Muslimin und türkischstämmige Deutsche auf einem Ministersessel
ist.» </p> <p> In «zehn oder 15 Jahren» werde das «völlig normal sein». Özkan war mehrfach in die Kritik geraten, weil sie sich für ein Kruzifix-Verbot in Klassenräumen ausgesprochen hatte und Niedersachsens Medien auf eine «kultursensible» Form der Berichterstattung über Migranten verpflichten wollte.</p> 
<p>McAllister nahm auch Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen (CDU) in Schutz, die derzeit wegen <a href="http://www.ngo-online.de/2010/08/11/huhnermast-und-massentierhaltung-profitable-tierqu/">Tierquälerei</a>-Vorwürfen
unter Druck steht. «Ich habe keinen Anlass, an ihrer Darstellung zu zweifeln», sagte McAllister gegenüber der Zeitung. <br /><br />«<a href="http://www.ngo-online.de/2010/08/11/huhnermast-und-massentierhaltung-profitable-tierqu/">Astrid Grotelüschen</a>
hat alle Belange ihres Ministeriums und alle Formen der Landwirtschaft im Blick. Sie erfüllt ihren Posten auf vorbildliche Art und Weise.» Viele Kritiker würden ihr vorwerfen, als ehemalige <strong>Mastputenzüchterin</strong>
den <strong>Tierschutz</strong> nicht überwachen zu können, sagte McAllister. «Wenn man in der Sache mit Kritik nicht weiter kommt, wird das berufliche Umfeld oder die Biografie bemüht - so ist das leider.»</p> 
<p>ddp</p> 
            </div>
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        <link href="http://blog.mobbing-gegner.de/index.php?/archives/644-Leukaemie-Maxi-im-Glueck.html" rel="alternate" title="Leukämie: Maxi im Glück" />
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        <published>2010-08-14T06:40:04Z</published>
        <updated>2010-08-14T07:22:37Z</updated>
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        <title type="html">Leukämie: Maxi im Glück</title>
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                <h1><font size="3">Herz für Kinder</font></h1> <br />
<p>unter diesem Motto steht der Aritkel &quot;<a href="http://www.ngo-online.de/2010/07/29/leukamie-ein-herz-fur-kinder/">Leukämie -ein herz für kinder</a>&quot; auf ngo-online.de. Zeitgleich ging der Aufruf für Maxi durch die Presse. Bei XING, facebook, google überall wurde man/frau auf Maxi aufmerksam. Dieser hat nun Glück. Gleiches wünsche ich weiterhin Merlin. Es wäre schön, wenn ich auch über diesen Ausgang berichten könnte.<br /></p> <p><br />
Rettung für Maxi kommt aus den USA<br /><br />Medizinische Hochschule bestätigt Spender<br />Von Karen Fröhlich<br /><br />Seit Juli suchten Maren und Olivier Zachariae aus Salzgitter-Lebenstedt verzweifelt einen Stammzellenspender für ihren Sohn Maxi. Das gerade acht Monate alte Kind leidet unter akuter myeloischer Leukämie und wird zurzeit in der Kinderkrebsstation der Medizinischen Hochschule Hannover behandelt. Gestern Mittag kam von dort die erlösende Nachricht.<br /><br />Zwar seien weder die zahlreichen regionalen noch die bundesweit angelaufenen Typisierungsaktionen erfolgreich gewesen, berichtete Maxis Arzt Professor Christoph Klein den Eltern. Beim Zugriff auf das internationale Stammzellen-Spendernetzwerk mit 14 Millionen Spendern haben man aber gleich drei mögliche Spender gefunden. Klein: &quot;Ein junger Mann aus den Vereinigten Staaten erwies sich nach weiterführenden Tests als am besten geeignet.&quot;<br /><br />Der Spender stimme in den relevanten Eigenschaften so gut mit Maxi überein, dass es bald zu einer Transplantation kommen könne. Vor diesem Hintergrund bestünden, so Klein, gute Genesungschancen.<br /><br />&quot;Die erste Hürde auf dem Weg zur Heilung ist genommen. Wenn alles optimal läuft, hat Maxi nun vermutlich sechs Wochen Zeit, sich von den Strapazen der Chemotherapie zu erholen&quot;, berichtet Großmutter Waltraud Voß-Hoppe. Die Lehrerin war gestern erschöpft von einem Sponsorenlauf ihrer Schule heimgekehrt, als sie von der frohen Kunde aus Hannover hörte.<br /><br />633 Mal hatten Schüler aus fast allen Klassen des Gymnasiums am Fredenberg den Salzgittersee umrundet. &quot;Aber nicht nur dieser beeindruckende Einsatz, sondern die Welle der Hilfsbereitschaft in der gesamten Region hat uns in der zurückliegenden, schweren Zeit die Last tragen geholfen&quot;, sagt Großvater Axel Hoppe. Selbst wenn die Hilfe für Maxi nun aus Übersee komme, sei keine der vielen Veranstaltungen vergeblich gewesen. &quot;Auch die noch geplanten Aktionen sollten nicht ausfallen&quot;, wünscht sich der 57-Jährige, denn es gebe noch so viele Menschen, die dringend auf Stammzellenspender warteten.<br /><br />Das wissen auch die Profifußballer von Eintracht Braunschweig. Sie hatten von Maxis Schicksal gehört und spontan ihr Abschlusstraining am kommenden Montag vor dem NFV-Pokalspiel gegen Arminia Hannover auf die Sportanlage des SV Viktoria Woltwiesche verlegt. Dort soll von 18 Uhr an eine Typisierungsaktion stattfinden. &quot;Wir freuen uns sehr, dass für Maxi ein Spender gefunden worden ist, wollen aber auch anderen Betroffenen helfen und bleiben daher gerne bei unserer Zusage&quot;, betont Eintrachts sportlicher Leiter, Marc Arnold.<br /></p> <br />
<p>Quelle: Braunschweiger Zeitung -Samstag 14.08.2010<br /></p> 
            </div>
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        <dc:subject>herz für kinder</dc:subject>
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        <published>2010-07-30T11:56:13Z</published>
        <updated>2010-07-30T12:04:01Z</updated>
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        <title type="html">Neue Energie für linke Alternativen</title>
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                <h1><span style="font-size: small; ">Erneuerbare Energien auf dem Vormarsch</span></h1> 
<p>Ein wichtiger Termin!&#160;</p> 
<div> 
<p>30. September bis 2. Oktober 2010 Tagungszentrum am Franz-Mehring-Platz (ND-Gebäude) Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin</p> 
</div> 
<div>Mehrere existenzielle Krisenprozesse prägen die Gesellschaften der Gegenwart: die Finanz- und Wirtschaftskrise, die Ernährungskrise, soziale und Sicherheitskrisen sowie die ökologische Krise. Die ökologische Krise zeigt sich in <a href="http://www.ngo-online.de/2004/10/13/teuer/">Klimawandel</a>, Artensterben und zunehmender Ressourcen- knappheit. Ausgelöst wird sie durch die Art und Weise, wie wir heute produzieren und konsumie- ren. In der Erzeugung und Nutzung der dafür benötigten Energie werden die Konflikte in den viel- schichtigen Krisenprozessen besonders deutlich. Welche Politik ist in der Lage, diese gravieren- den Entwicklungsprobleme zu lösen und wirklich ein radikales Umsteuern in der Produktions- und Lebensweise zu bewirken? Das Konzept des Green New Deal verspricht solche Lösungen und ist deshalb für viele Menschen attraktiv. Es kann aus unserer Sicht keine soziale Gerechtigkeit her- stellen, weil es den kapitalistischen Entwicklungspfad nicht verlässt. <strong>Es braucht dringend linke Alternativen</strong>.</div> <p>
Mit dieser internationalen Konferenz stellt die Rosa-Luxemburg-Stiftung herrschende und alternative Vorstellungen zur <a href="http://www.ngo-online.de/lexikon/energie-energiepolitik">Energiepolitik</a> zur Diskussion – national und international durch Teilnehme- rinnen und Teilnehmer aus China, Polen, Nigeria, Tansania, Kasachstan, Mexiko und Argentinien. Selbstverständlich gehören auch verschiedene Analysen als Ausgangspunkt für linke Politik dazu wie die Auseinandersetzungen um die fossilen Energieträger Kohle und Erdöl zum Beispiel in Polen, Kasachstan oder dem Nigerdelta. Nationale Strategien der Energiepolitik in China und Lateinamerika werden diskutiert, ebenso Großprojekte wie der Staudamm Belo Monte in Amazonien oder <a href="http://www.ngo-online.de/2010/05/4/nrw-subventioniert-desertec/">DESERTEC</a> – das Großprojekt für Sonnenenergien in der Sahara. Was bedeuten diese Strategien und Projekte für das Leben der Menschen? Konkrete Projekte linker Energiepolitik, die damit verfolgten politischen Ziele und Konflikte sind ein zentraler Gegenstand der Konferenz. Es geht um eine vollständige Energieversorgung mit bezahlbaren erneuerbaren Energiequellen, um einen Strukturwandel mit neuen Energien und darum, die Energie im Sinne des Titels der Konfe- renz “<strong>Power to the People</strong>“ in die Verfügung und Verantwortung der Menschen zu geben, die sie erzeugen und nutzen. Rekommunalisierung und die Arbeit von Genossenschaften sind dafür Beispiele. Berliner Schülerinnen und Schüler bringen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Konferenz ihre Sicht nahe – auch in kultureller Form. </p> 
<p>In der Abschlussveranstaltung werden namhafte Vertreterinnen und Vertreter des Crossover-Projekts „<a href="http://www.ngo-online.de/2010/02/1/denkfabrik-institut-solidarische-moderne-gegrundet/">Institut Solidarische Moderne</a>“ gemeinsame und vielleicht auch unterschiedliche Positionen für eine zukunftsfähige Energiepolitik zur Diskussion stellen.</p> 
            </div>
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        <dc:subject>andrea ypsilanti</dc:subject>
<dc:subject>dr. hermann scheer</dc:subject>
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        <published>2010-06-17T20:32:00Z</published>
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        <title type="html">Siemens Mobbing - neue Internetseite</title>
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                <a href="http://forum.mobbing-gegner.de/mobbing/siemens-managerin-sedika-weingartner-t1019.html" title="Siemens Mobbing - Sedika Weingärtner">Sedika Weigärtner</a>, der aktuelle <a href="http://blog.mobbing-gegner.de/index.php?archives/642-Siemens-Mobbing-neue-Internetseite.html">Mobbingfall bei Siemens</a> bestreitet neue Wege. Nun hat Sie eine Seite in den USA. Dort steht aber nichts erfreuliches. Noch nicht!&#160; <h2 style="text-align: left; "><br />Ein Traum zerplatzt</h2> <br />
<blockquote><br />
Der ursprüngliche Inhat des Blogbeitrages wurde abgemahnt. Er war inhaltlich falsch und es wurden Persönlichkeitsrechte verletzt. Da ich keinen Spaß an gerichtlichen Auseinandersetzungen habe, und ich mich auf allen meinen Seiten bemühe <strong>fair</strong> zu sein ist dieser Inhalt nicht mehr vorhanden. <br />
<br />
Die angedrohte kostenpflichtige Abmahnnung als auch die Drohnung einer einstweiliger Verfügung wären nach meinem Verständnis und dem Inhalt des Impressums http://wiki.mobbing-gegner.de/Impressum nicht nötig gewesen.<br />
</blockquote> <br />
<p><br />
<br />
Freuen wir uns also auf auf den baldigen Urlaub und einen guten Ausgang der <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Arbeitsrecht/K%C3%BCndigung">Kündigungsschutzklage</a> von <a href="http://forum.mobbing-gegner.de/mobbing/siemens-managerin-sedika-weingartner-t1019.html">Sedika Weingärtner</a>.<br /><br />Hoffen wir das sie nicht alleine untergeht. Ich wünsche Ihr von Herzen das sie einen guten <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Mobbing/Recht">Anwalt für Arbeitsrecht</a> findet, nachdem ihre alten Anwälte das Mandat niederlegten. <br /><br />Viel Rauch um nichts in der Vergangenheit, so mein persönlicher Eindruck. Vollmundig und mit dicken Backen in den Krieg ziehen reicht eben in Deutschland nicht! Das Internet ist voll mit Presseauftritten über <a href="http://blog.mobbing-gegner.de/index.php?/archives/501-Sule-Eisele-Mobbing-war-gestern-heute-ist-AGG.html">Sule Eisle</a> und <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Sedika_Weingaertner">Sedika Weingärtner</a>. Die Forderugen werden höher und höher. Rausgekommen für Mobbingopfer ist bisher aber nocht nichts nenenswertes. Daumen drücker ist angesagt. Auch unserse Jungs in Afrika, besonders aber für das Arbeitsrecht in Deutschland.&#160;</p> <br />
<p>Richter wie <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Hans-Karl_L%C3%B6ber">Karl Löber</a> verlangen nach Anwälten die ihre Mandanten umfassend und nachhaltig vertreten. Dies ist leider nicht immer der Fall. Kenne ich von mir. So mancher Richter übt vor Gericht zu viel Druck aus, will von Mobbing nichts wissen. Aber es gibt Mittel und Wege auch solcher genötigten Vergleiche aus der Welt zu schaffen.</p> <br />
<p>Da Urteil <a href="http://www.ngo-online.de/2010/05/16/bag-erfurt-2-azr-54408/">BAG Erfurt - 2 AZR 544/08</a> ist noch nicht veröffentlicht, aber was <strong>Daniel Simon Schmedes</strong> dort geschafft hat ist ein Hit. Wie <strong>Michael Hiesgen</strong> ist er ein Anwalt, die nicht durch <a href="http://blog.mobbing-gegner.de/index.php?/archives/328-Sprueche-und-Dicke-Backen-Musik.html">dicke backe musik</a>&quot; sondern durch Leistung vor Gericht und nicht so sehr in der Presse überzeugen. Mehr Anwälte diesen Schlages, die still und gewissenhaft ihren Job für ihre Mandanten vor Gericht machen und es sähe in der <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Mobbing/Arbeitsrecht/Urteilssammlung_Deutscher_Arbeitsgerichte/BAG_8_AZN">Rechtsprechung im Arbeitsrecht</a> nicht so düster aus!</p> <br />
<p> </p> 
            </div>
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        <dc:subject>mobbing</dc:subject>
<dc:subject>sedika weingärtner</dc:subject>
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        <link href="http://blog.mobbing-gegner.de/index.php?/archives/641-Landtagswahl-Nordrhein-Westfalen-2010.html" rel="alternate" title="Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 2010" />
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            <name>Tom</name>
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        <published>2010-03-08T16:14:00Z</published>
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        <title type="html">Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 2010</title>
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                <p> </p> 
<h1><font size="2" color="#000000">Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 2010 – Mobbing wegwählen - </font></h1> 
<p><font size="2" color="#000000">Auch zur <a href="http://www.ngo-online.de/lexikon/landtagswahl_nrw_nordrhein_westfalen/" title="Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen (NRW)">Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 2010</a> wurde das Thema Mobbing in den Unternehmen von den NRW-Parteien CDU, SPD, und FDP nicht thematisiert, obwohl auch in NRW durch Mobbing am Arbeitsplatz ein Milliarden schwerer volkswirtschaftlicher Schaden pro Jahr entstand. Ausfall durch Arbeitsunfähigkeit, Frühverrentung, und Dauerarbeitsklosigkeit sind neben Underperforming und Dauer-Hartzen nur einige Beispiele, wie sich der volkswirtschaftliche Schaden zusammensetzte. Die Verantwortlichen u. a. : die NRW-Parteien CDU, SPD, und FDP, denn sie unterstützten die Bundespolitik.</font></p> 
<p><font size="2" color="#000000">Was können Mobbing-Opfer in NRW tun ?</font></p> <p align="justify"><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000">Zuerst einmal die NRW-Parteien CDU, SPD, und FDP zur Landtagswahl Nordrhein-Westfalnen 2010 nicht wählen aber dennoch zur Wahl wählen gehen und was anders wählen, und dann noch …</font></p>
<div align="justify"> </div>
<p align="justify"><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000"><br />Mobbing-Opfer in NRW können maximal eine neue NRW-Partei unterstützen, und das geht so:<br /></font></p>
<div align="justify"> </div>
<p align="justify"><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000">Das amtlich zugelassene Unterstützungsformular der gewünschten Partei ist bei der Landeswahlleiterin für Europa-, Bundestags-, Landtags- und Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen anzufordern. Die Adresse:<br /></font><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000">Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen<br /></font><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000">Die Landeswahlleiterin zur Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 2010<br />Frau Ministerialdirigentin Helga Block<br />Haroldstr. 5<br />40213 Düsseldorf<br /></font><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000">Dieses Formular ist ausgefüllt und unterzeichnet mit der Bitte um Rücksendung an das zuständige Wahlamt zu schicken, denn dieses muss es beglaubigen.<br />Ist das bestätigte Formular zu Hause angekommen, schickt ihr es bitte an die Landeswahlleiterin zur Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 2010, Adresse wie vor.<br /><br /></font></p>
<div align="justify"> </div>
<p align="justify"><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000">Aber immerhin, die Politik in NRW hat das Mobbing schon gesehen … <br />„Mobbing ist unanständig und unakzeptabel, denn Mobbing kann die Betroffenen krank machen. Es ist aber auch unwirtschaftlich, denn ungelöste Konflikte belasten das Betriebsklima und kosten viel Energie, Zeit und Geld. Beim Mobbing am Arbeitsplatz gibt es nur Verlierer!“ … sagte der NRW-Arbeits- und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am 19.11.2008 in Düsseldorf anlässlich einer Tagung seines Ministeriums, wo Hilfen für Führungskräfte bei Konflikten und Mobbing im Unternehmen vorgestellt wurden.<br />„Der Berufsalltag ist heute für viele Menschen härter geworden: Zeitdruck, hohe Verantwortung, Arbeitsverdichtung und Stress führen in Organisationen nicht selten zu Konflikten in der Belegschaft. Und daraus kann dann Mobbing entstehen“, so Minister Karl-Josef Laumann weiter. … hört, hört …<br /></font><font color="#000000"><font face="verdana,arial,helvetica,sans-serif"><font size="2">Bleibt die Frage: Wieso wurde das Mobbing in den Unternehmen nicht drastisch reduziert ?<br />Stattdessen stieg die Zahl der Arbeitnehmer und Arbeitnehmer zur Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 2010, welche durch Arbeit und Mobbing krank wurden, - auch in NRW - . Infos </font></font></font><font color="#000000"><font face="verdana,arial,helvetica,sans-serif"><font size="2">[url=</font></font><a href="http://blog.mobbing-gegner.de/index.php?archives/625-Mobbing,-Arbeitsueberlastung,-UEberstunden,-Arbeit-macht-krank.html]hier[/url"><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif">http://blog.mobbing-gegner.de/index.php?archives/625-Mobbing,-Arbeitsueberlastung,-UEberstunden,-Arbeit-macht-krank.html]hier[/url</font></a><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif">].<br /><br /></font></font><font color="#000000"><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif">Da auch die NRW-Parteien CDU, FDP, und SPD schon längst keine Parteien des Volkes mehr waren, war es damit längst zur Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 2010 an der Zeit, die CDU, die SPD, und die FDP abzuwählen. Warum, dazu u. a. Infos [url<font size="3">=</font></font></font><a href="http://blog.mobbing-gegner.de/index.php?/archives/618-Mobbing-u.-Volksverdummung-wegwaehlen,-Wahlen-in-Deutschland.html]hier[/url"><font size="2">http://blog.mobbing-gegner.de/index.php?/archives/618-Mobbing-u.-Volksverdummung-wegwaehlen,-Wahlen-in-Deutschland.html]hier[/url</font></a><font size="2" color="#000000">].</font></p>
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<p align="justify"><font size="2"><font face="verdana,arial,helvetica,sans-serif"><font color="#000000">Was ist besser ? Neues ist besser !<br /></font><font color="#000000">Weg mit alten Politbeziehungsgeflechten, die in Wirtschaft, Justiz, und Behörden mündeten, und auf der Grundlage der Stellenkorruption kritiklos betoniert wurden.</font></font></font></p>
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<p align="justify"><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000">Hier mal ein paar Vorschläge für Neues …</font></p>
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<p align="justify"><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000">Das Wahlprogramm zur Landtagswahl der Piratenpartei NRW wurde inhaltlich kontrovers diskutiert. Dennoch möchte ich einige Infos liefern. </font><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000">Wer z. B. die Piratenpartei zur Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 2010 unterstützen möchte, dass diese Partei auf die Wahlliste gestellt werden darf, kann dies mit dem <a href="http://wiki.piratenpartei.de/images/9/9e/Unterst%C3%BCtzungsformular_Landtagswahl_2010.pdf" target="_blank" class="bb-url">amtlich zugelassenen Unterstützngsformular</a> tun. Es darf aber grundsätzlich nur eine Partei unterstützt werden, und das funktioniert so:<br />Das Unterstützungsformular laden, ausfüllen, und unterschreiben.<br />Dann mit der Bitte um Rücksendung an das zuständige Wahlamt schicken (Infos im Rathaus), hier muss dies beglaubigt werden.<br /></font><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000">Und dann an den Landesverband Piratenpartei Deutschland, Landesverband Nordrhein-Westfalen, Postfach 103041, 44030 Dortmund, versenden.<br /><br />Interessant sind die Anmerkung der Piratenpartei zur Bildung … , … ein Politsektor, der durch die NRW-Parteien CDU, SPD, und FDP zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2010 reichlich in den Hintergrund getreten wurde. Die Piratenpartei hingegen …<br />Jeder Mensch hat das Recht auf freien Zugang zu Information und Bildung. Dies ist in einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft essentiell, um jedem Menschen, unabhängig von seiner sozialen Herkunft, ein größtmögliches Maß an gesellschaftlicher Teilhabe zu ermöglichen. Mit diesem Ziel ist das Hauptanliegen institutioneller Bildung die Unterstützung bei der Entwicklung zur mündigen, kritischen und sozialen Person.<br /><br />Der freie Zugang zu Information und Bildung ist jedoch nicht nur im Hinblick auf die gesellschaftliche Entwicklung notwendig, sondern auch im Hinblick auf die wirtschaftliche Entwicklung unserer Gesellschaft. Bildung ist eine der wichtigsten Ressourcen der deutschen Volkswirtschaft, da nur durch den Erhalt, die Weitergabe und die Vermehrung von Wissen Fortschritt und gesellschaftlicher Wohlstand auf Dauer gesichert werden können.<br /><br />Investitionen in Bildung sind Investitionen in die Zukunft.<br /><br />Der freie Zugang zu Bildungseinrichtungen ist im Interesse aller. Deshalb ist es Aufgabe der gesamten Gesellschaft, in Form des Staates, eine leistungsfähige und ihrem Zwecke angemessene Bildungsinfrastruktur zu finanzieren und frei zur Verfügung zu stellen. Private Finanzierung öffentlicher Bildungseinrichtungen ist grundsätzlich zu begrüßen, solange sie keinen Einfluss auf die bestehenden Lehrinhalte hat.</font></p>
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<p align="justify"><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000"><br />Bildungsgebühren jeglicher Art schränken den Zugang zu Bildung ein und sind deshalb kategorisch abzulehnen. Aus diesem Grund ist auch die Lehrmittelfreiheit zu befürworten. Diese ist am besten dadurch herzustellen, dass die Verwendung und das Schaffen von freien Werken zur Vermittlung von Wissen unterstützt und ausgebaut wird. Diese freien Werke sind nicht nur kostenfrei im Unterricht einsetzbar, sondern ermöglichen dazu dem Lehrenden ohne rechtliche Hürden die Lernmittel auf seinen Unterricht anzupassen.<br />Trotz des staatlichen Bildungsauftrages soll die Erziehung in Bildungseinrichtungen die Erziehung durch die Eltern nicht ersetzen. Zur umfassenden Bildung gehört, dass sich beide Formen der Erziehung gegenseitig ergänzen und fördern.</font></p>
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<p align="justify"><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000"><br />Jeder Mensch ist ein Individuum mit persönlichen Neigungen, Stärken und Schwächen. Institutionelle Bildung soll daher den Einzelnen unterstützen seine Begabungen zu entfalten, Schwächen abzubauen und neue Interessen und Fähigkeiten zu entdecken. Neben starren Lehr- und Stundenplänen, werden vor allem einige Formen der Leistungsbewertung diesen Forderungen nicht gerecht. Insbesondere die Bewertung von Verhalten nach einem vorgegebenen Normenraster z.B. bei den sogenannten Kopfnoten lehnen wir ab.<br /><br />Die Bildungsinhalte haben auf fundierten und belegbaren Erkenntnissen zu basieren und müssen von einem möglichst neutralen Standpunkt aus vermittelt werden. Dies beinhaltet vor allem eine sachliche Darstellung, die Ausgewogenheit der Standpunkte und eine kritische Quellenbewertung.<br /><br />Die Bildungseinrichtungen sind für die dortigen Schüler und Studenten ein prägender und umfassender Bestandteil ihres Lebens. Sie sind deswegen als Lebensraum der Lernenden zu begreifen, dessen Gestaltung und Nutzung ihnen stets offen stehen muss. Eine demokratische Organisation der Bildungseinrichtungen soll den Lernenden, genau wie den anderen Interessengruppen der Bildungseinrichtungen, eine angemessene Einflussnahme ermöglichen. Auf diese Weise werden demokratische Werte vermittelt und vorgelebt, die Akzeptanz der Entscheidungen erhöht, sowie das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Bildungseinrichtungen gestärkt.<br />Bei der Piratenpartei fiel der Schutz der Privatsphäre und der Datenschutz sehr positiv auf. Ganz im Gegenteil die Überwachungspolitik der CDU, der Bauernpartei CSU, der SPD, und der FDP, welche die totale Vorratsdatenspeicherung in einem Bundesgesetz verankerte, was aber das Bundesverfassungsgericht im Februar/März 2010 als verfassungswidrig erkannte. Die NRW-Parteinen CDU, SPD, und FDP legten damals zur Gesetzgebung kein Veto im Bundesrat ein, und ließen das offensichtliche verfassungswidrige Bundesgesetz zur totalen Überwachung der Bevölkerung laufen.<br />Die Piratenpartei u. a. auch zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen (NRW) …<br />Die Würde und Freiheit des Menschen ist zu gewährleisten. Die moderne freiheitlich-demokratische Gesellschaftsform wurde in der Vergangenheit auch unter Einsatz zahlloser Menschenleben erkämpft und verteidigt. Allein das 20. Jahrhundert kennt in Deutschland zwei Diktaturen, deren Schrecken wesentlich durch den fehlenden Respekt vor dem einzelnen Menschen und durch allgegenwärtige Kontrolle gekennzeichnet war. Von den technischen Mitteln heutiger Zeit haben aber die Diktatoren aller Zeiten nicht einmal zu Träumen gewagt. Die überwachte Gesellschaft entsteht momentan allein dadurch, dass sie technisch möglich geworden ist und den Interessen von Wirtschaft und Staat gleichermaßen dient. Die Piratenpartei sagt dieser Überwachung entschieden den Kampf an. Jeder einzelne Schritt auf dem Weg zum Überwachungsstaat mag noch so überzeugend begründet sein, doch wir Europäer wissen aus Erfahrung, wohin dieser Weg führt, und dahin wollen wir auf keinen Fall.<br /><br />Das Recht auf Wahrung der Privatsphäre ist ein unabdingbares Fundament einer demokratischen Gesellschaft. Die Meinungsfreiheit und das Recht auf persönliche Entfaltung sind ohne diese Voraussetzung nicht zu verwirklichen. Systeme und Methoden, die der Staat gegen seine Bürger einsetzen kann, müssen der ständigen Bewertung und genauen Prüfung durch gewählte Mandatsträger unterliegen. Wenn die Regierung Bürger beobachtet, die nicht eines Verbrechens verdächtig sind, ist dies eine fundamental inakzeptable Verletzung des Bürgerrechts auf Privatsphäre. Jedem Bürger muss das Recht auf Anonymität garantiert werden, das unserer Verfassung innewohnt. Die Weitergabe personenbezogener Daten vom Staat an die Privatwirtschaft hat in jedem Falle zu unterbleiben.</font></p>
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<p align="justify"><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000"><br />Das Briefgeheimnis soll erweitert werden zu einem generellen Kommunikationsgeheimnis. Zugriff auf die Kommunikationsmittel oder die Überwachung eines Bürgers darf der Regierung nur im Falle eines sicheren Verdachts erlaubt werden, dass dieser Bürger ein Verbrechen begehen wird. In allen anderen Fällen soll die Regierung annehmen, ihre Bürger seien unschuldig, und sie in Ruhe lassen. Diesem Kommunikationsgeheimnis muss ein starker gesetzlicher Schutz gegeben werden, da Regierungen wiederholt gezeigt haben, dass sie bei sensiblen Informationen nicht vertrauenswürdig sind. </font></p>
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<p align="justify"><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000"><br />Speziell eine verdachtsunabhängige Vorratsdatenspeicherung von Kommunikationsdaten widerspricht nicht nur der Unschuldsvermutung, sondern auch allen Prinzipien einer freiheitlich demokratischen Gesellschaft. Der vorherrschende Kontrollwahn stellt eine weitaus ernsthaftere Bedrohung unserer Gesellschaft dar als der internationale Terrorismus und erzeugt ein Klima des Misstrauens und der Angst. Flächendeckende Videoüberwachung öffentlicher Räume, fragwürdige Rasterfahndungen, zentrale Datenbanken mit unbewiesenen Verdächtigungen sind Mittel, deren Einsatz wir ablehnen.<br /><br />Das Recht des Einzelnen, die Nutzung seiner persönlichen Daten zu kontrollieren, muss gestärkt werden. Dazu müssen insbesondere die Datenschutzbeauftragten völlig unabhängig agieren können. Neue Methoden wie das Scoring machen es erforderlich, nicht nur die persönlichen Daten kontrollieren zu können, sondern auch die Nutzung aller Daten, die zu einem Urteil über eine Person herangezogen werden können. Jeder Bürger muss gegenüber den Betreibern zentraler Datenbanken einen durchsetzbaren und wirklich unentgeltlichen Anspruch auf Selbstauskunft und gegebenenfalls auf Korrektur, Sperrung oder Löschung der Daten haben.<br /><br />Erhebung und Nutzung biometrischer Daten und Gentests erfordern aufgrund des hohen Missbrauchspotentials eine besonders kritische Bewertung und Kontrolle von unabhängiger Stelle. Der Aufbau zentraler Datenbanken mit solchen Daten muss unterbleiben. Generell müssen die Bestimmungen zum Schutze personenbezogener Daten die Besonderheiten digitaler Daten, wie etwa mögliche Langlebigkeit und schwer kontrollierbare Verbreitung, stärker berücksichtigen. Gerade weil die Piratenpartei für eine stärkere Befreiung von Information, Kultur und Wissen eintritt, fordert sie Datensparsamkeit, Datenvermeidung und unabhängige Kontrolle von personenbezogenen Daten, die für wirtschaftliche oder Verwaltungszwecke genutzt werden und damit geeignet sind, die Freiheit und die informationelle Selbstbestimmung des Bürgers unnötigerweise zu beschränken.<br /><br />Generell sind ein zunehmender Abbau von Monopolen und eine Öffnung der Märkte erklärtes politisches Ziel unserer Partei. Patente als staatlich garantierte privatwirtschaftliche Monopole stellen grundsätzlich eine künstliche Einschränkung der allgemeinen Wohlfahrt dar, die einer ständigen Rechtfertigung und Überprüfung bedarf. Stellt die Patentierung industrieller Güter in der Vergangenheit auch nach allgemeiner Ansicht eine (weder belegbare, noch widerlegbare) Erfolgsgeschichte dar, so haben sich doch die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse des Erfindens in der postindustriellen und globalisierten Gesellschaft grundlegend gewandelt. Der verstärkt internationale Wettbewerb führt darüber hinaus vermehrt zu einer zweckentfremdeten Nutzung des Patentsystems, bei der man oft keinerlei Ausgleich für die Gesellschaft mehr erkennen kann. Dem zunehmenden Missbrauch von Patenten wollen wir daher Einhalt gebieten. Patentierung von Trivialitäten oder sogar die Blockierung des Fortschritts durch Patente soll unter allen Umständen verhindert werden. Dies gilt auch und im Besonderen für den Bereich der Pharmaindustrie. Der hohe Geldbedarf und die monopolartige Struktur dieses Marktes bedürfen einer Reorganisation, um die gesellschaftlichen Ressourcen sinnvoll einzusetzen und nicht durch Blockaden und zum Vorteil Einzelner zu vergeuden. Patente auf Pharmazeutika haben darüber hinaus zum Teil ethisch höchst verwerfliche Auswirkungen.</font></p>
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<p align="justify"><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000"><br />In der heutigen Gesellschaft ist eine rapide Entwicklung zu beobachten. Immer mehr Informationen werden angehäuft, die in immer stärkerer Weise miteinander verknüpft werden. Verknüpfte Informationen aber werden zu Wissen, Wissen wiederum bedeutet Macht. Verengt sich also der Zugang zu Wissen auf einen kleinen Kreis von Nutznießern, so kommt es unweigerlich zu einer Ausbildung von Machtstrukturen, die wenige Personen, gesellschaftliche Organisationen oder staatliche Organe bevorzugt und so letztendlich den demokratischen Prozess einer freiheitlichen Gesellschaft gefährdet. Dieser basiert nämlich auf einer möglichst breiten Beteiligung der Bürger an der Gestaltung und Kontrolle der gesellschaftlichen Vorgänge und ist somit unvereinbar mit dem Informationsvorsprung, den Wenige auf Kosten der Allgemeinheit zu sichern versuchen. Der Einblick in die Arbeit von Verwaltung und Politik auf allen Ebenen der staatlichen Ordnung ist daher ein fundamentales Bürgerrecht und muss zum Wohle der freiheitlichen Ordnung entsprechend garantiert, geschützt und durchgesetzt werden.</font></p>
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<p align="justify"><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000"><br /></font><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000">Die aktuelle Lage in Deutschland wird bestimmt durch eine Vielzahl unterschiedlicher Regelungen auf den verschiedenen Ebenen und in den vielfältigen Bereichen staatlichen Handelns und nur wenig ist bisher vom &quot;Prinzip der Geheimhaltung&quot; zugunsten eines &quot;Prinzips der Öffentlichkeit&quot; verändert worden, obwohl dies auf treffende Weise die Weichenstellung für eine moderne Gesellschaft im 21. Jahrhundert, auch unter Berücksichtigung der weitreichenden Möglichkeiten der Neuen Medien, verdeutlicht. Verwaltung und Politik müssen endlich auch in der Hinsicht ihrer Transparenz gegenüber dem Bürger ihren Dienstleistungscharakter anerkennen und sich grundlegend darauf ausrichten, einen Informationszugang für die Bürger effizient, komfortabel und mit niedrigen Kosten zu ermöglichen.<br /><br /></font><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000">Insbesondere für eine Bewertung politischer Entscheidungsträger ist es unabdingbar, dass die Grundlagen politischer Entscheidungen transparent gemacht werden. Negative Beispiele dafür sind die Geheimhaltung des Mautvertrages vor dem Souverän und seinen gewählten Vertretern, sowie die undemokratische Einführung von Wahlmaschinen, die geeignet sind, das primäre Element der Demokratie, die Wahl, zu beschädigen.<br /></font><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000">Die Piratenpartei will in diesem Sinne auf die Transparenz aller staatlichen Prozesse hinwirken und fordert daher:<br />Jeder Bürger hat unabhängig von der Betroffenheit und ohne den Zwang zur Begründung das Recht auf allen Ebenen der staatlichen Ordnung, Einsicht in die Aktenvorgänge und die den jeweiligen Stellen zur Verfügung stehenden Informationen zu nehmen. Dies gilt ebenso für schriftliches Aktenmaterial wie digitale oder andere Medien.<br />Seine Schranken findet dieses Recht in den Bestimmungen zum Schutz der Persönlichkeitsrechte, der nationalen Sicherheit, zur Verhinderung von Straftaten und ähnlichem. Diese Ausnahmeregelungen sind möglichst eng und eindeutig zu formulieren und dürfen nicht pauschal ganze Behörden oder Verwaltungsgebiete ausgrenzen.</font></p>
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<p align="justify"><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000"><br />Die Auskunftsstelle ist verpflichtet, zeitnah und in einer klaren Kostenregelung, Zugang in Form einer Akteneinsicht oder einer Materialkopie zu gewähren, um eine breite, effiziente Nutzung der Daten zu ermöglichen. Die Verweigerung des Zugangs muss schriftlich begründet werden und kann vom Antragsteller, sowie von betroffenen Dritten gerichtlich überprüft werden lassen, wobei dem Gericht zu diesem Zweck voller Zugang durch die öffentliche Stelle gewährt werden muss.</font></p>
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<p align="justify"><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000"><br />Alle öffentlichen Stellen sind verpflichtet, sowohl regelmäßig Organisations- und Aufgabenbeschreibungen zu veröffentlichen, einschließlich Übersichten der Arten von Unterlagen, auf die zugegriffen werden kann, als auch einen jährlichen öffentlichen Bericht über die Handhabung des Auskunftsrechts.</font></p>
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<p align="justify"><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000"><br />Unter besonderer Berücksichtigung der immensen Möglichkeiten, die sich mit der rasanten Entwicklung und Verbreitung der Neuen Medien ergeben, gibt es verschiedene Ansatzpunkte, um diesen grundsätzlichen Forderungen Rechnung zu tragen. So sollten staatliche Stellen die Nutzung freier Software forcieren, eine automatische Veröffentlichung dazu geeigneter Dokumente einrichten und allgemein den kostengünstigen und aufwandsarmen digitalen Zugriff ausbauen.</font></p>
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<p align="justify"><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000"><br />Die Abkehr vom &quot;Prinzip der Geheimhaltung&quot;, der Verwaltungs- und Politikvorstellung eines überkommenen Staatsbegriffs, und die Betonung des &quot;Prinzips der Öffentlichkeit&quot;, daß einen mündigen Bürger in den Mittelpunkt staatlichen Handelns und Gestaltens stellt, schafft nach der festen Überzeugung der Piratenpartei die unabdingbaren Voraussetzungen für eine moderne Wissensgesellschaft in einer freiheitlichen und demokratischen Ordnung.</font></p>
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<p align="justify"><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000"><br />Kommunikation ist die elementare Grundlage der menschlichen Gesellschaft. Die europäische Geschichte ist seit der Aufklärung eng mit dem Kampf um die Freiheit der Kommunikation verknüpft. Mangelnde Kommunikationsmöglichkeiten begünstigen totalitäre Systeme, wohin gegen vielfältige Kommunikationsmöglichkeiten die Wirtschaft, den Wohlstand, die Bildung und die Freiheitlichkeit beflügeln. Freie Kommunikation ist die Grundlage jeder funktionierenden Demokratie, sie ist ein Grundrecht. Der freie Informationsfluss ist für eine freiheitliche Informationsgesellschaft von essentieller Bedeutung. Die weltweite Vernetzung kann nicht nur als ein Nebenprodukt der Globalisierung betrachtet werden. Die modernen Kommunikationsnetze halten durch den technischen Fortschritt in jedem Bereich der menschlichen Gesellschaft Einzug. Die Verständigung des neuen Jahrtausends ist geprägt von Telekommunikation, die unser Leben fast gänzlich durchdrungen hat. Als Werkzeug kann sie das Potential der Gesellschaft vervielfachen. Soziale Netze können mit ihrer Hilfe sowohl weitreichender als auch engmaschiger gestaltet werden. Die Weiterentwicklung der Technik reduziert die Kommunikationskosten unentwegt.</font></p>
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<p align="justify"><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000"><br />Künstlich geschaffene Monopole auf Kommunikationswege verhindern diesen technischen Fortschritt. Die Marktbeherrschenden müssen, unter dem Zwang stetiger Profitvermehrung, eine veraltete Infrastruktur vor Weiterentwicklung verteidigen und drohen, neue Technologien nur unter dem Schutz neuer Monopole einzuführen. Weder dürfen neue Monopole gewährt, noch alte aufrechterhalten werden. Niemand darf durch ein Kommunikationsmonopol diskriminiert werden. Die Piratenpartei sieht sich daher in der Verantwortung die freie Konnektivität zu schützen und Dezentralisierung zu bewirken, insbesondere durch Förderung von nichtkommerziellen Projekten, die in diesem Sinne agieren.</font></p>
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<p align="justify"><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000">Eine weitere Alternative zur Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 2010 könnte die Bürgerrechtsbewegung Solidarität NRW (BüSO) sein. Was die BÜSO NRW so meint … , … interessant ist … , … dass das Gesundheitswesen zu retten ist, und deshalb sagt die BÜSO NRW „NEIN“ zu Leistungskürzungen wie zu NAZI-Zeiten …</font></p>
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<p align="justify"><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000"><br /></font><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000">Das einst vorbildliche deutsche Gesundheitswesen muß wiederhergestellt werden! Weg mit dem Gesundheitsfonds! Nein zu Deckelung, Kürzung von Leistungen oder Prioritätenlisten für Behandlungen. Eine Zweiklassenmedizin, bei der das Einkommen die Lebenserwartung bestimmt und mit der politisch mörderische Sparprogramme zugunsten der Rettung von Finanzspekulanten durchgedrückt werden, ist mit dem Grundgesetz unvereinbar. Gerade in Deutschland darf die Idee, es könnte „zu teure, zu alte, zu kranke“ Patienten geben, nicht noch einmal toleriert werden! Abschaffung der unnötigen kostspieligen Bürokratie, die durch die diversen „Gesundheitsreformen“ geschaffen wurde; statt dessen ordentliche Bezahlung für Ärzte, Krankenschwestern und andere im medizinischen Bereich tätigen Personen. Die Solidargemeinschaft der Versicherten und das Gemeinwohl muß wieder Richtschnur im Gesundheitswesen werden. Nein zu Triage und Euthanasie!</font></p>
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<p align="justify"><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000"><br />Keine weiteren Milliarden an Steuergeldern oder aus den Druckerpressen der Notenbanken für den Giftmüll bankrotter Banken oder Spekulanten, sondern ein ordentliches Insolvenzverfahren der betroffenen Banken. Zeitweise Nationalisierung der Banken, um die rechtlichen Grundlagen dafür zu schaffen, den Giftmüll abzuschreiben, die Bilanzen in Ordnung zu bringen bzw. nicht überlebensfähige Banken zu schließen. Zu diesem Zweck Einsetzung kompetenter Industriebanker statt Manager, die versagt haben. Der Schutz der Einlagen und die Aufrechterhaltung der volkswirtschaftlich wesentlichen Funktionen staatlich regulierter Banken muß gesichert werden. <br />Ersatz des monetären Systems durch ein Kreditsystem, in dem staatliche Kredite für Infrastruktur und andere die Produktivität der Wirtschaft steigernde Bereiche ausgegeben werden, die dann über die öffentlichen Banken an die Firmen weitergereicht werden, die an diesen Investitionen beteiligt sind.</font></p>
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<p align="justify"><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000"><br />Wir brauchen eine schonungslose Untersuchung der Ursachen der Krise, um durch entsprechende Gesetze eine Wiederholung zu verhindern. Die verantwortlichen Personen müssen identifiziert und zur Rechenschaft gezogen werden.<br />Wir befinden uns mitten im Systemkollaps der globalisierten Finanzmärkte. Gegen einen chaotischen Zusammenbruch hilft nur eine Reorganisation des Weltfinanzsystems auf Veranlassung maßgeblicher Regierungen. Eine Gipfelkonferenz ähnlich wie 1944 in Bretton Woods muß ein neues Kreditsystem schaffen, das sich auf den Wiederaufbau der Realwirtschaft auf nationaler und internationaler Ebene konzentriert, die Sozialsysteme erhält, den Kapitalverkehr regelt, die Spekulation unterbindet und einen Großteil der Schulden abschreibt. Zu den nötigen Maßnahmen gehören: feste Wechselkurse, die Schaffung einer Nationalbank und souveräne Kontrolle über die eigene Währung nach den Prinzipien der Physischen Ökonomie, wie sie Lyndon LaRouche vertritt.<br /><br />Globalisierung ist ein brutaler Mechanismus zur Senkung des Lebensstandards und Zerstörung der Sozialsysteme in den alten Industriestaaten, ohne daß dieses Produktivpotential in den Billiglohnländern entsprechend aufgebaut würde. Die Alternative zu diesem neuen Feudalismus ist die Zusammenarbeit der Nationalstaaten in einer neuen Weltwirtschaftsordnung. Die jetzt tonangebenden Finanzinstitutionen wie IWF und Weltbank müssen durch ein System von Nationalbanken unter der Kontrolle souveräner nationaler Regierungen ersetzt werden.<br /><br />Nein zu einer neuen imperialen „Weltwährung“ wie den Sonderziehungsrechten.<br />Oberster Kreditgeber in einem souveränen Deutschland ist eine dem Gemeinwohl verpflichtete Bundesbank, die in eine Nationalbank umgewandelt werden muß. Die Landesbanken müssen ihrer ursprünglichen Aufgabe gemäß öffentliche Projekte finanzieren. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau soll über langfristige, niedrigverzinste Infrastrukturanleihen privates Kapital mobilisieren und so, wie nach dem Krieg, Kredite an mittelständische Unternehmen finanzieren.</font></p>
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<p align="justify"><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000">Eine weitere Alternative zu Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 2010 wäre die Familien Partei NRW. Aus dem Kurzprogramm …<br />Die Familie ist die Grundzelle der Gesellschaft. Sie lehrt uns solidarisches Miteinander und Rücksichtnahme auf Mitmenschen. Jede Gesellschaft hat nur dann eine Zukunft, wenn ständig Kinder und damit leistungsfähige Generationen heranwachsen. Es macht keinen Sinn der klassischen Bilderbuchfamilie nachzutrauern, da der gesellschaftliche Wandel nicht aufzuhalten ist. Erfahrungsgemäß zerbrechen jedoch die meisten Familien wegen wirtschaftlichen Problemen, die die Gesellschaft zu verantworten hat und die durch die Konzepte der Familien-Partei behoben werden können. Von der Natur vorgegeben ist, dass eine Familie definitiv aus Eltern und ihren Kindern besteht, selbst wenn diese getrennt leben. Einem Kind darf in der Regel kein Elternteil vorenthalten werden, da es zu seiner gesunden seelischen Entwicklung beide Geschlechtskomponenten benötigt. Die elterliche </font><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000">Erziehungskompetenz ist nicht zu fordern sondern zu fördern, so wie es in unserer Verfassung steht. Bloß weil das Rentnerdasein sich einstellt, ist noch nie die Zugehörigkeit zu einer Familie erloschen. Großeltern sind ein Bestandteil der Familien im weiteren Sinne.<br /><br />Heute sind Eltern mit ihren Kindern bei vergleichbarer Arbeitsleistung gegenüber allen andern in der Gesellschaft häufig materiell deutlich benachteiligt. Viele Familien werden an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Sie müssen in relativer Armut leben. Die größte Chance arm zu werden erreicht man wenn man Kinder bekommt, weil die eigenen Kosten sehr schnell steigen, die Einnahmen durch Ausfallzeiten fallen und die staatlichen Förderungen ein Tropfen auf den heißen Stein sind. Öffentliche Mittel zum Ausgleich wirtschaftlicher Nachteile dürfen aber nicht einseitig bestimmte, ideologisch geprägte Lebensmodelle bevorzugen: Häusliche Erziehung während der ersten Lebensjahre muss in gleichem Maße staatlich gefördert werden wie Fremdbetreuung. Nur dann haben Eltern echte Wahlfreiheit!<br /></font><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000">Sehr deutlich macht sich die Benachteiligung der Familien bemerkbar, sobald die Eltern ins Rentenalter kommen. Das heutige Rentengesetz kann von Eltern nur als staatlich geförderte Ausbeutung der Familien betrachtet werden. Erst wenn die Erziehungsleistung der Eltern wie jede andere Arbeit bei der Rente berücksichtigt wird, hört diesbezüglich die Benachteiligung der Familien auf.<br /></font><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000">Es darf nicht Aufgabe der Jugendämter sein, Kinder ohne Not aus Familien zu nehmen, in Heime oder ins Ausland zu verschleppen jedoch dann die Augen zu schließen, wenn Kinder misshandelt werden. <br /><br />Wir setzen uns ein für familienfreundliche Arbeitszeitmodelle und wirksame und praxisnahe Unterstützung bei der Wiedereingliederung erziehender Eltern in die Arbeitswelt. Nicht die Familien müssen sich an die Arbeitswelt anpassen, sondern die Arbeitswelt an die Familien!<br /><br />Wir brauchen familiengerechte Lebensräume. Wir wollen uns für den Bau von Wohngebieten und Einkaufsmöglichkeiten einsetzen, die an die Bedürfnisse von Familien mit ihren Kindern angepasst sind; hierzu gehören sichere Verkehrswege, fantasievolle Spielplätze und Zugang </font><font size="2"><font face="verdana,arial,helvetica,sans-serif"><font color="#000000">zur Natur. Nicht tragbar ist, dass Wohnungen leer stehen, um den Wohnungsmarkt zur Erhöhung der Mietkosten künstlich zu verknappen.<br /><br />Familien erbringen der Gesellschaft durch finanzielle Opfer, durch ihren Einsatz der Freizeit in Kindererziehung und vor allem durch engagierte Wertevermittlung an die Kinder den denkbar höchsten Dienst aller gesellschaftlichen Gruppen. Doch diese kräftezehrende</font><font color="#000000">Tätigkeit nimmt den Eltern die Möglichkeit sich intensiv politisch zu engagieren. Deswegen schützt das Grundgesetz zu recht die Familien vor ungebührlichen Eingriffen des Staates und jeder anderen Gruppierung. Für die Familien-Partei ist jedoch der grundgesetzlich </font></font></font><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000">garantierte Schutz der Familie erst dann erbracht, wenn kein Gesetz in Deutschland bestand haben kann, sobald es Familien einseitig belastet oder benachteiligt. Dazu gehört auch, dass die Eltern an Kindes Statt ein Wahlrecht wahrnehmen dürfen. Das propagierte Ehegattensplitting gehört nur dann dazu, wenn es ein Familiensplitting wird. <br /><br />Für die Familien-Partei Deutschlands sind Bildung und Ausbildung der nachfolgenden Generationen Gegenstand des Generationenvertrages.<br /><br />Die BÜSO fordert:<br /></font><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000">Wer eine kostenlose Ausbildung erhalten hat, muss diese Vorleistung in gleichwertiger Form zurückzahlen! Studiengebühren lehnen wir ebenso ab wie Gebühren für Lernmittel, Schulbücher und Schulwege. Der Einsatz billiger, ungelernter Kräfte zur Kompensation des Lehrermangels ist angesichts der Bildungsmisere skandalös! Wir sprechen uns für die Einstellung weiterer, qualifizierter und pädagogisch geschulter Lehrkräfte aus!<br /><br />Die Verkürzung der Schulzeit ohne Reduzierung des Lehrstoffs im Zuge der &quot;G8-Reform&quot; ist eine unzumutbare Reform auf dem Rücken der Kinder. Hier besteht dringender Bedarf zur Überarbeitung dieser Reform!<br />Für die Familien-Partei Deutschlands ist das Recht auf Arbeit eines der wichtigsten und </font><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000">zentralen Ziele allen politischen Handelns. Dabei geht es nicht allein um die individuelle Absicherung der wirtschaftlichen Existenz: Arbeit ist darüber hinaus ein Faktor des menschlichen Selbstverständnisses und Selbstwertgefühls.<br /><br />Die Familien-Partei Deutschlands sieht eine der Ursachen der derzeitigen hohen Arbeitslosigkeit in einer zu hohen Belastung der Arbeitskosten durch die gesetzlichen Sozialabgaben. Diese Sozialabgaben sind zwar nicht zu hoch um die benötigten sozialen Leistungen zu erbringen, aber im Vergleich zu all den Ländern die ihre Arbeitnehmer ohne </font><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000">soziale Absicherung leben lassen. Dieses soziale Dumping wollen wir durch entsprechende Gesetze unterbinden. Weiterhin wollen wir die Effizienz unserer Sozialsysteme wieder anheben und die Sozialbeiträge auf alle Einkunftsarten/Einnahmen ausdehnen.<br /><br />Die Familien-Partei Deutschlands steht für eine hochwertige begabungsgeführte berufliche Qualifikation mit lebenslangen Weiterbildungsangeboten: Das Wissenspotential älterer </font><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000">Arbeitnehmer muss für alle Wirtschaftsbereiche möglichst umfassend genutzt werden. Damit Deutschland in der internationalen Konkurrenz dauerhaft wirtschaftlich bestehen kann, muss die nachwachsende Generation auf anspruchsvollstem Niveau qualifiziert werden.<br /><br />Familienarbeit für Kinder ist genauso wichtig wie Arbeit im Erwerbsleben. Deshalb muss Familienarbeit für Kinder als Beruf anerkannt und der Erwerbstätigkeit finanziell und sozialrechtlich gleichgestellt werden. Hierzu ist ein Erziehungsgehalt unerlässlich, das unter anderem durch eine Familienkasse zu finanzieren ist.<br /></font></p>
<p align="justify"><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000">Die Familien-Partei Deutschlands hält es für dringend erforderlich, neue Organisationsformen für Arbeit und Freizeit zu etablieren, damit Arbeit nicht zu Lasten von Lebensqualität dominiert. Wir sehen einen großen Nachholbedarf darin, das Leben mit Kindern durch familien- und kinderfreundliche Organisation der Erwerbsarbeit zu erleichtern. Gerade unter diesem Gesichtspunkt ist der massive Trend besorgniserregend, bestehende Beschäftigungsverhältnisse in &quot;Zeitarbeit&quot; umzustrukturieren und dies als ideales Beschäftigungsmodell zu glorifizieren. Um die &quot;Zeitarbeit&quot; wieder zur Ausnahme zu machen, ist es unerlässlich, hierfür die zeitliche </font><font size="2"><font face="verdana,arial,helvetica,sans-serif"><font color="#000000">Befristung und den Kündigungsschutz für Zeitarbeiter wieder einzuführen.<br /><br />Der Leitgedanke unserer Politik ist, dass alles politische, soziale und wirtschaftliche Handeln dem Prinzip der Nachhaltigkeit entsprechen muss: Die Lebensweise der gegenwärtigen Generationen darf nicht in unerträglicher Weise künftige Generationen belasten. Dies gilt </font><font color="#000000">auch für die Tiere, Umwelt und die natürlichen Ressourcen. Was nützt uns eine Gesellschaft die endlich mehr für Kinder tut aber diesen dann die Umwelt raubt?</font></font></font></p>
<div align="justify"> </div>
<p align="justify"><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000">Und dann noch ... <br /><br />Ich meine, </font><a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Mobbing/"><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif">Bulling</font></a><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000">, </font><a href="http://forum.mobbing-gegner.de/korruption/"><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif">Korruption</font></a><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000">, und </font><a href="http://forum.mobbing-gegner.de/arbeitsschutz/"><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif">Arbeitsschutz</font></a><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000"> muss Wahlkampfthema werden. Wählt nicht die CDU, SPD, die Bauernpartei CSU, oder die FDP, denn diese Parteien, deren Lobbyisten, deren Beziehungsgeflechte bis in Wirtschaft und Justiz, sind es im Grunde Schuld, weil sie zu wenig gegen die Missstände in Deutschland taten.</font></p>
<div align="justify"> </div>
<p align="justify"><font size="2" face="verdana,arial,helvetica,sans-serif" color="#000000">Gruss Tom</font></p> 
            </div>
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        <published>2010-02-10T16:08:17Z</published>
        <updated>2010-02-10T16:08:17Z</updated>
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                <h1><font size="2"><br />
<br />
Interview mit Hermann Scheer </font></h1>   <br />
Beim &quot;<a href="http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=19820">Institut Solidarische Moderne</a>&quot; geht es <u>nicht</u> um Auftragsstudien für Dritte<br />
<br />
Anlässlich der Gründung des &quot;<strong>Instituts Solidarische Moderne</strong>&quot; sagt der SPD-Politiker und EUROSOLAR-Präsident <a href="http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=19829"><strong>Dr. Hermann Scheer</strong></a>     im Interview mit der Internet-Zeitung ngo-online: <br /><br /><br />
<blockquote><strong>&quot;Wer vor Wahlen links redet, gibt zu, dass die Mehrheit eine linkere Politik will&quot;. </strong><br /></blockquote><br />
<div align="justify">Mit dem Institut wollen Scheer und Mitstreiter einen &quot;politischen <em>Gegenentwurf</em> zur neoliberalen Heilslehre&quot; erarbeiten. Im Gegensatz zum Öko-Institut sollen die politischen Inhalte nicht durch Auftragsstudien für Dritte verwässert werden. <br />
<br />
Der Politiker Scheer kämpft nicht nur für die vollständige Durchsetzung der erneuerbaren Energien, sondern auch für &quot;die Wiedereinführung der parlamentarischen Demokratie&quot;. <br /><br />In der &quot;<u>Abnick-Bereitschaft</u>&quot; von Abgeordneten sieht er die eigentliche Ursache dafür, dass sich Basta-Kanzler durchsetzen können. Und: &quot;Hätte die SPD 1998 über die Frage Lafontaine oder Schröder als Kanzlerkandidat abgestimmt, wäre es Lafontaine geworden. Schröder wurde es, weil die SPD einschließlich Lafontaine selbst die Vorauswahl durch die Medien akzeptiert hat.&quot; <br />
<br />
<strong>Barack Obama</strong> hält Scheer für vertauenswürdig, wobei dem US-Präsidenten &quot;die geballte Macht rücksichtsloser mächtiger Interessengruppen&quot; gegenüberstünden. In Deutschland geschehe die Einflussnahme von Interessengruppen &quot;diskreter&quot;. <strong><a href="http://www.ngo-online.de/wiki/personen/Andrea_Ypsilanti.html">Andrea Ypsilanti</a> </strong>werde allein deswegen &quot;perfide&quot; und &quot;immer noch anhaltend&quot; als Täterin angeprangert, weil in Hessen &quot;gewagt wurde, eine Alternative gegen das etablierte Einflusskartell durchzusetzen&quot;. <br />
<br />
<br />
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        <published>2010-02-10T16:08:17Z</published>
        <updated>2010-02-10T16:08:17Z</updated>
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                <h1><font size="2">

Interview mit Hermann Scheer </font></h1>   
Beim &quot;<a href="http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=19820">Institut Solidarische Moderne</a>&quot; geht es <u>nicht</u> um Auftragsstudien für Dritte

Anlässlich der Gründung des &quot;<strong>Instituts Solidarische Moderne</strong>&quot; sagt der SPD-Politiker und EUROSOLAR-Präsident <a href="http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=19829"><strong>Dr. Hermann Scheer</strong></a>     im Interview mit der Internet-Zeitung ngo-online: <br /><br />
<blockquote><strong>&quot;Wer vor Wahlen links redet, gibt zu, dass die Mehrheit eine linkere Politik will&quot;. </strong><br /></blockquote>
<div align="justify">Mit dem Institut wollen Scheer und Mitstreiter einen &quot;politischen <em>Gegenentwurf</em> zur neoliberalen Heilslehre&quot; erarbeiten. Im Gegensatz zum Öko-Institut sollen die politischen Inhalte nicht durch Auftragsstudien für Dritte verwässert werden. 

Der Politiker Scheer kämpft nicht nur für die vollständige Durchsetzung der erneuerbaren Energien, sondern auch für &quot;die Wiedereinführung der parlamentarischen Demokratie&quot;. <br /><br />In der &quot;<u>Abnick-Bereitschaft</u>&quot; von Abgeordneten sieht er die eigentliche Ursache dafür, dass sich Basta-Kanzler durchsetzen können. Und: &quot;Hätte die SPD 1998 über die Frage Lafontaine oder Schröder als Kanzlerkandidat abgestimmt, wäre es Lafontaine geworden. Schröder wurde es, weil die SPD einschließlich Lafontaine selbst die Vorauswahl durch die Medien akzeptiert hat.&quot; 

<strong>Barack Obama</strong> hält Scheer für vertauenswürdig, wobei dem US-Präsidenten &quot;die geballte Macht rücksichtsloser mächtiger Interessengruppen&quot; gegenüberstünden. In Deutschland geschehe die Einflussnahme von Interessengruppen &quot;diskreter&quot;. <strong><a href="http://www.ngo-online.de/wiki/personen/Andrea_Ypsilanti.html">Andrea Ypsilanti</a> </strong>werde allein deswegen &quot;perfide&quot; und &quot;immer noch anhaltend&quot; als Täterin angeprangert, weil in Hessen &quot;gewagt wurde, eine Alternative gegen das etablierte Einflusskartell durchzusetzen&quot;. 


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        <published>2010-02-10T11:16:54Z</published>
        <updated>2010-02-11T10:05:10Z</updated>
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                <a href="http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=19836">Atomkraftwerk Biblis</a> <br /> 
<h1>Hubschrauber-Absturz in Südhessen</h1> 
<div align="justify"> Aufklärung dauert an 
Noch immer ist öffentlich nicht bekannt, warum am 3. Februar ein Militärhubschrauber der US-Armee in der Nähe des Atomkraftwerks Biblis abgestürzt ist. Der Hubschrauber vom Typ &quot;<strong>Black Hawk</strong>&quot; stürzte bei Dunkelheit und Nebel in Südhessen in den Lampertheimer Wald - nur 12 bis 15 Kilometer vom <a href="http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=19836">Atomkraftwerk Biblis</a> entfernt. Direkt nach dem Unglück, bei dem alle drei Insassen ums Leben gekommen sind, hatte die US-Armee eine Nachrichtensperre verhängt, das Absturzgebiet auf deutschem Territorium weiträumig abgeriegelt und zum militärischen Sperrgebiet erklärt. Anwohner von Biblis sind besorgt und fragen sich, was geschehen wäre, wenn der Hubschrauber auf das nahe gelegene Atomkraftwerk gestürzt wäre. Unklar ist, ob der Militärhubschrauber bewaffnet war. <br /><br />Der alte <strong>Atomkraftwerksblock</strong> Biblis A ist lediglich gegen den Absturz eines kleinen Sportflugzeugs ausgelegt.

Der Stahlbeton der Reaktorkuuppel von<strong> Biblis A</strong> ist nur etwa 60 Zentimeter dick. Der Nachbarblock Biblis B ist nicht viel besser geschützt. Dessen Reaktorkuppel ist nur gegen kleine Militärflugzeuge ausgelegt, nicht aber gegen schwerere und schon gar nicht gegen schwere Passagiermaschinen, wie sie minütlich im nicht weit entfernten Rhein-Main-Flughafen starten und landen. 

Atomkraftgegner warnen vor realer Gefahr

Atomkraftgegner sind alarmiert. Nach Auffassung der <u>atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW</u> belegt der Hubschrauberabsturz in Biblis-Nähe die &quot;reale Gefahr&quot; einer durch Flugzeuge oder Militärhubschrauber ausgelösten Atomkatastrophe. <br /><br />Die Organisation klagt beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel auf Stilllegung von <strong>Biblis B,</strong> unter anderem auch wegen des völlig unzureichenden Schutzes gegen Flugzeugabsturz.

Greenpeace verweist auf den Entwurf des Koalitionsvertrags der schwarz-gelben Bundesregierung. Darin sei noch festgehalten worden, dass ältere Anlagen unter anderem mittelfristig nur weiterbetrieben werden sollten, &quot;wenn sie einen baulichen Schutz gegen Flugzeugabsturz vergleichbar dem der neuesten Anlagen aufweisen&quot;.

Im endgültigen Koalitionsvertrag war dieser Passus dann nicht mehr zu finden. &quot;Die Atom-Hardliner haben sich offensichtlich durchgesetzt. Das ist unverantwortlich. Die alten Anlagen müssen sofort abgeschaltet werden&quot;, fordert Greenpeace.


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        <published>2010-02-05T11:47:10Z</published>
        <updated>2010-02-05T12:03:43Z</updated>
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                <h1 align="justify">Solidarische Moderne
<br /></h1> 
<p align="justify"> <strong>Institut Solidarische Moderne</strong> sucht Alternativen zum Neoliberalismus <br /><br /> Linke Denkwerkstatt 

Die Gründung des Instituts <a href="http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=19820" title="solidarische moderne">Solidarische Moderne</a> ist ein voller Erfolg. Der Zustrom an neuen Mitgliedern ist ungebrochen und beweist, wie groß das Bedürfnis nach einer gemeinsamen Diskussion über Alternativen zum <strong>Neoliberalismus</strong> ist. Der Vorstand des Instituts freut sich über weitere Unterstützung aus der Gesellschaft, aus der Wissenschaft, aus Kunst und Kultur, von GewerkschaftlerInnen und (NGO-)AktivistInnen, von solidarischen UnternehmerInnen und StudentInnen und von Parteimitgliedern.

<br /><br />Die Initiatoren des Instituts <em>Solidarische Moderne</em> verstehen sich als eine <strong>politische Denkwerkstatt</strong>, in der zivilgesellschaftliche, wissenschaftliche und politische Kräfte in einem Crossover-Prozess gemeinsam ein alternatives Projekt erarbeiten. Sie sehen dabei die Mehrheit der Bevölkerung hinter sich: &quot;Die Idee einer solidarischen Moderne ist unser Beitrag dazu, dass aus der danach fragenden gesellschaftlichen Mehrheit wieder eine politische Mehrheit in demokratischen Wahlen wird.&quot;

<br /></p> 
<p align="justify">Lesen Sie die <a title="internet zeitung" href="http://www.ngo-online.de">Zeitung im Internet</a>!<br />Es sollen demokratische Reformprojekte entwickelt werden, in denen ökologische, ökonomische, kulturelle und soziale Fragen in ihrem Zusammenhang beantwortet werden. Wesentliche Kritiken und Alternativvorschläge sollen gebündelt werden, um daraus &quot;ein kohärentes sozial-ökologisches und demokratisches Gegenmodell zum Neoliberalismus&quot; zu entwickeln. Die bisherigen Planungen sehen für 2010 zwei politische Tagungen wie auch die Veröffentlichung eines ersten &quot;Memorandums&quot; vor.

</p>  
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        <published>2010-01-20T07:21:00Z</published>
        <updated>2010-01-20T09:23:45Z</updated>
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<h1><font size="3"><br />Globalisierung | Demokratie | Gewerkschaft </font></h1> 
<p>elf tapfere gegen den Rest der Welt - <strong>MIG 18</strong>. &quot;David&quot; läßt wieder die Muskeln spielen. Nun geht es in die heiße Runde. Antonio Patolivo führt seine Mannen auf das Schlachtfeld der Betriebsrat. <strong>MIG 18</strong> klingt wie ein Kampfjet für soziale Gerechtigkeit. MIG 18 hat etwas von verlorenen gegangnen Idealen.Es geht um Mitarbeiterinteressen Gemeinscheinschaft. Alle für einen und einer für alle. ZORRO, Bündnistreue, Nachhaltigkeit. Ist das noch zeitgemäßt in der Globalisierung. Haben sich <a title="Gewerkschaft" href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Gewerkschaft">Gewerkschaften</a> nicht überlebt?<br /></p> 
<p>Die Forderungen sind besonders im Korruptions Umfeld von Volkswagen mehr als verständlich. Der gekaufte Betriebsrat läßt bei vielen, auch bei mir das heulen aufkommen.&#160; Die mitspielende <strong><a href="http://forum.mobbing-gegner.de/mobbing/gewerkschaft-metall-und-rechtsschutz-t440.html">Gewerkschaft</a></strong><a href="http://forum.mobbing-gegner.de/mobbing/gewerkschaft-metall-und-rechtsschutz-t440.html"> IG-Metal</a>l, vor allen der <a href="http://blog.mobbing-gegner.de/index.php?/archives/283-Frank-Patta,-die-IG-Metall-und-die-Fuersorgepflicht-des-Arbeitgebers-bei-Mobbing.html">Kollege Frank Patta</a>, sollen endlich zur Verantwortung gezogen werden. Zu viel ist geschehen. Der Tod von <a href="http://www.mobbing-gegner.de/entry/2009/sep/29/michael-semenow-ist-tod/">Michael Semenow</a> hat das Faß zu überlaufen gebracht. Bitte der <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/betriebsratswahl_2010">Betriebsratswahl 2010</a> eure unbedingte Ausmerksamkeit schenken. Wählt Demokratie - wählt Alternativ!<br /></p> 
<p> </p> <p>hier nun die <a href="http://mig18.de/">Ziele der Tapferen</a> aus deren Internetseite:</p> 
<h2>MIG 18 - was wir wollen? wofür wir stehen?<br /> </h2> 
<p align="justify">Wir sind überzeugte <strong>Gewerkschafter</strong> und<strong> IG-Metaller</strong>. In den letzten Jahren mussten wir beobachten, dass es immer weniger um unsere Interessen und Belange ging und immer mehr um die der Aktionäre und der Familien Piech und Porsche. Uns wurden <strong>Tarifverträge</strong> zugemutet, in welchen der Stundenlohn gesenkt und wir so flexibel gemacht wurden, wie es eben nur ging. Eine zusätzliche Erhöhung der Auslastungen, nicht nur in der Produktion, wurde einmütig von der <strong>Geschäftsleitung</strong> und dem <strong>Betriebsrat</strong> begrüßt. Gleichzeitig erfolgte allerdings eine Dividendenerhöhung der einzelnen Aktien, von der <u>ausschließlich die Aktionäre profitierten</u>. Nach der letzten <strong>Betriebsratswahl</strong> wurde die Fünf - Tage- Woche ohne Lohnsausgleich für uns alle wieder eingeführt.

</p> 
<p>Wir hätten es begrüßt, wenn wir - und damit auch Du - vorher gefragt worden wärst. Genau dieses System wollen wir für die Zukunft eingeführt sehen. Du sollst vorher gefragt werden, wenn es um so grundsätzliche Dinge geht, wie Dein Einkommen und Deine Arbeitszeit.


<br /><br />Unsere konkreten <strong>Schwerpunkte</strong> für die kommende Betriebsratswahl-Periode sind:
<br /><br /></p> 
<h2>
Transparenz
</h2> 
<ul> 
<li>Wer ist woran beteiligt?
</li> 
<li>Was passiert mit den Mitgliedsbeiträgen innerhalb der IG- Metall?</li> 
<li>Was verdienen die Betriebsräte bei Volkswagen? </li> 
</ul> 
<p><br />Dies wurde bereits nach der letzten Wahl von Herr Osterloh in anonymisierter Form versprochen, aber nie realisiert- Warum?

</p> 
<p> </p> 
<h2>Mitbestimmung
</h2> 
<p>Wir wollen, dass Deine Meinung vor für Dich relevanten Entscheidungen abgefragt und berücksichtigt wird. In der Fläche gibt es ebenfalls vor jeder wichtigen Entscheidung eine Urabstimmung, nur Du wirst ungefragt vor vollendete Tatsachen gestellt.
<br /><br /></p> 
<h2>
Etikettenschwindel
</h2> 
<p>Wir wollen erreichen, dass Du Deinen Stundenlohn erfährst und nicht, wie bisher von Seiten der IG-Metall und der Geschäftsleitung je nach <strong>Gutdünken</strong>, der Monatslohn, das Jahresgehalt oder die Wochenarbeitszeit zu Argumentationszwecken herangezogen werden. Wenn Dein Arbeitszeitfixpunkt angehoben wird, hast Du das Recht Deinen deshalb sinkenden Stundensatz zu erfahren. Um im Supermarkt Preise zu vergleichen, stehen dem Endverbraucher auch die Kilopreise zur Verfügung- niemand muss sich dort die Mühe machen, noch umzurechnen- genau so einfach sollte Dein Lohn nachzuvollziehen sein.
<br /><br /></p> 
<h2>
das neue Wir-Gefühl
</h2> 
<p align="justify">Um hier Missverständnissen vorzubeugen: Wir möchten mit den etablierten Betriebsräten und den IG- Metall- Verhandlungsführern zusammen arbeiten. Was uns stört, ist die gewachsene Distanz zur „normalen“ Belegschaft. Sätze wie „… die sind doch sowieso alle gekauft …“ und „… Du kannst doch sowieso nichts ändern… “ müssen doch jeden Gewerkschafter aufrütteln. Wir können uns einfach nicht vorstellen, dass irgendjemand bei Volkswagen <u>diese Art der Resignation</u> befürwortet. Deshalb hier unser Angebot- wir reichen den Kollegen die Hand, um wieder <u>mehr für die Belegschaf</u>t zu tun und bessere <strong>Tarifverträge</strong> auszuarbeiten. <br /><br /><font size="4" style="color: #ff1010;"><strong>Wir wollen uns für alle Mitarbeiter einsetzen- nicht nur für die oberen Zehntausend.</strong></font></p> 
            </div>
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        <dc:subject>betriebsratswahl</dc:subject>
<dc:subject>demokratie</dc:subject>
<dc:subject>frank patta</dc:subject>
<dc:subject>gewerkschaft</dc:subject>
<dc:subject>globalisierung</dc:subject>
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<dc:subject>klaus volkert</dc:subject>
<dc:subject>mig18</dc:subject>
<dc:subject>tarifvertrag</dc:subject>

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        <published>2009-12-14T16:40:00Z</published>
        <updated>2009-12-17T17:27:53Z</updated>
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        <title type="html"> Helmut Naujoks II</title>
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                <h1><font size="2">Helmut Naujoks</font></h1> 
<p><strong><font size="6"><img border="3" align="left" vspace="4" hspace="4" alt="Mobbing am Arbeitsplatz" src="http://media.mobbing-gegner.de/sozwelle/photologue/photos/cache/Mobbing%20am%20Arbeitsplatz_display.png" /><br /><br /><br />bei hart aber fair

<br /></font></strong><font size="6"><font size="3">da können wir ja mal wieder so richtig gespannt sein. Der letzte Auftritt von <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Helmut_Naujoks">Helmut Naujoks</a> hat mir ja so manchen Brechreiz entlockt! Das war die peinliche Sendung mit Günter Wallraff...<br /></font></font></p> 
Sprüche wie:&quot;Das Arbeitsrecht ist ein Vergleichsrecht&quot;,lassen sie ihm bei hart aber fair hoffentlich nicht durchgehen.&#160; <h2>&quot;hart aber fair&quot; am 16. Dezember 2009, um 21.45 Uhr, live aus Berlin</h2>

Moderation: Frank Plasberg Titel: Ausgepresst und weggemobbt - willkommen in der neuen Arbeitswelt! <br /><br />Am Arbeitsplatz geht es immer härter zu: Leistungsdruck und
drohender Jobverlust sind Alltag, feste Stellen und gutes
Arbeitsklima bald die Ausnahme. Kein Wunder, wenn der Kollege nur
noch Konkurrent ist. Wie kann man sich <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/StartSeite">gegen Mobbing wehren?</a> Und was
ist das für eine Gesellschaft, in der Arbeit Angst macht? <br /> 
            </div>
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        <dc:subject>Günter Wallraff</dc:subject>
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            <name>Detlev Lengsfeld</name>
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        <published>2009-12-09T07:51:00Z</published>
        <updated>2009-12-14T17:22:38Z</updated>
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                <h1><span style="font-size: medium; ">DIE LINKE - was macht sie gegen Mobbing?</span></h1> 
<p>in den letzten Jahren habe ich, nachdem ich von der SPD getäuscht und entäuscht wurde, viel in <strong>LINKS</strong> investiert. Wortgewaltig sind sie ja. <a href="http://blog.mobbing-gegner.de/index.php?/archives/328-Sprueche-und-Dicke-Backen-Musik.html">Dicke Backen Musik</a> - mehr kommt aber leider nicht raus.</p> 
<p>Da wird <a href="http://blog.mobbing-gegner.de/index.php?/archives/383-Die-Linke-mischt-sich-ein-DANKE.html">Mobbing zum Wahlprogramm</a> der LINKEN, da wird mal eine Anfrage gestartet aber wirlich einsetzen und die Partei des kleinen Mannes sein... NEIN. Bei einigen hatte ich in der Vergangenheit persönlich vorgesprochen.&#160;</p> 
<p><strong>Dorothee Menzer</strong> traff ich vor Jahren im ihrem Wahllkreisbüro in Wolfsburg. Sie hörte sich alles an, schwieg die meiste Zeit und eine Antwort die mir in Erinnerung blieb:&quot;Ich bin ja nicht von hier, kenne mich daher nicht so aus&quot;.&#160;</p> 
<p>Traurig oder, dann würde ich mich doch einfach nicht wählen lassen.
Andere wie Diether Dehm telefonisch, persönlich über nicht haltbare Zustände in der Autostadt informiert. <a href="http://blog.mobbing-gegner.de/index.php?/archives/467-editLandtagswahl-Niedersachsen-Die-Linke-und-das-jammern-von-DR.-Diether-Dehm.html">Dieter Dehm</a> wörtlich:&quot;... ist ja nicht mein Wahlkreis&quot; Nun ja. Menschen sterben, werden fertig gemacht und dann das... platt oder?</p> 
<p>Solidarität schreien und Dünnschiss produzieren. Das reicht als langfristige Strategie nicht. Die fetten Phrasen der Holos kann ich nicht mehr hören. Warum können sich <strong>LINKE</strong> in anderen Bundesländern sich scheinbar gegen <strong>Mobbing</strong> einsetzen und hier in Niedersachsen geschieht nichts? Schauen wir uns mal die richtig dicken Brocken an. <a href="http://blog.mobbing-gegner.de/index.php?/permalink/Oskar-Lafontaine-Anspruch-und-Wirklichkeit.html">Linke gegen Mobbing</a>&#160;ist meine klare Forderung.</p> <span style="color: #1c0000; font-family: 'MS Sans Serif', Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px; line-height: 20px; "> 
<h2 style="font-family: 'Comic Sans MS', Arial, Verdana, Helvetica, sans-serif; color: #000066; font-size: 16pt; margin-left: 8px; margin-right: 8px; ">Offener Brief von Mitgliedern der Linksjugend ['solid] an die Mitglieder des Landesverbandes der Linken Niedersachsen</h2> 
<p style="font-family: 'MS Sans Serif', Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12pt; color: #1c0000; line-height: 15pt; margin-top: 1ex; margin-bottom: 0ex; text-align: justify; margin-left: 40px; margin-right: 40px; ">In der näheren Vergangenheit haben wir uns als Mitglieder der Linksjugend ['solid] in Niedersachsen oft zurückgehalten, was die Einmischung in Debatten und Konflikte innerhalb der Partei angeht. Dies hatte zum einen den Grund, dass wir uns als Verband, der sich seit seiner Neugründung in einem ständigen Wachstumsprozess befindet, erst einmal inhaltlich finden und personell festigen und zum anderen den im Vorfeld der Landtagswahl herrschenden &quot;<strong>Burgfrieden</strong>&quot; der Strömungen im Interesse einer erfolgreichen Kandidatur bei der Landtagswahl nicht stören wollten.</p> 
<p style="font-family: 'MS Sans Serif', Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12pt; color: #1c0000; line-height: 15pt; margin-top: 1ex; margin-bottom: 0ex; text-align: justify; margin-left: 40px; margin-right: 40px; ">Die Bestätigung unseres klar <strong>antikapitalistischen Kurses</strong> durch die Verabschiedung unseres neuen Programms auf unserem Bundeskongress letztes Wochenende geben uns nun aber genug Kraft und Klarheit auch einmal einen Einwurf zu machen. Uns geht es dabei nicht um parteiinterne Strömungen, sondern um politische Bewegung. Diese Bewegung kann nur als Bündnis aller antikapitalistischen Kräfte erfolgreich sein. <strong>Solidarität ist die Stärke der Linken!</strong></p> 
<p style="font-family: 'MS Sans Serif', Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12pt; color: #1c0000; line-height: 15pt; margin-top: 1ex; margin-bottom: 0ex; text-align: justify; margin-left: 40px; margin-right: 40px; ">Jedoch mussten wir leider zur Kenntnis nehmen, dass der nun gekrönte Vorsitzende des sog. &quot;Forum demokratischer Sozialismus&quot; Niedersachsen Michael Höntsch sich dafür ausspricht, dass wir Rosa Luxemburg, Che Guevara und Bertolt Brecht als Emblem der Partei in Niedersachsen streichen sollen. An anderer Stelle verteidigt er die Flexibilisierung des Ladenschlussgesetzes durch den rot-roten Senat in Berlin und vertritt einen Schmusekurs gegenüber Rot-Grün in Hannover. Mit der Diskretion nimmt er es auch nicht so genau und leitet mal einfach eben so ausdrücklich als vertraulich gekennzeichnete Mails an Verteiler weiter zu denen die Presse offensichtlich Zugang hat.</p> 
<p style="font-family: 'MS Sans Serif', Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12pt; color: #1c0000; line-height: 15pt; margin-top: 1ex; margin-bottom: 0ex; text-align: justify; margin-left: 40px; margin-right: 40px; ">Aber schlimmer geht's immer: Der <strong>Kreisverband Soltau-Fallingborstel</strong> fordert in einem Antrag an den Landesparteitag tatsächlich, wir sollten uns &quot;bei allen öffentlichen Auftritten&quot; stets von den Kommunisten der DKP distanzieren. Hat er dabei übersehen, dass auch in unseren Reihen z.B. in der Antikapitalistischen Linken und im Jugendverband Menschen aktiv sind, die sich als Kommunisten verstehen? Auch sind wir als Teil der Europäischen Linken in einem Dachverband organisiert in dem so manche der Mitgliedsparteien die Vokabel &quot;kommunistisch&quot; noch im Namen trägt. Und zwar als Qualitätsmerkmal (Es sei hier nur beispielhaft auf die äußerst erfolgreiche &quot;Partito della Rifondazione Comunista&quot; in Italien verwiesen)! Wem wird da in Zukunft noch gnädig weitere Mitgliedschaft zugebilligt? Und wem nicht? Muss die Partei dann aus der europäischen Linken austreten oder soll sich diese von einem Viertel ihrer Mitgliedschaft trennen?</p> 
<p style="font-family: 'MS Sans Serif', Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12pt; color: #1c0000; line-height: 15pt; margin-top: 1ex; margin-bottom: 0ex; text-align: justify; margin-left: 40px; margin-right: 40px; ">Michael Höntsch und die Antragssteller aus Soltau-Fallingborstel sind zu den niedersächsischen Vorturnern derjenigen Genossinnen und Genossen rund um den FDS-Bundessprecher und Berliner Sozialkahlschläger Stefan Liebich geworden, die uns in Berlin mit ihrem &quot;modernen&quot; und &quot;realistischen&quot; Kurs die Hälfte unserer Wählerschaft vertrieben, unser Ansehen bei den dortigen sozialen Bewegungen schwer beschädigt und nicht zuletzt mit ihrer <strong>Verwässerung der sozialen Frage</strong> den Einzug der damaligen PDS als Fraktion in den Bundestag 2002 verhindert haben.</p> 
<p style="font-family: 'MS Sans Serif', Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12pt; color: #1c0000; line-height: 15pt; margin-top: 1ex; margin-bottom: 0ex; text-align: justify; margin-left: 40px; margin-right: 40px; ">Der Erfolg bei der diesjährigen Landtagswahl und <strong>unser Wahlergebnis</strong> der letzten Bundestagswahl beweisen jedoch, dass wir nur als <strong>kämpferische</strong> und <strong>glaubwürdige</strong> <strong>Partei</strong>, die ihre Inhalte an der sozialen Frage orientiert, eine fundierte Chance haben uns als <strong>echte Alternative</strong> zur herrschenden Politik des neoliberalen Kahlschlags, der <strong>sozialen Kälte und des kulturellen Verfalls</strong> zu etablieren. Es sei an dieser Stelle noch mal auf unsere sensationellen 7,1 % (Erinnert euch: Noch 2 Wochen vor der Wahl sahen uns die Umfragedemagogen bei 3%!) bei der Landtagswahl verwiesen, die vor allem das Ergebnis eines betont linken Wahlkampfes waren.</p> 
<p style="font-family: 'MS Sans Serif', Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12pt; color: #1c0000; line-height: 15pt; margin-top: 1ex; margin-bottom: 0ex; text-align: justify; margin-left: 40px; margin-right: 40px; ">Besagten linken Wahlkampf und unser Image als &quot;<strong>Kampfpartei des kleinen Mannes</strong>&quot; verdanken wir unter anderem unserem Parteivorsitzenden Oskar Lafontaine und unserem an seinem Kurs orientierten Landesvorstand. Das heißt nicht, dass wir als sozialistischer Jugendverband uns nicht öfter eine grundsätzlichere Kritik der Partei am Kapitalismus als Lafontaine, Maurer, Dehm sie haben wünschen würden. Aber wir begrüßen es ausdrücklich, dass sich in der Partei <strong>öffentlichkeitswirksam</strong> Kräfte durchgesetzt haben, welche die <strong>sozialen Missstände</strong> konkret benennen und Alternativen zum bestehenden neoliberalen Einheitsbrei wieder populär machen.</p> 
<p style="font-family: 'MS Sans Serif', Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12pt; color: #1c0000; line-height: 15pt; margin-top: 1ex; margin-bottom: 0ex; text-align: justify; margin-left: 40px; margin-right: 40px; ">Anstatt also die &quot;<strong>Hexenjagd</strong>&quot; auf Kommunisten wieder zum Leben zu erwecken und die Hinwendung zu neoliberaler Politik zu predigen sollten wir auch in Zukunft darauf hin arbeiten ein möglichst breites Bündnis aller linken Kräfte zu gestalten um zu einer Bewegung zu werden, die es sich von ihrer Bedeutung, Tatkraft und Massenbasis her erlauben kann die Systemfrage neu zu stellen und gemeinsam den Sozialismus des 21. Jahrhunderts zu erstreiten.</p> 
<p style="font-family: 'MS Sans Serif', Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12pt; color: #1c0000; line-height: 15pt; margin-top: 1ex; margin-bottom: 0ex; text-align: justify; margin-left: 40px; margin-right: 40px; ">Eure Mitglieder der Linksjugend ['solid]:</p> 
<p style="font-family: 'MS Sans Serif', Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12pt; color: #1c0000; line-height: 15pt; margin-top: 1ex; margin-bottom: 0ex; text-align: justify; margin-left: 40px; margin-right: 40px; ">André Owczarek (Wolfenbüttel), Fabian Hennig (Helmstedt), Alexander Steltenkamp (Oldenburg), Franziska Wöckel (Oldenburg), Eike Schölgens (Aurich), Natascha Owczarek (Göttingen), Kai Padberg (Northeim), Antje Rosebrock (Verden), Valentin Luckhardt (Wolfenbüttel), Valentin Dittrich (Braunschweig), Florian Höllen (Göttingen), Robert Haider (Hannover), Gerrit Stürmer</p> 
<p style="font-family: 'MS Sans Serif', Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12pt; color: #1c0000; line-height: 15pt; margin-top: 1ex; margin-bottom: 0ex; text-align: justify; margin-left: 40px; margin-right: 40px; ">------------------------------------</p> 
<p> </p> 
<p>Starker Tobak, gelle. Nun schauen wir mal wie es konkret um die Belange und das Bemühen aussieht, wenn diese grünen Jungs mal einen Arsch in der Hose haben sollen:</p><span style="color: #000000; font-family: Helvetica; font-size: medium; line-height: normal; ">Hallo,<br /><br />mal eine bescheidene Meinung zum Thema (<span style="text-decoration: underline; ">die Leute von denen ich weiss, dass sie keine Zeit haben sowas zu lesen habe ich aus den Weiterleitungen entfernt</span>): Mobbing ist Scheiße. Man kennt das schon aus der Schule. Einer ist immer der Dumme auf den alle einhacken, ja ihn teilweise richtig fertig machen. Noch schlimmer wird es im Berufsleben. Hier geht es nicht nur gegen die Würde, sondern oft auch gegen die ökonomische Existenz. Mobbing gehört angeprangert und mit den dazu zur Verfügung stehenden Mitteln verhindert. Ich glaube das wird kein Mitglied der LINKEN bestreiten. ABER: Ich finde es entspringt falschen Vorstellungen von den funktionalen Zusammenhängen in einer kapitalistischen - und damit auf Konkurenz beruhenden - Gesellschaft zu glauben, dass ein paar Politiker ein paar Gesetze machen und sich das Thema dadurch erledigt. Das eigentliche Problem besteht doch darin, dass unser Wirtschaftssystem die Konkurrenz &#160;fördert, ja sogar für seine Weiterentwicklung braucht. Da wo es aber darum geht, schneller, besser, angepasster zu sein entstehen ganz aus dieser Logik heraus ausgrenzende Verhaltensmuster oder solche, die dazu dienen erlebte Schmach durch Treten nach unten zu kompensieren.<br /><br />Also liebe Mobbinggegner. Eurer Hauptfeind sind doch nicht ein paar Linke bzw. LINKE, die sich leider nicht jedes Themas so ausführlich wie eingefordert annehmen können, sondern diejenigen die dieses Gesellschaftssystem am Laufen halten, von ihm profitieren und sich über solche Streitigkeiten innerhalb kritischer Bewegungen in's Fäustchen lachen.<br /><br />Die Herangehensweise von Renate G. an Politik ist mir im übrigen wohl vertraut. Überall sind Verschwörungen und in Hinterzimmern wird ausgeheckt, wie man die &quot;Basis&quot; (in der öden Realität meistens zwei, drei versprengte Wirrköpfe, sorry, aber is so) noch weiter unterdrücken kann und sich gegenseitig Macht und Geld zuschachert. Wahrscheinlich stecken sowieso die Illuminaten, Freimaurer, das CIA, die Zionisten oder gleich das Weltjudentum dahinter. Wer die Realitäten ein wenig kennt, der weiss wieviel Zeit, Geld und persönliches Engagement so mancher hier gescholtener Politker der LINKEN in unsere Sache investiert.<br /><br />Zu den Piraten möchte ich mich nicht mehr äußern. Ich glaube jemand, der sich in der Sozialpolitik nicht einig wird zwischen der Abschaffung jeglicher sozialer Transferleistungen und der Einführung des Grundeinkommens ist für diese Debatte unwichtig. Im übrigen möchte ich euch bitten, wenn der Bedarf zu antworten besteht meine private E-Mail-Adresse (owczarek-rockt (at)gmx.de ) zu benutzen. Mit meiner Arbeitsadresse würde ich gerne aus diesem unfreiwiliigen Verteiler entfernt werden.<br /><br />Mit besten Grüßen,<br /><br /></span> 
<p><span style="color: #000000; font-family: Helvetica, Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: medium; line-height: normal; ">André Owczarek</span> </p> 
<p><br /></p> 
<p>Lieber&#160;<span style="color: #000000; font-family: Helvetica, Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: medium; line-height: normal; ">André Owczarek, vielen Dank. Worthülsen und rhetorische Schneeballschlachten helfen nicht wirklichk. WO ist die Partei der kleinen Leute, wo das eintreten für die Schwachen? Andere durch den Dreck zu ziehen, die sich einsetzen ist einfach. Mal Flagge,wie die Piraten zeigen dagegen schwer.</span></p> 
<p><a href="http://www.soziale-welle.de/tribes/tribe/anwalt-des-volkes/wiki/PiratenAnsRuder">Piraten als Anwalt des Volke</a>s, wäre auch eine gute Idee für <a href="http://blog.mobbing-gegner.de/index.php?/archives/389-Wahlkampf-in-Niedersachsen-Die-Linke-mischt-mit!.html">DIE LINKE Niedersachsen</a>&#160;täte sehr gut daran mal die aktiven, gradlinigen <a href="http://www.mobbing-gegner.de/entry/2009/dec/05/zivilcourage">Betriebsräte von Volkswagen</a> wie Antonino Potalivo und den <a href="http://www.mobbing-gegner.de/entry/2009/dec/07/ig-metall-als-arbeiterverter">Betriebsrat der Autostadt</a> Willi Giebel bei den nächsten Betriebsratswahlen zu unterstützen.&#160;</p> 
<p>Aber nein, nur keinen Lärm (sagte mal Pia Zimmermann zu mir), lieber mit dem korrupten Frank Patta auf den sichereren Seite stehen. Sich einmichen und positionieren bringt aber langfristig Pluspunkte!</p> 
<div><br /></div></span> 
            </div>
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        <published>2009-11-27T08:21:00Z</published>
        <updated>2009-11-30T05:52:55Z</updated>
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                <h1><font size="2">Betriebsratswahl:&#160; IG Metall&#160; % Betriebsrat Autostadt</font></h1><font size="2"> 

In der <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Autostadt">Autostadt</a> sollen, forciert durch die <a href="http://blog.mobbing-gegner.de/index.php?/archives/244-IG-Metall-und-die-Mitbestimmung-oder-Dicke-Backen-Musik-zum-1.-Mai.html"> IG Metall</a> , vorzeitig neue Betriesbsratswahlen durchgeführt werden. Neue willfährige Satelliten sollen installiert werden. <strong>Gestern war Betriebsversammlung</strong>. <br /><br />

So wie im erweiterten Teil, würde ich mir die Rede von Willi Giebel, dem amtierenden 1. Vorsitzenden des Betriebsrates, gewünscht haben. <br /><br />

Klar, deutlich und den Finger auf die Wunden gelegt. Eine <strong>Fiktion</strong>! <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Mobbing/Aktionen/Solidarit%E4t_mit_Detlev_Lengsfeld">Die IG Metall Wolfsburg</a>, an der Spitze der 2 <strong>Arbeiterveräter</strong> nach <strong>Klaus Volkert</strong>, <a href="http://blog.mobbing-gegner.de/index.php?/archives/296-Frank-Patta,-Bernd-Osterloh-und-die-SPD-als-stille-Beobachter-von-Bossing.html"><strong>Frank Patta </strong>hat abgewirtschaftet.

<br /></a><br />Schöner die Glocken nie Klingen... <a href="http://blog.mobbing-gegner.de/index.php?/archives/633-ig-metall-betriebsrat-autostadt.html">mein Wuchsch zu Weihnachten</a>. Freiheit für eine wirkungsvolle Arbeit des <strong>Betriebsrates</strong> der Autostadt. Es geht um Strohpuppen, Puppenspiele, Macht, Geld, Gier und Einfluß. Man denkt an Rothschild und/oder CIA und hat einen fahlen Geschmack im Mund. Genießen sie den Text. </font> <h2 align="justify"><font size="3">So könnte es gewesen sein:</font></h2> 
<div align="justify">
Es gibt einige brisante Themen:<br /><br />Wie ihr wisst, stehen demnächst die Neuwahlen Eurer betriebliche Interessenvertretung an. Im Grunde nichts Ungewöhnliches. <strong>Ungewöhnlich</strong> ist allerdings Warum <strong>Geschäftsleitung (der Autostadt)</strong> Und die <strong>IGM-Verwaltungsstelle WOB</strong>, in gemeinsamer Anstrengung, alles erdenkliche dafür tun, die Betriebsratswahlen wenn auch nur für wenige Wochen vorzuziehen.<br /><br /> Von der bereits laufenden schmutzigen <strong>Wahl-Propaganda</strong> will ich gar nicht erst reden.


Liebe Kolleginnen und Kollegen

Das Datum zur Betriebsratswahl ist in der Vorbereitung. Der Wahlvorstand ist gebildet, er legt den Wahltermin fest. Februar wird es wohl werden. Zur kommenden Betriebsratswahl wird es, auf Initiative von <strong>Frank Patta</strong> eine Listen-Wahl geben, auf der kein einziger der aktuellen, unbequemen Betriebsräte mehr auftauchen darf. Ein dickes Ding, oder?

<br /><br />Stattdessen tauchen dort wieder die Namen derjenigen auf, die so schön alle <strong>Entscheidungen</strong> der Geschäftsleitung, jahrelang <strong>abgenickt</strong> und regelmäßige <strong>Sonderzahlungen</strong> klaglos eingesteckt haben.

Wir erhalten seit Februar 2009 ganz offiziell keine Unterstützung mehr von unseren <strong>Betriebsbetreuern</strong> der IGM, Frank Patta und Dietmar Brennecke. <br /><br />Deshalb stellen wir uns Stärker als je zuvor <strong>ohne die IGM</strong> zur Wahl. Das wir auch ohne diese Unterstützung ein handlungsfähiger Betriebsrat sind Haben wir Euch bewiesen.

Um es noch einmal deutlich zu sagen:
<br /><br /> 
<blockquote>
Frank Patta verweigert dem aktuellen Autostadt-Betriebsrat, sich auf eine IGM-Wahlliste setzen zu lassen.<br /></blockquote> 
<p><br />
Uns. Oder die. Das ist die Entscheidung, die Ihr bei der mit Kalkül <strong>inszenierten vorgezogenen Betriebsratswahl </strong>treffen müsst. Weil wir seit vier Jahren Betriebsratsarbeit machen, <u>wie sie sinnvoll ist</u>, und mit <u>geradem Rücken ehrlich für die Belegschaft kämpfen</u>, sind wir von unseren sogenannten Betriebsbetreuern unter Druck gesetzt worden. <br /><br />Angefangen bei mir, wollte man mit <strong>Einschüchterungsversuchen</strong> meinen Rücktritt erzwingen! Einige wenige Betriebsräte sollten – und sind – aus taktischen Gründen zurücktreten. Nachrücker für das Betriebsratsamt wurden massiv bearbeitet Ihr Amt, gar nicht erst anzutreten.

Was das in Meinen Augen Euch gegenüber bedeutet erspare ich mir weiter zu beschreiben

<br /><br />Vor vier Jahren Habt Ihr, liebe Kolleginnen und Kollegen die <strong>Betriebsräte Eures Vertrauens </strong>durch Personenwahl selbst Wählen können. Ihr habt Eure Interessensvertreter so gewählt, das wir, eine damals noch zaghafte Mehrheit des Betriebsratsgremiums eine ferngesteuerte Führungsspitze abwählen konnten. Bis dahin Hat sich fünf Jahre lang der geschäftsführende Teil des Betriebsrats unter anderem ausgezeichnet durch: <br /><br /></p> 
<div align="right"><span style="color: #ff5500;">bestes Einvernehmen mit der Geschäftsleitung Zustimmung vieler Projekte der Geschäftsleitung und stillschweigen Euch gegenüber zu unser aller Nachteil wenn es um die Beratung arbeitsrechtlicher Fragen ging.

</span><br /></div> 
<p><br />Ein erlesener Kreis der damaligen Betriebsräte haben sich <strong>Sonder-Boni </strong>in die Tasche gesteckt und die Belegschaft mehr schlecht als recht vertreten<u>. Dafür gibt es Belege! </u><br /><br />Wir, der neue Betriebsrat, haben diese Missstände vor vier Jahren offengelegt! Seit fast vier Jahren werdet ihr nun von uns vertreten. <strong>Sonderzahlungen</strong>, nach meiner Meinung Schmiergeld, haben wir mit beginn unserer Amtszeit, <strong>abgeschafft</strong>.

<br /><br /><font size="4" face="impact">Wir sind kein Betriebsrat, der zu allem Ja und Amen sagt. <br />Wir - sind unbequem. Wir - haben uns vor die Mitarbeiter gestellt. Wir!</font><br /><br />Liebe Kolleginnen und Kollegen haben für Euch gekämpft und haben für viele Einzelne viel Gutes erreicht. Klar, dass das bei der Geschäftsleitung nicht gut ankommt. Dass wir auf den letzten Betriebsversammlungen, teilweise sogar <u>persönlich beleidigt</u> und <u>beschimpft</u> wurden, wundert uns nicht. Das macht aber nichts. Wir sind schließlich nicht dazu da von der Geschäftsführung geliebt zu werden.

Und solange man uns diffamiert und angreift, machen wir offenbar einen guten Job für Euch. Was ihr allerdings wissen solltet: <br /></p> 
<p>Inzwischen hat die <strong>Spitze der Autostadt</strong> gemeinsam mit <strong>Frank Patta </strong>alten <strong>Seilschaften</strong> neues Leben eingehaucht. Und das Ergebnis:
<br /><br />
Wir, der unbequeme Betriebsrat, bekommen jetzt keine Unterstützung mehr von Frank Patta und seinen Getreuen. Und jetzt fasse ich einmal kurz zusammen, womit wir uns so unbeliebt gemacht haben. Aus welchen Gründen die Geschäftsleitung uns bei der nächsten Betriebsratswahl ganz gerne wieder los wäre:

<br /><br />Es fing an mit der <strong>Personaleinsparung</strong> „Kostenstelle 366“. Mitarbeiter, die man für verzichtbar hielt, wurden aus ihren Jobs entfernt und mussten in einen Pool der Überflüssigen im sogenannten ZOP-Team, als Service-Scouts. Man hatte sich vorgestellt, dass die so unzufriedenen <strong>Mitarbeiter kündigen</strong> und der <strong>Autostadt</strong> viel Geld einsparen. Aber da hatte die Geschäftsleitung nicht mit uns gerechnet. Wir haben uns für jede und jeden einzelnen Kollegen eingesetzt, sie aus ihrer Opferrolle befreit und am Ende dafür gesorgt, das für jeden eine wirkliche Lösung gefunden wurde. <br /><br />Das waren Abfindungen oder gute, neue Jobs. Für uns war klar:

<br /><br /><font size="4" face="impact">So geht man mit Mitarbeitern nicht um!

</font><br /><br />Und damit waren wir In Eurem Interesse erfolgreich. Wir haben dafür gesorgt, dass Mitarbeiter sich nicht länger einschüchtern lassen. In der Tarifrunde 2006 sind wir als Delegation mit ca.I 50 Kolleginnen und Kollegen während ihrer Freizeit selbstverständlich, bis zum Tryp-Hotel gezogen, und haben uns Gehör verschafft. Das war ein neuer Stil. Das kannte man nicht in der <strong>Autostadt</strong>. Wir haben ganz klar gezeigt:

<br /><br /><font size="4" face="impact"><strong> Wir verstecken uns nicht. </strong> </font><br /><br />Wir stehen zu unseren Forderungen.

Dabei sprang 6,5 Prozent Tariferhöhung heraus. Und unsere <u>gemeinsame Stärke</u>, auf die wir stolz sein können. Es ist ein Anfang, aber ein deutlich sichtbarer: Hier hat sich was geändert. Hier haben wir was verändert!

<br /><br />Liebe Kolleginnen und Kollegen Es dauerte nicht lange, Und Es folgte eine weitere Personal-Einsparmaßnahme: „<strong>Insourcing</strong>“.

Hoch qualifizierte Mitarbeiter Wurden, auf sogenannte <strong>Insourcing</strong>-Jobs versetzt Sie sollten mit unseren Dienstleistern in der Gartengestaltung arbeiten Aufgaben als Gästebetreuer oder in der Sicherheit ausführen, für die sie völlig ungeeignet sind. Ein IT-Spezialist ist eben kein Gästebetreuer.

<br /><br /><font size="4" face="impact">SO GEHT MAN NICHT MIT MITARBEITERN UM!
</font><br /><br />
Wir haben kräftig Druck gemacht, und dafür gesorgt, dass diese aussortierten Mitarbeiter, soweit im Anschluss noch Interesse bestand wie versprochen so schnell wie möglich, an ihren alten Arbeitsplatz, zurückkehren konnten. Wir waren auch hier erfolgreich. Auch in diesem Fall konnte die Geschäftsleitung auf Eure Kosten keine Einsparungen durchführen!

<br /><br />Liebe Kolleginnen und Kollegen, <br />wir haben für einen Sozialraum In Form eine Kantine gekämpft. Niemand soll mit den Gästen Pause machen müssen. Niemand soll alternativlos in ein übervolles <strong>Mövenpick-Restauran</strong>t blicken um dann wohl möglich nach langer Wartezeit abgewiesen zu werden. Pause muss auch Pause sein. Und dafür haben wir uns eingesetzt. <br /><br />Wer erinnert sich noch an die <strong>Posse mit der Bratwurstbude</strong>? <strong>Frank Patta Erster Bevollmächtigter der IG Metall </strong>hat großspurig auch in der Presse verkündet, er würde eine Bratwurstbude vor die Autostadt stellen und so lange betreiben, bis die Autostadt 
eine Kantine bereitstellt. Das passte der Geschäftsführung nicht besonders. So wurden schnell 11,50 Euro mehr im Monat zum Essensgeld angeboten. Frank Patta fand das okay. <br /><br />Unser Ziel für Euch war ein ganz anderes!

Die am <strong>Betriebsrat</strong> vorbei handelnden Personen, hatte das Wichtigste nicht verstanden: Es geht ums Ausruhen in der Pause, Es geht um einen Rückzugsraum für diese Pause, darum, dass Ihr auch mal nicht unter aller Augen, im Focus seid. Darum, dass man sich mit Kollegen in Ruhe darüber austauschen kann, was heute so passiert ist – ohne eine perfekte Fassade, vortäuschen zu müssen!

<br /><br />Wir, Euer <strong>Betriebsrat</strong> haben dafür gekämpft, dass wir inzwischen einen Sozialraum und einen <strong>Chill-Raum </strong>haben, der seinen Namen auch verdient. Wir haben Mitnahmemenüs im Kundencenter durchgesetzt, und wir haben auch einen Essensautomaten, mit günstigem Essen. Das ist zwar noch keine Kantine, aber ein sehr guter Anfang. 2500 Essen gibt unser Automat jeden Monat aus! Mit dem Erfolg hat die Geschäftsleitung nicht gerechnet.
<br /><br />
Unschön für die Zahlen:

Der <u>Autostadt entgeht ein Großteil der Einnahmen,</u> über unsere Mitarbeiterkarten, wenn wir weniger bei Mövenpick essen. Man hat jetzt an unserer <strong>Betriebsvereinbarung</strong> vorbei steuerliche <u>Gründe vorgeschoben</u>, warum wir unser günstiges, gutes Essen, nun wieder bar bezahlen müssen. Denn man will ja lieber, dass wir unseren <strong>Essenszuschuss</strong> bei <strong>Mövenpick</strong> ausgeben. Aber, liebe Kolleginnen und Kollegen, wir können jetzt gut und billig essen. Ohne - Gäste. Ohne - mit Argusaugen beäugt zu werden. Und wir können unsere Pausen in einem echten Rückzugsraum wahrnehmen. Endlich! <br /><br />Für weitere Verbesserungen Werden wir weiter streiten Und Ein guter Anfang ist gemacht!

<br /><br />Liebe Kolleginnen und Kollegen,<br />es gab eine Zeit, da konnte hier jedermann <strong>Teamleiter</strong> werden – auch solche, mit <strong>geringen</strong> <strong>Führungsqualitäten</strong>. Das haben wir abgeschafft. (so dachten wir bis jetzt) Seit Oktober 2007 gibt es das Teamleiter-Entwicklungskonzept mit einer gemeinsam, durch <strong>Personalabteilung</strong> und <strong>Betriebsrat</strong>, <u>abgestimmten Zertifizierung.</u> Und wer die Anforderungen nicht erfüllt, kann leider nicht Teamleiter werden. Das ist sehr einfach zu verstehen. Denn als Mitarbeiter, werden wir doch wohl erwarten dürfen, dass unsere Vorgesetzten, ihrer Rolle auch gewachsen sind.

<br /><br />Sie lernen Einfühlungsvermögen – Also: was geht in meinen Mitarbeitern vor? <br />Sie lernen Rhetorik: Also: wie kommt das eigentlich bei Euch an, was ich sage? <br />Sie lernen Didaktik: Denn es ist wichtig, dass hier nicht „der vorauseilende Gehorsam“ immer mehr um sich greift, sondern durch gute Ausbildung wird echte Mitarbeit erst möglich. <br /><br />Persönliche und soziale Kompetenz Ist für eine Führungskraft unverzichtbar.

Dieses Schulungskonzept haben wir entscheidend mitentwickelt. Ohne uns wäre es niemals eingeführt worden. Eine abschließende Bewertung Dieser Schulung mit mindestens befriedigend, in allen Bereichen, ist für eine uneingeschränkt Empfehlung als Teamleiter unbedingt erforderlich. <br /><br />Erkannte Defizite, können durch weitere Schulungen, aufgelöst werden. Bis jetzt sah man das im <strong>Personalmanagement</strong> auch so. Letztendlich, kann nicht jeder Mensch alle Talente oder Qualitäten in sich vereinen. Jeder, muss seinen persönlichen Berufsweg, finden und weiterentwickeln. Und - das, habe ich persönlich festgestellt, ist ein lebenslanger Prozess. <br /><br />Die <strong>Geschäftsleitung</strong> allerdings findet jetzt plötzlich die Hürde ein bisschen zu hoch – weil eben nicht jeder dieser besonderen Aufgabe gewachsen ist. Die <strong>Geschäftsleitung</strong> will die Noten niedriger ansetzen. Mit einem <u>weichgespülten Betriebsrat alten Stils </u>vielleicht kein Problem – aber mit uns nicht zu machen. Wir bestehen darauf: <br /><br />Wer hier in der <u>Autostadt Vorgesetzter</u> sein möchte, der muss auch, <u>ausgeprägte Führungsqualitäten </u>haben. Wir wollen gute Chefs. Nicht solche, die nur der Geschäftsleitung sympathisch sind.

Das führt uns, geradewegs zum nächsten Thema: <br /><br />Liebe Kolleginnen und Kollegen<br /> wer kommt hier eigentlich wie an welchen Posten? Unsere Erfahrungen zeigt uns, das es hier nicht mit rechten Dingen zugeht. Wir der Betriebsrat haben die ISA-Bewerberlisten gecheckt und können es beweisen: <br /><br />Um bestimmte Leute auf bestimmte Posten zu hieven, sind interne Stellenausschreibungen <strong>manipuliert</strong> worden.

Es tauchen Bewerbungen, ohne Unterschrift auf dem Bewerberprofil, die die Kollegen auch niemals eingereicht haben. So werden Namen auf Listen gesetzt, um geplante Ergebnisse zu erzielen. Mit diesen Methoden Ist das Bewerbungsverfahren <u>Ein schlechter Witz</u>. <br /><br />Die bisherigen Ausreden, die dieses Vorgehen rechtfertigen sollen, sind <u>faszinierend</u>!

<br /><br /><font size="4" face="impact">Wir haben die Nase voll von dieser Vetternwirtschaft! </font><br /><br />Wir fordern darum, dass das E-Recruiting- Konzept endlich umgesetzt wird. Darum werden wir nötigen Falls die Umsetzung einklagen. Mit diesem digitalen Bewerbungsmanagement, landet dann nämlich, jede Bewerbung automatisch auch beim Betriebsrat. Und dann ist Schluss mit der Kungelei. Zumindest mit dem jetzigen Betriebsrat. <br /><br />Aktuell, werden qualifizierte Leute einfach übergangen. Wir werden dafür sorgen, dass die <strong>Betriebsvereinbarung</strong> dazu aus dem Jahre 2006 endlich umgesetzt wird:

Bisher fand die Geschäftleitung immer wieder neue <u>technische Ausreden </u>das zu verhindern. Ihr ahnt es: Auch damit haben wir uns nicht beliebt gemacht.

</p> 
<p>Liebe Kolleginnen und Kollegen.<br /> ich spreche auch noch einmal deutlich die Schulungs- und Reisezeiten an.

Diese müsst Ihr nicht Durchführen, wenn das Unternehmen Euch den Kosten und Zeitaufwand, nicht entsprechend vergütet. Bis in das Jahr 2008, hatten wir eine gute und faire betriebliche Übung, mit der alle gut leben konnten.

Für notwendige Schulungs- und Dienstreisezeiten inklusive der damit verbundenen Tätigkeit oder Schulung, wurde Euch dieser Aufwand 1 zu 1 im SPX vergütet. Doch wo wenn - sparen wir zuerst? Richtig! Bei den Mitarbeitern. </p> 
<p><br />Plötzlich hat man, diesen guten und fairen Umgang miteinander, als <strong>Arbeitsfehler</strong> deklariert. Unterstützung unserer Gewerkschaftsvertreter <em>Gleich null <br /></em></p> 
<p>Statt dessen Musste in zähen Verhandlungen, eine <strong>Betriebsvereinbarung</strong> erstellen werden, die unsere gute betriebliche Übung, mit zweideutigen Formulierungen neu erfunden hat. Am liebsten würde man es sehen, wenn Ihr, diese arbeitstechnischen Notwendigkeiten, komplett alleine tragt. Argument aus den Verhandlungen dazu: <br /><br />„Ihr müsstet dankbar sein, know how zu erwerben, das man Euch nicht wieder wegnehmen kann. Außerdem könnte es Euch, eventuell bei späteren Bewerbungen, zu Gute kommen“.

<br /><br />In den Servicepraktikanten- Verträgen Ist eine solche<strong> Mitarbeiter- Investitionsklausel</strong> bereits Eeingebaut. <strong>Servicepraktikanten</strong> verpflichten sich In ihren Verträgen, Einweisungs- oder Einführungsschulungen in den Arbeitsprozess, auf eigene Kosten durchzuführen. Die Frage ist, wann aus den aktuell 10% Servicepraktikanten in der Autostadt vielleicht durch Änderung Eurer Verträge, 100% Servicepraktikanten werden? Und, welche weiteren Klauseln dann noch in Euren künftigen Verträgen, stehen werden?

Was haben wir noch erreicht?: Manchmal sind es, Die unscheinbaren Dinge, im Hintergrund. <br /><br />Die BV zur <strong>Kamera</strong> und <strong>Überwachungstechnik</strong> zum Beispiel: Das ist transparent und fair. Nur so kann und muss es laufen! wir Schauen auch ganz genau im IT- Bereich, wie Intranet, Internet und E-Mails hin „Big- Brother- Technik egal wie oder wo, wird es mit uns nicht geben!

<br /><br />Ein weiteres Thema, ist der Suchtleitfaden. Wir haben einen Leitfaden entwickelt und eingesetzt. Vorgesetzte müssen, bei einem Suchtverdacht, jetzt das tun, was im Leitfaden für Suchtkranke vorgesehen ist – Wir haben damit sichergestellt, dass sie sich richtig verhalten – und eben keine Rufmorde begehen.

Ich gebe es zu: Manches Mal haben wir nicht mit der Unverfrorenheit gerechnet, mit der unsere Betriebsvereinbarungen bzw. Regelungsabreden von der Geschäftsführung zwar unterschrieben wurden, am Ende aber – <u>perfide, von einigen Führungskräften unterwandert werden.

</u><br /><br />Was haben wir gekämpft für die Entnahme von 10 bezahlten, arbeitsfreien Tagen für jeden – mit unterschiedlichen Alternativen, als es in der Autostadt mau aussah. Und was kam am Ende dabei heraus? Die Mitarbeiter wurden mit allen Mitteln genötigt, primär ihren Urlaub zu nehmen. Das war so ganz bestimmt nicht vorgesehen. Aber wir lernen dazu. Wir sichern seitdem alles doppelt ab. <br /><br />Die Geschäftsleitung möchte selbstverständlich Betriebsräte, mit denen man besser „<strong>zusammenarbeiten</strong>“ – oder die man - anders gesagt – besser über den Tisch ziehen kann. <br /><br /><font size="4" face="impact">Mit uns nicht!

10 Unser Globalen Profile: </font><br /><br />Seitdem wir uns dafür einsetzten, dass Mitarbeiter die sich <strong>weiterqualifizieren</strong>, dies auch bezahlt bekommen – gibt es die Überprüfung der Globalen Profile: <br /><br />Zusatzqualifikationen werden wenn auch zähneknirschend, und vorerst, auch nur bei den Gästebegleitern berücksichtigt. Das heißt am Ende, mehr Lohn für mehr Leistung. Wir haben dafür gesorgt, dass Zusatzqualifikationen künftig laufend überprüft werden. Denn mehr Leistung muss auch entsprechend entlohnt werden.

Wir haben hier eine wichtige Tür aufgestoßen, auch wenn einige zurückgetretene Betriebsräte bei diesen Anstrengungen der Ehrgeiz für Euch ihr Bestes zu geben, aus meiner persönlichen Sicht, sehr zu wünschen übrig ließen. Wir fordern das die Entgeltkommission endlich einberufen wird um die bisherigen Ergebnisse zu prüfen und zu bestätigen. <br /><br />Ebenso müssen die offenen strittigen Themen von der <strong>Entgeltkommission</strong> entschieden werden. Interessant ist, das aktuell <u>kein Betriebsrat mehr in der Entgeltkommission</u> vertreten. Will man hier etwas aussitzen?

<br /><br />Wir haben inzwischen auch eine <strong>Jugend</strong>- und <strong>Ausbildungsvertretung</strong> mit ins Leben gerufen. Und die jungen Leute bringen sich ein. Sie haben Mängel in der Ausbildung festgestellt und dafür gesorgt, dass diese abgestellt werden. Die Jugend- und Ausbildungsvertretung ist eine Arbeitnehmervertretung mehr in unserer Autostadt, der die Geschäftsleitung zuhören muss. Ich frage mich; gäbe es sie heute ohne uns? <br /><br />Wir freuen uns sehr an der guten Arbeit der jungen Kolleginnen und Kollegen und unterstützen sie, wo wir können. Weiter so!



Das gleiche, gilt für den Vertrauenskörper Und Für die Schwerbehindertenvertretung. Folgende Beispiele für die Ränkespiele, die hier stattfinden: <br /><br />An der <strong>Intergrationsvereinbarung</strong> haben wir maßgeblich miterarbeitet.

Auch haben Wir die <strong>Schwerbehindertenvertretung</strong> gegen alle Widerstände unterstützt, Sie ist in der Vergangenheit massiv von der Geschäftsleitung und Führungskräften angegriffen worden.

Wir haben sie immer fair beraten, und stehen voll hinter ihr. Vorwürfe, dem sei nicht so, weisen wir entschieden zurück.



Wir haben uns anfänglich noch darüber gewundert, inzwischen wissen wir: Die IG Metall- Verwaltungsstelle hat unsere Schwerbehindertenvertretung mächtig umgarnt. Damit das ganz klar ist: <br /><br />Wir arbeiten weiterhin, mit aller Unterstützung, die nötig ist, mit der SBV zusammen.


Auch der Vertrauenskörper ist eine neu geschaffene Institution in unserem Haus, die die Position der Arbeitnehmer weiter stärken soll. Eine tolle Idee, die wir nach Kräften unterstützt haben. Inzwischen besteht der Vertrauenskörper leider aus einem Grüppchen von Leuten, die sich zerstritten haben, um Positionen ringen und Machtspiele spielen. Die Situation spottet jeder Beschreibung. Der Betriebsrat wird umgangen und man unternimmt sogar Unterwanderungsversuche. Dabei ist der Vertrauenskörper nicht einmal gewählt! Also nicht legitimiert! <br /><br />Wir fordern, das der Vertrauenskörper nach den Richtlinien IGM eine Wahl ansteuert. sich als solcher zu erkennen gibt und wir erwarten eine gute Zusammenarbeit. Und nicht das Kollegen mit den Worten gedroht wird, wer mit dem <strong>Betriebsrat</strong> zusammenarbeitet hat im <u>Vertrauenskörper nichts zu suchen.</u> Ob SBV, JAV oder VK <br /><br />Wir stehen alle auf derselben Seite. Auf Eurer Seite liebe Kolleginnen und Kollegen


Als 2008 viele andere Tochterunternehmen des Konzerns einen Bonus für die positive Entwicklung in ihrem Unternehmen erhalten haben, forderte auch der Betriebsrat der Autostadt einen Bonus für Euch ein. Es ist schön, das wir genau diesen Bonus endlich unter Dach und Fach bringen konnten. Wir sagen: Nehmt ihn mit Genuss. Freut Euch über das Geld auf der Dezemberabrechnung. Ihr habt ihn Euch redlich verdient!


<br /><br />Ich komme noch mal auf die Vorstellung meiner Mitstreiter zu Beginn dieses Redebeitrags zurück. Als ihr in der Autostadt angefangen habt, wurdet ihr auch vom Betriebsrat begrüßt: <strong>Begrüßungstage</strong> und <strong>Reflektionstage</strong> waren feste Termine für Gespräche und eine gute Gelegenheit sich vorzustellen. <br /><br />Wir, der neue Betriebsrat, sind der Geschäftsleitung aber offenbar zu unbequem geworden. Jetzt versucht man, uns von den neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fernzuhalten: Wir sind trotzdem für Euch da, und dieses Recht kann Euch niemand nehmen!


<br /><br />Die Geschäftsleitung bewertet neuerdings Betriebsräte nach was für Maßstäben auch immer auf die Eignung neue KollegInnen als ihre Interessenvertretung bei Begrüßungstagen begrüßen zu dürfen. <br /><br />&#160;- Bekanntgabe von Terminen Zu Begrüßungstagen werden dem Betriebsrat Nicht mehr mitgeteilt. <br />&#160;- Bereits eingeleitete Termine Werden im Zeitplan einfach verschoben um den Betriebsrat auch hier auszuhebeln <br /><br />Das ist einfach ungeheuerlich und eine <strong>Behinderung</strong> Der Betriebsratsarbeit im klassischen Sinn

Noch so ein harter Bocken, die <strong>Arbeitsplatzsicherheit</strong> unserer Mitarbeiter zu verteidigen. Ist es nicht merkwürdig, dass die Zahl der fest angestellten MA in der Autostadt ständig abnehmen?  Statt dessen, werden qualifizierte Fachleute als „Servicepraktikanten“, 400€- Kräfte und „on call“- Mitarbeiter eingestellt. Diese Kolleginnen und Kollegen machen also einen qualifizierten Job, sind aber diskriminiert, weil – qualifiziert, im Besitz einer langjähriger Berufserfahrung und oftmals entsprechend unterbezahlt! <br /><br />Ganz zu schweigen, von der <u>geltenden Betriebsvereinbarung, die in beispielloser Weise missachtet wird.</u>

Dagegen klagen wir jetzt!

<br /><br />Denn eins ist klar: <br /><br /><font size="4" face="impact">So geht man mit Mitarbeitern nicht um! </font><br /><br />Schon zu vergleichen mit den Freizeitparks in Deutschland die überwiegend mit temporär besetzten Kräften bestückt werden. Das erhöht natürlich die Gewinnspanne des Unternehmens. Das zum Thema <strong>schleichender Personalabbau! </strong>So lange wir die Zielwerte für 2010 nicht vorliegen haben müssen wir davon ausgehen dass das der Fall ist.  <br /><br />Eine andere Klage (vor den <strong>Arbeitsgericht</strong>) hat uns gerade zum Erfolg geführt: Wir haben gerichtlich eingeklagt, dass wir endlich die Dienstpläne für 2010 prüfen können. denn auch das ist klar: <br /><br />Die Schichtlänge muss stimmen, Pausenzeiten müssen stimmen.  Mütter und Väter, die ein Kind allein großziehen, müssen Mütter-Kind-Dienstpläne bekommen.

<br /><br /><font size="4" face="impact">Liebe Mütter und Väter Ihr seid keine Härtefälle!

</font><br /><br />Für unsere Gesellschaft seid Ihr Glücksfälle die wir hegen und Pflegen müssen! Im Schnitt müssen sieben Stunden Am Ende eines Arbeitstages herauskommen – an fünf Tagen in der Woche. Wir achten darauf, dass die Wochenend- und Feiertagsdienste gerecht verteilt sind. Und damit wir diese Pläne genau auf Herz und Nieren für Euch prüfen können, hat das Arbeitsgericht der Autostadt jetzt aufgetragen, bis zum 13.11.09 alle Unterlagen vollständig vorzulegen. Ein schöner Erfolg für uns alle. Und in kürzester Zeit haben wir bis zum 19.11 den Großteil aller Dienstpläne geprüft und an das Personalmanagement zurück gegeben. Wir sorgen dafür, dass es hier gerecht zugeht!

Wir haben auch ganz konkrete <br /><br /><font size="4" face="impact">Ziele für die Zukunft
</font><br /><br />
- 1 Wir werden die globalen Profile intensiv weiter verfolgen und überall da wo nicht <strong>korrekt eingruppiert</strong> wird oder gar höher qualifizierte Tätigkeiten ausgenutzt werden unseren Mund aufmachen <br /><br />- 2 Wir werden Euch zur Seite stehen, wenn insbesondere langjährige Kollegen wieder mal wegen <strong>angeblicher Schlechtleistung</strong> unter der Gürtellinie gerügt werden.

<br /><br />- 3 Wir werden weiterhin genauestens auf die Einhaltung von Gesetzen, Tarifverträge und Betriebsvereinbahrungen achten.

<br /><br />- 4 Wir werden die Autostadt immer wieder beim Wort nehmen, wenn sie gegen ihr eigenes Kredo oder gegen die BV Partnerschaftliches Verhalten am Arbeitsplatz verstößt. Auch oder gerade weil uns Henning Lüdtke schon lange vorhergesagt hat, „Wir werden ein ganz normaler Betrieb“ <br /><br />Was wir nach außen darstellen wollen, kann auf Dauer nur dann funktionieren, wenn es nach innen auch gelebt wird.

Und dafür ist auch eine vertrauensvolle Zusammenarbeit auf Augenhöhe zwischen GL und BR unbedingt erforderlich.


Ich sage es, wie es ist:<br /><br />Es ist harte Arbeit, sich hier in der <strong>Autostadt</strong> offen für unsere <strong>Arbeitnehmerrechte</strong> einzusetzen. Nicht nur, gegenüber der Geschäftsleitung. Dass ich als Person, auch heute wieder diffamiert werde, ist schon fast zu erwarten. Ich werte das inzwischen als Auszeichnung. Außerdem bin ich Techniker. und kein Kommunikationsprofi, wie einige unserer Kontrahenten, um hier hochtrabenden Reden zu schwingen. Die persönlichen Beleidigungen der Gewerkschaftsvertreter sind auch nicht ohne. Besonders, wenn man über Jahre Solidarität vorgeheuchelt bekommt. Ich bin auch nur ein Mensch, das perlt nicht einfach an mir ab. Aber bei jeder neuen Intrige überlege ich mir <strong>„Jetzt erst recht!“. </strong><br /></p> 
<p>Denn wie geht es erst den Kollegen, die ohne einen <strong>Betriebsrat</strong>, der für sie den Mund aufmacht, schutzlos dastehen.?

Diese Überlegungen und das ich in der IGM nicht erwünscht bin hat mich zu der Entscheidung bewogen mich öffentlich von <strong>Frank Patta </strong>und <strong>Dietmar Brennecke </strong>zu distanzieren.

Das bedeutet: <br /><br /></p> 
<div align="right"><strong><font size="4"><span style="color: #ff0000;">Ich erkläre hiermit meinen Austritt aus der IGM.

</span></font></strong><br /></div> 
<p><br />Liebe Kolleginnen und Kollegen

<br /><br />Eure<strong> Mitgliedschaft in der IG Metall </strong>berührt das nicht. Denn gegen Euch wird kein persönlicher <strong>Krieg</strong> geführt. Für die Betriebsratswahl ist es egal, ob jemand <strong>IG Metall Mitglied</strong>, in einer anderen Gewerkschaft organisiert ist, oder ohne Gewerkschaftszugehörigkeit. Ihr wählt demnächst, Wenn auch nur noch eingeschränkt Die Interessensvertretung Eures Vertrauens.

<br /><br />Liebe Kolleginnen und Kollegen Ihr allein habt es in der Hand wer Euch in Zukunft vertreten soll. Ich werde jeden von Euch weiterhin bestmöglich vertreten wenn Ihr mir erneut Euer Vertrauen schenkt.

Was für mich an erster Stelle zählt, seid Ihr als Mensch, und erst dann die Organisation. Das gilt für Euch alle. <br /><br />Wir haben ohnehin nie zwischen Gewerkschaftsmitgliedern oder nicht organisierten Kolleginnen und Kollegen unterschieden. Denn wir sind von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gewählt. In erster Linie sind wir <strong>Betriebsräte</strong> und erst danach <strong>Gewerkschafter</strong>.

<br /><br />Mit diesen Worten wünsche ich Euch und Euren Familien eine schöne und besinnliche Adventszeit frohe Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
</p> 
<p> </p> 
<p>HalleLuja! euer macdet. Das wäre was gewesen!! Gelle<br /></p> 
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        <published>2009-11-18T02:21:00Z</published>
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<p>Wir sind wieder wer. In <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/EuroAntiMobbing/Korruption_%u2013_Alltag_in_Deutschland">Deutschland blüht die Korruption</a>. <strong>Korruption als Krankheit des Systems</strong>, und keiner kann sie besiegen? Und wieder mal <a href="http://blog.mobbing-gegner.de/index.php?/archives/562-Volkswagen-im-Sumpf-der-Korruption.html">Korruption bei Volkswagen</a>.&#160;</p> 
<p> </p> 
<p>Wann begreifen Herren wie <strong>Martin Winterkorn WIKO</strong>, das <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Mobbing">Mobbing</a> und <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Korruption">Korruption</a> einfach nicht zu den&#160; Deutschen Tugenden, sondern zu den Schwächen gehört. Ein Signal muss her. <strong>Volkswagen</strong> sollte nach den Affären um Geballa mit <a href="http://blog.mobbing-gegner.de/index.php?/archives/564-Gebrauchtwagen-Volkswagen.html">Financial Services</a>, <a href="http://blog.mobbing-gegner.de/index.php?/archives/562-Volkswagen-im-Sumpf-der-Korruption.html">Kurt Hetzschko</a>, <strong>Klaus Volkert</strong> und die <a href="http://blog.mobbing-gegner.de/index.php?/archives/418-VW-Skandal-Erst-Sex,-dann-Maulkorb.html">Lustreisen</a>, Rainer Beutler und die <a href="http://blog.mobbing-gegner.de/index.php?/archives/584-Manager-Job-Arbeit-und-Wirtschaft-als-Jobkiller.html">Nieten in Nadelstreifen</a>, <a href="http://newsclick.mobbing-gegner.de/tag/holger%20sprenger/">Holger Sprenger</a> mit den Verbesserungsvorschlägen langsam mal endgültig begreifen das der <strong>Fisch immer vom Kopf her stinkt</strong>. <br /><br />Tote plastern den Weg. <a href="http://www.mobbing-gegner.de/entry/2009/sep/29/michael-semenow-ist-tod/">Michael Semenow</a>, Ulrich Kiefer ... etc. <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Autostadt">Mobbing-Schicksale in der Autostadt</a> ohne Ende. Nun der Text von heute in der BZ:<br /></p> <h2>VW-Korruptionsprozess – Makler belastet Firmenchef

</h2> 
<p>Vorwurf: Zeuge beging Steuerhinterziehung

BRAUNSCHWEIG. Im <strong>Korruptionsprozess</strong> vor dem Landgericht gegen Hans S., den Ex-Chef der <strong>Lackiererei</strong> im Wolfsburger<strong> VW-Werk</strong>, wurden gestern drei Zeugen gehört. Ein weiterer wird nächste Woche am Krankenbett vernommen, danach schließt die Beweisaufnahme. Entscheidendes wird der Geschäftsmann wohl kaum beitragen. Angestellte der <strong>VW-Konzernrevision</strong> oder Ermittler des Landeskriminalamtes wurden nicht als Zeugen geladen.

Ein 53-Jähriger aus Salzgitter sagte gestern aus, wie er 2002 für eine Industrie-Reinigungsfirma aus Emden für einen Auftrag für die Lackiererei mit VW verhandelte. &quot;Wir hatten mit unserem Angebot ein richtiges Ding rausgeknackt und waren uns sicher, dass das reichen würde. Aber es kam anders.&quot; <br /><br />Die Staatsanwaltschaft glaubt, dass Hans S. das Angebot der Emdener einer konkurrierenden Firma aus Salzgitter steckte, diese ihr Angebot knapp darunter setzte und schließlich den vollen Auftrag bekam.

Ein Makler lieferte in der Verhandlung am Dienstag indes Hinweise darauf, dass der Geschäftsführer der Firma aus Salzgitter womöglich Steuerhinterziehung begangen hat. Der Firmenchef hatte im Zuge der Ermittlungen gegen Hans S. bereits einen <strong>Strafbefehl</strong> wegen <strong>Bestechung</strong> akzeptiert.

Als Hans S. 1998 vom Werk Emden nach Wolfsburg wechselte, habe der Geschäftsführer ihm helfen wollen, sein Villengrundstück bei Emden loszuwerden und den ihm bekannten Makler beauftragt. Zum Verkauf kam es nie. Der Makler habe dem Geschäftsführer trotzdem eine Rechnung geschrieben. Dieser soll ihn dann gebeten haben, einen anderen Auftragszweck anzugeben, damit er die Rechnung als Betriebsausgabe steuerlich absetzen kann.

</p> 
<p>-----</p> 
<p> Das sind wahrlich Schlagzeilen, die sich nicht verhindern lassen. Aber deutliche Zeichen hin zu mehr Ethik auch in der Arbeitswelt würden verstaden. Da bin ich mir sicher! Dann verschwinden ev. ja auch Dinge nciht mehr so häufig und eine neue Moral zieht ein. Diese muss aber von OBEN vorgelbt werden.</p> 
<h2>VW-Mitarbeiter schaffte 5300 Getriebe beiseite</h2> 
<p>1,5 Mio. Euro Schaden - 41-jähriger Baunataler wegen Betrugs vor Gericht<br /><br />Kassel/Baunatal. Weil sie 5300 Getriebe im Wert von <strong>1,5 Millionen Euro</strong> aus dem Baunataler <strong>VW-Werk </strong>beiseite geschafft haben sollen, müssen sich ein ehemaliger Mitarbeiter aus Baunatal sowie drei Männer aus Norddeutschland vor dem Kasseler Landgericht verantworten. Das Verfahren wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Betrugs beginnt am Montag.</p> 
<p>Die Staatsanwaltschaft Kassel wirft dem 41-jährigen Ex-Mitarbeiter vor, dass er zwischen den Jahren 2003 und 2005 seine Funktion als Disponent dazu missbraucht habe, fehlerhafte Getriebe aus dem Baunataler Werk zu entwenden. Laut Staatsanwaltschaft gehörte es zu den Aufgaben des Mannes, den Transport von beschädigten Getrieben in ein Vertriebszentrum in Südhessen zu organisieren. Dort sollten die Teile überarbeitet werden.</p> 
<p>Statt alle defekten Getriebe in den Süden bringen zu lassen, soll der ehemalige VW-Mitarbeiter mit einer Firma in Norddeutschland, die mit Kfz-Teilen handelt, unter einer Decke gesteckt haben. Die Firma soll die Getriebe weiterverkauft haben. Deren beiden Geschäftsführer, ein 71-Jähriger und ein 43-Jähriger, sowie ein Fahrer, der die 5300 Getriebe bei 18 Transporten in den Norden gebracht haben soll, stehen ebenfalls vor Gericht. Laut Oberstaatsanwalt Hans-Manfred Jung soll der Baunataler von den Geschäftsführern monatlich 3000 Euro für die Getriebe bekommen haben. Zusätzlich habe es Sonderzahlungen gegeben, so dass sich der 41-jährige auf Kosten seines ehemaligen Arbeitgebers um mehr als 150 000 Euro bereichert haben soll. </p> 
<p>Nach Angaben von <strong>VW-Sprecher Rudi Stassek</strong> gehört dieser zu den drastischsten Fällen in Baunatal, bei denen Mitarbeiter den Konzern betrogen haben. Wie VW dem Mann auf die Schliche gekommen ist, dazu will Stassek nichts sagen. Der Sprecher sagt nur: &quot;Bisher haben wir sie alle erwischt.&quot;<br />Von Ulrike Pflüger-Scherb <br /></p> 
<p> </p> 
<p>Da nützt es nicht ständig zu beteuern das es so etwas bei Volkawagen nicht gibt UND nicht gedultet wird:</p> 
<p> </p> 
<h1>GEGENDARSTELLUNG</h1> 
<p><br />Auf der Titelseite dieser Zeitung vom
8. Dezember 2006 heißt es unter der Überschrift &quot;VW: Wofür kassieren
einige Betriebs­räte?&quot;: &quot;Bei VW rücken seit 1991 gezahlte hohe<a href="http://blog.mobbing-gegner.de/index.php?/archives/415-Goetterdaemmerung-bei-VW-Porsch-VW-VW-Porsche.html">
Bonus­leistungen an Betriebsräte</a> in sechs­stelliger Höhe ins Visier der
Kritik. Die Zahlungen dauern bis heute an.&quot;
<br /><br />Dazu stellen wir fest: Keiner unserer derzeit tätigen 
Betriebs­rat­mit­glieder hat jemals Bonus­zahlungen in sechsstelliger Höhe erhalten.
<br /><br />
Wolfsburg, den 11. De­zem­ber 2006<br />Volkswagen AG
<br /><br />ppa.<br />M. Ganninger
<br />ppa.<br />Dr. F. Fabian
</p> 
<p> </p> 
<p>Über die Höhe können wir ja trefflich streiten!</p> 
<p> </p> 
<p>Quellen:</p> 
<p>http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/291584/artid/6223038<br />http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2165/artid/11179995<br />http://www.hna.de/kasselstart/00_20091110210000_VW_Mitarbeiter_schaffte_fuenfdreinullnull_Getr.html <br /></p> 
<p><br /></p> 
            </div>
        </content>
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            <email>RamboX@t-online.de</email>        </author>
    
        <published>2009-11-06T08:02:16Z</published>
        <updated>2009-11-06T08:40:29Z</updated>
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        <title type="html">Korruption mit der SPD</title>
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                <h1><font size="3">Korruption&#160; - wieder SPD </font></h1> <br />
<div align="justify"><a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/EuroAntiMobbing/Korruption_%E2%80%93_Alltag_in_Deutschland">Korruption in Deutschland</a> im Überblick! Heute<br /><br />HELMSTEDT. Der Bundestag soll die Immunität des neuen Helmstedter Abgeordneten <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Achim_Barchmann">Heinz-Joachim Barchmann (SPD) </a>aufheben. Das will die Staatsanwaltschaft Hannover bei Bundestagspräsident Norbert Lammert beantragen, sagte Behördensprecher Hans-Jürgen Lendeckel. Der Tatvorwurf, dessentwegen die Staatsanwaltschaft tätig werden will, lautet Untreue.<br /><br /><strong>Barchmann</strong> hängt eine Untersuchung aus seiner früheren nebenamtlichen Tätigkeit als Verwaltungsratsvorsitzender des <strong>Medizinischen Dienstes </strong>der <strong>Krankenversicherung</strong> in Niedersachsen an. Es gibt den Vorwurf, er habe ungerechtfertigte Zahlungen an den Geschäftsführer des MDKN zugelassen. Dieser soll über Jahre zu seiner Beamtenbesoldung der Stufe B3 in Höhe von <u>6400 Euro bis zu 2000 Euro pro Monat </u>zusätzlich erhalten haben, um den Abstand der Bezüge zu denen der leitenden Mediziner in der Behörde zu verringern. <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Achim_Barchmann">Barchmann</a> beteuert, diese Regelung nicht veranlasst zu haben. Vielmehr habe sie bereits bestanden, als er sein Vorstandsamt übernommen habe.<br /><br />Zum Antrag der Staatsanwaltschaft sagte Barchmann: &quot;<u>Davon habe ich nichts gehört.</u>&quot; Um das Verfahren kümmere sich sein Rechtsanwalt. Das Bundestagspräsidium habe ihn nicht informiert, so Barchmann. Im Plenum habe das Thema nicht auf der Tagesordnung gestanden. Die Bundestagsverwaltung äußerte sich auf Anfrage nicht.&#160;&#160; cf </div> <p>http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2161/artid/11222360</p> <br />
<p> </p> 
            </div>
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            <name>Detlev Lengsfeld</name>
            <email>detlev.lengsfeld@t-online.de</email>        </author>
    
        <published>2009-11-05T12:10:32Z</published>
        <updated>2009-11-05T12:27:10Z</updated>
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        <title type="html">Kündigungsschutzklage - Tendenz steigend</title>
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                <h1 align="justify"> <font size="2">Kündigung und die Kündigungsschutzklage</font></h1> <br />
<div align="justify"> <strong>Kündigungsschutzklagen</strong> nehmen massiv zu<br /><br />Die <strong>Kündigungsschutzklagen</strong> sind im Vergleich zum Vorjahr um<strong> 77 Prozent angestiegen</strong>. Der Grund sind laut dem <a href="http://forum.mobbing-gegner.de/mobbing/gewerkschaft-metall-und-rechtsschutz-t440.html"><strong>DGB Rechtsschutz</strong></a> vor allem <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Arbeitsrecht/Kündigung">betriebsbedingte Kündigungen</a>. Der Zuwachs von Auseinandersetzungen im gesamten Arbeitsrecht liegt bei 15 Prozent.<br />
<br />
Der Anteil arbeitsrechtlicher Verfahren bei juristischen Auseinandersetzungen im <strong>Arbeitsrecht</strong> liegt bundesweit bei 54,8 Prozent. Besonders die <strong>betriebsbedingten Kündigungsschutzverfahren</strong> haben deutlich zugenommen. Laut <strong>DGB Rechtsschutz</strong> seien Klagen wegen diesen Kündigungen bundesweit um 77 Prozent auf 11.661 Fälle gestiegen. Vergleicht man die Zahlen des zweiten Quartals 2009 mit denen des zweiten Quartals 2008 ergebe sich sogar eine Steigerung um 88 Prozent bundesweit. Bei der <a href="http://blog.mobbing-gegner.de/index.php?/archives/244-IG-Metall-und-die-Mitbestimmung-oder-Dicke-Backen-Musik-zum-1.-Mai.html">IG Metall </a>sei ein Zuwachs um 27,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum festzustellen. <br /></div> <p align="justify"> </p> <br />
<h2><font size="3">Krise gemeinsam meistern</font></h2> <br />
<p align="justify">Krise gemeinsam meistern<br />
&quot;Als Konsequenz zeigt dies, dass verstärkte Belastungen auf die <strong>Verwaltungsstellen der IG Metall</strong> und die <strong>Rechtsschutzbüros des DGB</strong> zukommen. Dies kann sich noch verstärken, wenn die Kurzarbeit ausläuft und weitere <strong>Entlassungen</strong> drohen. Wir glauben jedoch die Krise gemeinsam meistern zu können und hoffen, dass sich die kürzlich einsetztende positive Entwicklung fortsetzt&quot;, so Rainer Rehwald vom Ressort Arbeitsrecht der IG Metall. <strong><br />
<br />
Kündigungsschutzverfahren explodieren</strong><br />
Besonders in Nordrhein-Westfalen seien die Kündigungsschutzverfahren explodiert. Mit <strong>3249 Kündigungsschutzverfahren</strong> sei laut DGB Rechtsschutz hier ein Zuwachs von knapp 7<strong>7 Prozent</strong> im Vergleich zu 2008 zu verzeichnen. Auch in Baden-Württemberg hätten die Juristinnen und Juristen mit <u>1540 Neuzugängen</u> mehr als das Doppelte der Fälle zu bewältigen, verglichen mit dem ersten Halbjahr 2008. In der Region Nordost, in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sei mit 690 Auseinandersetzungen ein Zuwachs von 35 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2008 zu verzeichnen.<br />
<br />
Kostenlose Rechtsberatung und Prozessvertretung<br />
<br /><br />Der <a href="http://forum.mobbing-gegner.de/mobbing/gewerkschaft-metall-und-rechtsschutz-t440.html"><strong>Rechtsschutz</strong> des DGB</a> ist bundesweit mit Abstand der <u>größte Anbieter bei arbeits- und sozialrechtlichen Auseinandersetzungen.</u> Er bietet unseren Mitgliedern kostenlose <strong>Rechtsberatung</strong> und <strong>Prozessvertretung</strong> - wenn nötig durch alle Instanzen. <strong>Rechtsschutz</strong> wird gewährt bei arbeitsrechtlichen Differenzen, etwa beim Einkommen, bei <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Arbeitsrecht/Kündigung">Kündigung</a>, bei Fragen zu Urlaub, Eingruppierung oder bei der Lohnfortzahlung. Auch wenn es um Mutterschutz, betriebliche Altersversorgung, <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Arbeitsrecht/Abmahnung">Abmahnung</a> oder <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/ArbeitsZeugnis">Arbeitszeugnis</a> geht, ist er für unsere Mitglieder da. Er berät kompetent bei Verfahren zur Renten- und Arbeitslosen- oder der gesetzlichen Krankenversicherung.<br /><br /> <a href="http://www.igmetall.de/cps/rde/xchg/SID-0A456501-6C8E0AE0/internet/style.xsl/view_1898.htm">Quelle</a>: Kündigungsschutzklagen nehmen massiv zu <br /></p> <br />
<p align="justify"><br /></p> 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>betriebsbedingte kündigung</dc:subject>
<dc:subject>dgb</dc:subject>
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        <published>2009-11-01T10:48:00Z</published>
        <updated>2009-11-01T12:20:31Z</updated>
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        <title type="html">Kündigung | Eva Herman </title>
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                <p> </p> 
<h1><font size="3">
Kündigung | Eva Herman </font></h1> 
<p>

nun ist es amtlich: <strong>Eva Herman</strong> ist draußen. Das <a href="http://blog.mobbing-gegner.de/index.php?/archives/489-Das-Kuendigungsschutzgesetz-KSchG-die-kodifizierte-Luege.html">Kündigungsschutzgesetz</a> bzw. die Richter in der <strong>Anwendung</strong> und <strong>Auslegung</strong> haben sich mal wieder selbst übertroffen. 

</p> 
<blockquote>Erfurt. <strong>Eva Herman</strong> ist erneut mit einer Klage gescheitert. Die frühere „Tagesschau“-Sprecherin war vom <strong>NDR</strong> entlassen worden und hatte gegen frühere Urteile <strong>Revision</strong> eingelegt. Grund für ihre Entlassung waren<u> umstrittene Aussagen</u> aus ihrem Buch „<strong>Das Eva-Prinzip</strong>“. In diesem äußerte sie sich sehr <u>konservativ</u> zur Rolle der Frau in Ehe, Familie und Gesellschaft und hatte die Familienpolitik im Dritten Reich gelobt. <br /></blockquote> <br /><br />Nun das kann man ja erstmal menschlich und geschichtlich beurteilen. Aber hat das mit dem <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Arbeitsrecht"><strong>Arbeitsrecht</strong></a> zu tun? <h2><font size="3"><strong>Bundesarbeitsgericht</strong> Erfurt

</font></h2> 
<p>Auch das <strong>Bundesarbeitsgericht</strong> hält die Klage der Moderatorin für <u>unbegründet</u> und wies Eva Herman in ihre Schranken. Die 50-Jährige hatte gegen ihren ehemaligen Arbeitgeber, den Norddeutschen Rundfunk (NDR), geklagt, weil dieser sie im September 2007 entlassen hatte. </p> 
<p>Noch im Juli sah es gut aus. Ein Berufungsverfahren wurde gewonnen. Eine Geldentschädigung mußte gezahlt werden. Es wurde deutlich das sich Frau Eva Herman den <strong>Nationalsozialismus</strong> verabscheut und es wurde eine <strong>Persönlichkeitsrechtsverletzung</strong> eingeräumt.<br /></p> 
<blockquote> 
<p>Die Fernsehmoderatorin und Buchautorin Eva Herman hat heute auch im
<strong>Berufungsverfahren</strong> gegen den Axel-Springer-Verlag vor dem
Oberlandesgericht Köln Recht erhalten. Der 15. Zivilsenat verbot dem
Verlag, die Moderatorin weiter falsch in der Weise zu zitieren, wonach
sie den <strong>Nationalsozialismus</strong> in Teilen gutgeheißen habe, nämlich in
Bezug auf die <u>Wertschätzung der Mutter</u>. <br /><br />Außerdem muss der
Springer-Verlag eine Geldentschädigung von 25.000,- Euro zahlen und in
einer weiteren Veröffentlichung richtig stellen, dass Frau Herman die
Äußerung so nicht getätigt hat (Aktenzeichen<strong> OLG Köln 15 U 37/09</strong>).&#160;
Im Rahmen einer Pressekonferenz am 06.09.2007 in Berlin
präsentierte die Frau Herman gemeinsam mit ihrem Verleger ihr Buch &quot;Das
Prinzip Arche Noah - warum wir die Familie retten müssen&quot; und äußerte
sich dazu auch auf Fragen der anwesenden Journalisten. Darüber schrieb
das von Springer verlegte &quot;Hamburger Abendblatt&quot; in seiner Print- sowie
Internetausgabe in Bezug auf Hermans Äußerungen zur Politik des
Nationalsozialismus: <br /><br /></p> 
<div align="right"><span style="color: #1062ff;">&quot;Da sei vieles sehr schlecht gewesen, zum Beispiel
Adolf Hitler, aber einiges eben auch sehr gut. </span><br style="color: #1062ff;" /><span style="color: #1062ff;">Zum Beispiel die
Wertschätzung der Mutter.&quot; </span><br /></div> 
<p><br />Die Fernsehmoderatorin hat den
Axel-Springer-Verlag daraufhin - gemeinsam mit der Redakteurin des
Artikels - auf <strong>Unterlassung</strong> und auf<strong> Zahlung einer Geldentschädigung</strong> in
Anspruch genommen und dahin argumentiert, dass ihr <strong>Persönlichkeitsrecht</strong>
schwer dadurch beeinträchtigt werden, dass sie durch das <strong>Falschzitat</strong>
als Sympathisantin der NS-Familienpolitik dargestellt werde. In
Wahrheit habe sie sowohl im Verlauf der Pressekonferenz als auch bei
anderen öffentlichen Auftritten stets deutlich gemacht, dass sie den
<strong>Nationalsozialismus</strong> verabscheue.<br /> <br /> Die Richter des
Oberlandesgerichts gaben heute - wie in der Vorinstanz schon das
Landgericht Köln - im Wesentlichen der Fernsehmoderatorin Recht. Das
Zitat, das ihr in dem Artikel im &quot;Hamburger Abendblatt&quot; als eigene
Äußerung in den Mund gelegt werde, sei falsch und entspreche nicht den
tatsächlichen Äußerungen Hermans während der Pressekonferenz. <br /><br /></p> 
<div align="right">In
Wahrheit habe es sich um eine Interpretation bzw. eine Auslegung der
tatsächlich von Herman anlässlich der Pressekonferenz gemachten
mehrdeutigen Äußerung gehandelt. Dies hätte in dem Artikel aber
deutlich gemacht werden müssen. <br /></div> 
<p><br />Die der Fernsehmoderatorin mit dem
<strong>Falschzitat</strong> zugeschriebene Aussage und Einstellung beeinträchtigte sie
massiv in ihrem allgemeinen <strong>Persönlichkeitsrecht</strong> und lasse sie in
<u>negativem Licht</u> erscheinen, da die Äußerung letztlich den
Unrechtscharakter des NS-Regimes bagatellisiere, indem sie diesen auf
ein in jedenfalls Teilen erträgliches, in Wirklichkeit dann doch nicht
so schlechtes Maß reduziere. Mit dem Falschzitat werde Frau Herman auch
die inhaltliche Billigung der NS-Mutterrolle als Gebärerin arischen
Nachwuchses zugeschrieben. Dadurch werde sie in ihrer sozialen
Wertgeltung massiv beeinträchtigt und herabgewürdigt, was insofern
besonders schwer wiege, als Frau Herman als Nachrichtensprecherin eine
hohe Bekanntheit und Vorbildfunktion genoss und besonderen
Anforderungen an Seriosität und Neutralität zu genügen hatte.<br /> <br />
Mit Rücksicht auf die <strong>schwer wiegende Persönlichkeitsrechtsverletzung</strong>
und das Maß des Verschuldens auf Seiten des Verlags hat der Senat auch
eine Geldentschädigung in Höhe von 25.000,- Euro zugesprochen. Da die
Aussage in hohem Maße geeignet gewesen sei, das <strong>öffentliche Ansehen Eva
Hermans massiv zu beschädigen</strong>, hätten die verantwortlichen Redakteure
des Beitrags sich durch einfache und zeitnahe Nachfrage vergewissern
können und müssen, ob die Äußerung Hermans tatsächlich so bei der
Pressekonferenz gefallen war, zumal dort keine vorbereitete Erklärung
verlesen worden sei, sondern freie Redebeiträge gewechselt worden
seien. Auch hätte leicht klargestellt werden können, dass es sich um
eine Interpretation der Äußerung Hermans gehandelt habe. Bei der
Bemessung der Entschädigung hat der Senat allerdings nicht
berücksichtigt, dass die dem Artikel nachfolgende Medienkampagne die
berufliche und private Existenz Hermans erheblich beeinträchtigt hat.
Für diese weiteren Auswirkungen sei nicht allein der Springer-Verlag
verantwortlich zu machen.<br /> <br /> Die Revision gegen das heutige
Urteil wurde vom Senat nicht zugelassen; der Verlag kann allerdings
binnen eines Monats nach Zustellung des Urteils
Nichtzulassungsbeschwerde zum Bundesgerichtshof erheben.<br /> <br /> Die Entscheidung ist in etwa zwei Wochen im Internet unter www.nrwe.de abrufbar.<br /> <br />
In 3 weiteren Verfahren musste das Oberlandesgericht kein Urteil mehr
fällen, da der Springer-Verlag bzw. die beklagte Redakteurin ihre
Berufungen gegen die landgerichtlichen Urteile schon vorher
zurückgenommen hatten. Danach darf &quot;Bild&quot; bzw. die entsprechende
Internetpublikationen Herman nicht mehr als &quot;dumme Kuh&quot; bezeichnen.
Diese Formulierung hatte Bild-Kolumnist Franz Josef Wagner nach dem
Rausschmiss der TV-Moderatorin aus der legendären &quot;Johannes B.
Kerner&quot;-Sendung in seiner Kolumne &quot;Post von Wagner&quot; verwendet. Schon
das <strong>Landgericht</strong> hatte dies als <strong><em>Beleidigung</em></strong> angesehen und Herman einen
<a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Schadenersatz">Schadenersatz</a> in Höhe von 10.000 Euro zuerkannt.<br /> <br /> Hubertus Nolte<br /> Dezernent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit <br /></p> 
</blockquote> 
<p><br /></p> 
<p> </p> 
<p> </p> 
<p>Man sieht an diesem Beipiel, das wie im meinem Falle, nur einfach genügend mit Dreck geschmissen werden muss. Falschdarstellung von Sachverhalten werden nicht geprüft.&#160; </p> 
<p> </p> 
<p>Nun liest man am 31.10.2009 in der Bild.... Bild war dabei..</p> 
<blockquote> 
<p><strong>Eva Herman verliert Kampf </strong>um „Tagesschau“-Job Die vom Norddeutschen Rundfunk entlassene frühere „Tagesschau“-Sprecherin Eva Herman (50) hat den <strong>Kampf</strong> um ihren Sprecherjob endgültig <strong>verloren</strong>. Nach einem Vorabbericht des Nachrichtenmagazins „Focus“ wies der <strong>Fünfte Senat des Bundesarbeitsgerichts in Erfurt</strong> ihre Beschwerde gegen ein <strong>Urteil</strong> des Landesarbeitsgerichts Hamburg vom April 2009 als unbegründet zurück. In Hamburg hatte Herman mit einer <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Kündigungsschutzklage">Kündigungsschutzklage</a> in zweiter Instanz gegen den Sender verloren. Das Landesarbeitsgericht hatte hervorgehoben, die „Tagesschau“-Sprecherin sei <strong>nur freie Mitarbeiterin</strong> gewesen und könne sich nicht auf den <a href="http://blog.mobbing-gegner.de/index.php?/archives/593-Mobbing-und-die-Illusion-des-Kuendigungsschutzgesetzes.html">Kündigungsschutz</a> berufen. Vor dem Bundesarbeitsgericht wollte Herman eine Revisionsverhandlung erzwingen. Der NDR hatte seiner langjährigen Sprecherin, die auch als Moderatorin der Talkshow „Herman &amp; Tietjen“ bekannt wurde, wegen umstrittener Äußerungen über die NS-Familienpolitik im<br />September 2007 gekündigt. </p> 
</blockquote> 
<p>Dabei stellt sich mir natürlich die Frage nach der Anwendbarkeit des&#160;<a href="index.php?/archives/593-Mobbing-und-die-Illusion-des-Kuendigungsschutzgesetzes.html">Kündigungsschutz</a>. Haben die Mitwirkenden der ersten Instanz das nicht bemerkt. Haben die Anwälte für Arbeitsrecht nicht geprüft, ob dies überhaupt unter das <strong>Arbeitsrecht</strong> fällt? Welche Pfeifen. Welch Verschwendung von Steuergeldern! Ich bin gespannt ob ich die Urteile finde.</p> 
<p>Ich verstehe schon nicht wie es zu einer <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Arbeitsrecht/Kündigung">fristlosen Kündigung</a> bei einem scheinbar nicht festen Arbeitsvertrag kommen kann? Hat nun ein Arbeitsvertrag bestanden und nun eine Kündigungsschutz vorhanden oder nicht.</p> 
<blockquote><strong>Eva Herman:</strong> <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Arbeitsrecht/Kündigung">fristlose Kündigung</a> Hamburg - Eva Herman ist ihren Job los. Die Moderatorin wurde vom NDR<strong> fristlos entlassen</strong>. <u>Der Grund:</u> Die neuesten Äußerungen der 48-Jährigen. Im Zuge der Promotion für ihr neues Buch &quot;Das Prinzip Arche Noah&quot;, stellte Herman Vergleiche zur Nazizeit an. Laut verschiedenen Medienberichten sagte sie wörtlich: &quot;Vieles ist sehr schlecht gewesen, zum Beispiel Adolf Hitler. Einiges ist aber auch gut gewesen, zum Beispiel die Wertschätzung der Mutter.&quot; Der NDR reagierte sofort und setzte Herman auf die Straße. Programmdirektor Volker Herres erklärte: &quot;Frau Hermans schriftstellerische Tätigkeit ist aus unserer Sicht nicht länger vereinbar mit ihrer Rolle als Fernsehmoderatorin und Talk-Gastgeberin.&quot; Herman selbst nahm zu ihrem Rausschmiss noch nicht Stellung, sie erklärte in der &quot;Bild am Sonntag&quot; lediglich, sie habe mit ihrer Aussage nur verdeutlichen wollen, dass Werte wie Familie, Kinder und das Mutterdasein, die auch im dritten Reich gefördert wurden, anschließend durch die 68er Generation abgeschafft worden seien. ...<br /></blockquote> 
<p><br /></p> 
<p>Sollte also ein Bestandschutz im Arbeitrecht durch ein Arbeitsvertrag bestanden haben ist mir eine fristlose Kündigung nicht einsehbar. Bin gepannt auf die Begründung im Urteil des BAG. Mein Eindruck ist eher der das man einen Grund gesucht hat für eine Kündigung. </p> 
<div align="right"> 
<blockquote> 
<p><u><em><strong>Wenn ich einen Hund prügeln will, so finde ich auch einen Stock! </strong></em></u><br /></p> 
</blockquote> 
</div> 
<p><br /></p> 
<p>Der Eindruck verfestigt sich schnell, wenn man folgende Passagen liest. Immer mehr sehe ich Parallelen zu meinen Fall. Hier soll durch Maßnahmen die gegen das <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Ma%C3%9Fregelungsverbot">Maßregelungsverbot</a> verstoßen, eine unliebsame gewordene Mitarbeiterin mundtot gemacht werden</p> 
<blockquote><em><strong>Mehrfach</strong> sei die Talkerin bereits darauf aufmerksam gemacht worden, ihre Arbeit als Moderatorin und als Buchautorin strikt zu trennen. Diese Grenze hatte <strong>Herman</strong>, so der <strong>NDR</strong>, jedoch <u>immer wieder überschritten</u>. Das hätte auch zur Folge gehabt, dass eingeladene Gäste die Talksendung &quot;Herman und Tietjen&quot; nicht besuchten oder von vorherein ihre Teilnahme daran ausschlossen.</em><br /></blockquote> 
<p> </p> 
<p>Ohne ersichtlichen Beweis wird behauptet und zerrüttet. Das habe ich alles durch! Schändlich! Mich verwundert auch, das keine Fundstelle im Internet mal von einer <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Arbeitsrecht/Abmahnung"><strong>Abhmahnung</strong></a> spricht. Die <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Arbeitsrecht/Abmahnung">Abmahnung</a> wäre das 1 Mittel ein mögliches Arbeitsverhältnis zu beenden.<br /></p> 
<p> </p> 
<p> </p> 
<p>Quellen:<br />http://www.familyfair.de/Eva-Herman/persoenlich/eva-herman-gewinnt-im-berufungsprozess-gegen-axel-springer-verlag.html<br />http://www.viviano.de/ak/News-Lifestyle/eva-herman-17821.shtml<br />http://www.digitalfernsehen.de/news/news_druck_198440.html<br /></p> 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>arbeitsrecht</dc:subject>
<dc:subject>bundesarbeitsgerichts</dc:subject>
<dc:subject>erfurt</dc:subject>
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            <email>RamboX@t-online.de</email>        </author>
    
        <published>2009-10-16T22:49:00Z</published>
        <updated>2009-11-12T09:25:08Z</updated>
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        <title type="html">Fachanwalt für Arbeitsrecht</title>
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                <h1>Fachanwalt für Arbeitsrecht</h1> 
<p>hat das heute noch etwas mit <strong>Recht zu tun</strong>, was sich in diesen Welt des <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Arbeitsrecht"><strong>Arbeitsrechts</strong></a> abspielt? Sind die Fälle, die uns täglich um die Ohren gehauen werdem die Spitze des Eisberges, oder die unbedingte Ausnahme?</p> 
<p>Sind Zustände wie bei <a href="http://forum.mobbing-gegner.de/hier-wird-gemobbt/mobbing-bei-schlecker-t836.html">Schlecker</a> <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Mobbing">Mobbing</a> oder einfach der Zahn der Zeit? In Vorbereitung auf einen Artikel über&#160;
<a href="http://mehrdemokratie.wordpress.com/2009/10/17/helmut-naujoks-seine-opfer-teil-1/">&quot;Helmut Naujoks Der Fertigmacher</a>&quot; und den neuesten Auftritt im ZDF fand ich dieses Manuscript. Es dient zur Einstimmung...&#160;
</p> <p align="justify"> Manuskript <br />Beitrag: Die <strong>Rausschmeißer</strong> Sendung vom 29. Januar 2008 Von Christian Esser </p> 
<div align="justify"> </div> 
<p align="justify">Anmoderation: <br />Sie glauben, Sie seien unkündbar? Vielleicht weil Sie <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Betriebsrat">Betriebsrat</a> sind oder langjährig beschäftigt oder schwerbehindert oder schwanger? Recht haben
 Sie, aber sicher vor <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Arbeitsrecht/K%C3%BCndigung">Kündigung</a> sind sie deswegen noch lange nicht. Denn Sie sind
 damit im Visier von Anwälten, die sich darauf spezialisiert haben, Sie mit allen Mitteln aus der Firma zu kriegen. Einer dieser freundlichen
 Zeitgenossen hat sogar ein Buch geschrieben, Titel: „<strong>Die Kündigung von Unkündbaren</strong>&quot;. Er berät Arbeitgeber und gibt ihnen teure
 Tipps, wie sie Langzeitkranke, <strong>Betriebsräte</strong>, und angebliche Faulenzer, Querulanten und Arbeitsverweigerer loswerden können.
 Christian Esser hat sich diesen „Rechts&quot;-Anwalt und seine Rechts- Genossen näher angeschaut. <br /><br />Text: O-Ton <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Christina_Frank">Christina Frank</a>, ver.di Baden-Württemberg: <br />Er setzt da am
 <strong>Selbstwertgefühl</strong> an, indem er Menschen <strong>demütigt</strong>, <strong>isoliert</strong>, <strong>verunglimpft</strong>,
 <strong>hetzt, jagt, verfolgen</strong> lässt. Also diese ganzen strategischen Punkte, die er da einsetzt, führen dann dazu, dass der einzelne Mensch
 sehr schnell in innere Prozesse kommt, die dazu führen, dass er es nicht mehr aushält, dass er krank wird, dass er sich verändert auch psychisch
 verändert. Und letztlich zielt ja die ganze Strategie darauf ab, auf die <strong>Selbstaufgabe des Arbeitsplatzes</strong>. </p> 
<div align="justify"> </div> 
<p align="justify">So urteilt die Gewerkschaft über ihn: <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Helmut_Naujoks">Rechtsanwalt
 Helmut Naujoks</a>. Er ist<u> ein Mann fürs Grobe</u>. Viele Unternehmen heuern ihn an, wenn sie Mitarbeiter los werden wollen, auch solche, die
 einen<a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Mobbing/RechtGesetzgebung/RechtUrteile/SammLung/K%C3%B6ln_7SA_108"> besonderen Kündigungsschutz</a>
 genießen. <strong>Naujoks</strong> ist nicht nur Anwalt: Gegen 1000 Euro Tagesgage bietet er Seminare für Arbeitgeber an. Diese tragen Titel wie „Die
 Kündigung von „Unkündbaren“!“ Oder: „Der besondere Kündigungsschutz von Betriebsratsmitgliedern und wie Sie ihn erfolgreich „durchbrechen“ können!“
 <br /><br />O-Ton<strong> Helmut Naujoks</strong>, Rechtsanwalt: Natürlich sind das markante Titel. Ich will natürlich auch neugierig machen, das
 liegt doch auf der Hand. Es ist Marketing. Der Inhalt ist sachlich, nüchtern, eine Zusammenstellung von Urteilen des Bundesarbeitsgerichts. Und das
 ist mir auch sehr wichtig, dass hier vorzuheben. Vergangene Woche im Gewerkschaftshaus in Stuttgart. Hier treffen sich Naujoks-Opfer: Mitarbeiter,
 gar Betriebsräte verschiedener Firmen. Noujoks ging mit allen Mitteln vor. <br /><br />O-Ton Franziska G.: <strong>Rechtsanwalt Naujoks</strong> hat
 mich mit<a href="http://forum.mobbing-gegner.de/mobbing/fristlose-kundigung-cent-brotaufstrich-unwirksam-t1010.html"> fristlosen Kündigungen</a>
 bombardiert. Die kamen immer zum <strong>Wochenende</strong> oder sogar zu <strong>Weihnachten</strong>. Ich soll ein paar Euro Spesen falsch
 abgerechnet haben. Die <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Arbeitsrecht/K%C3%BCndigung">Kündigung</a> war eine Katastrophe: Ich bekam kein Gehalt
 mehr, konnte die Miete nicht mehr bezahlen. Vor Gericht hab ich immer gewonnen und prompt hatte ich wieder eine neue  <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Arbeitsrecht/K%C3%BCndigung">Kündigung</a> im Briefkasten. Dieser
 Anwalt wollte meine Existenz kaputt machen. <br /><br />O-Ton Volker Ratzmann, <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Mobbing/Recht">Anwalt für
 Arbeitsrecht</a>: Es wird versucht, Druck zu erzeugen dadurch, dass man erstmal Vorwürfe konstruiert. Da wird dann vorgeworfen, man habe Spesen
 falsch abgerechnet, man habe in die Kasse gegriffen, man sei zu spät gekommen. Gerade jemand, der sehr viel Wert darauf legt, ordnungsgemäß zu
 arbeiten fühlt sich dadurch natürlich erst mal zu Unrecht beschuldigt, geht dagegen vor, wehrt sich dagegen und kriegt dann sehr strategisch und
 gezielt untergeschoben immer wieder, dass es neue Vorfälle gegeben haben soll. Das heißt, Sie sind in einem permanenten Rechtfertigungsdruck. Wenn
 ein Arbeitgeber Naujoks holt, geht es für betroffene Mitarbeiter also hart zur Sache. Denn <strong>Naujoks</strong> schreckte nicht einmal davor
 zurück, einen <u>kompletten Betriebsrat zu kündigen</u>. <br /><br />O-Ton<strong> Roland Renger,</strong> ehem. Betriebsratsvorsitzender: Unter
 diesen <a href="http://blog.mobbing-gegner.de/index.php?/archives/227-Gellep-Stratum-Kuendigungen-Kollegen-legen-Werk-lahm.html">Kündigungen</a> war dann auch die Kollegin, die
 im achten Monat schwanger war, Betriebsrätin war, seit fünf, sechs Jahren damals. Und die musste, obwohl wir sie vorgewarnt hatten, dass da was
 kommt, sie soll es nicht so ernst nehmen und so, musste dann mit vorzeitigen Wehen ins Krankenhaus. Solche Methoden sind schon allein vom
 Betriebsverfassungsgesetz her verboten, einer Schwangeren zu kündigen. Das ist dem gerade so egal und ich denk, dem Menschen muss man das Handwerk
 legen. Manche <a href="http://mehrdemokratie.wordpress.com/2009/10/17/helmut-naujoks-seine-opfer-teil-1/">Naujoks-Opfer </a>– wie Roland Renger –
 geben aus gesundheitlichen Gründen auf. Andere setzen sich zwar gegen ihn durch, aber der Kampf hinterlässt Spuren. <br /><br />O-Ton
 <strong>Betriebsratsmitglied</strong>: Ich konnte nachts nimmer schlafen, ich hab bin mal aufgewacht, hab zu meinem Freund gesagt, fahr mich ins
 Krankenhaus, ich glaube ich habe einen Herzinfarkt, ich bin 25, ich hab gedacht, das Leben ist vorbei! <br /><br />O-Ton Betriebsratsvorsitzende: Mir
 ging’s teilweise so, dass mir schlecht wurde, wenn ich auf den Parkplatz meines Unternehmens gefahren bin, dass ich teilweise, bevor ich an meinen
 <strong>Arbeitsplatz</strong> gehen konnte, war ich auf der Toilette und musste mich übergeben morgens, wenn ich den Betrieb betreten hab und
 teilweise hab ich mich in mein Büro eingeschlossen, weil ich irgendwie <strong>Angstzustände</strong> hatte. Also das, was Herr Naujoks macht, ist
 Psychoterror. <br /><br />O-Ton<a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Helmut_Naujoks"> Helmut Naujoks</a>, Rechtsanwalt: Ich geh doch nicht dran, um
 eine Persönlichkeit zu zerstören. Das typische ist, ich übernehme ein Mandat, ich schau mir die Akten an, ich frage nach, wie ist das Verhältnis
 zwischen Arbeitgeber-Betriebsrat, das ist doch nicht wahr, dass ich in irgendeiner Form hier Persönlichekeiten zerstören will, dass weise ich
 entschieden zurück. So wie Naujoks sehen das <u>viele</u> <strong>Anwälte</strong> und bieten ebenfalls <a href="http://www.seminar-index.com"><strong>Seminare für Arbeitgeber</strong></a> an. Einer der größten Anbieter ist die Anwaltskanzlei Schreiner.
 Die Rechtsanwälte geben jährlich 400 <a href="http://www.seminar-index.de">Seminare</a>. Sie informieren beispielsweise über: „<strong>Die Ablösung
 störender Betriebsräte</strong>“. Oder: „<strong>Betriebsbedingt kündigen</strong> – aber die „Richtigen““. Aber auch: „Die  <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Arbeitsrecht/K%C3%BCndigung">Kündigung</a> „störender“
 Arbeitnehmer“. Uns wurden verdeckte Aufnahmen eines Seminars zugespielt. Teilnehmer: Vertreter mittelständischer, aber auch großer Unternehmen. Sie
 lernen, wie man  <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Arbeitsrecht/K%C3%BCndigung">Kündigung</a>en strategisch plant. <br /><br />
 
 O-Ton: Zum Beispiel die Kontrollstrategie. Sie tarnen einfach einen Detektiv als
 Leiharbeiter und setzten ihn auf den störenden Kollegen an. Der Einsatz kostet sie zwar ein, zwei tausend Euro – aber es lohnt sich. Oder schicken
 sie mal ’n Detektiv mit ’nem Blaumann rein – da kann man auch mal den ausländischen Typ nehmen. Eine Observation der Zielperson im öffentlichen Raum
 ist auch möglich. Es können auch Fotos gemacht werden. Wir fragen nach bei der Anwaltskanzlei Schreiner. Gegenüber Frontal21 bestreitet sie,
 empfohlen zu haben, Leiharbeiter als Detektive zu tarnen. <span style="color: #ff0000;">Zudem könne man nichts Unmoralisches daran entdecken,
 Arbeitgeber über ihre Rechte zu unterrichten</span>. <br /><br />O-Ton Dieter Hummel, Vorsitzender Vereinigung demokratischer Juristen: Das sind
 <strong>geheimdienstliche Methoden</strong>, die da angewendet werden, da wird <u>undercover gearbeitet,</u> da wird <u>vorgespiegelt</u>, da kommt
 ein Kollege rein, mit dem man dann eben auch kollegial umgeht, in Wirklichkeit ist es ein Agent des Arbeitgebers, der einen aushorcht, ausforscht und
 Material sammelt, das dann gegen einen verwendet wird. Weiter im Seminar… <br /><br />O-Ton: Sourcen sie einfach Bereiche aus, in denen der störende
 <strong>Arbeitnehmer</strong> beschäftigt ist, schließen sie also die Abteilung. Das ist ihre frei gestaltende Unternehmensentscheidung. Und die ist
 nur beschränkt gerichtlich überprüfbar. Zum Schluss erfahren die Teilnehmer von einer ganz besonderen Methode… <br />O-Ton: Ich hab da gerade einen
 Fall, da geht es um fünf Manager. <u>Einen wollen sie loswerden.</u> Den befördern sie einfach zum Generalmanager: Geben sie ihm mehr Verantwortung
 und 1000 Euro mehr. Nach kurzer Zeit können Sie als <strong>Geschäftsführer</strong> entscheiden, dass sie die Aufgaben des Kollegen mit übernehmen
 möchten. Den Kollegen können sie jetzt kündigen, da es ja keinen vergleichbaren Arbeitsplatz mehr gibt. <br /><br />Professor Rudolf Hickel, Institut
 Arbeit und Wirtschaft, Bremen: Unternehmen, die eine solche Strategie fahren, sind eigentlich ökonomisch zutiefst dumm. Warum? Wie brauchen für die
 <strong>Wertschöpfung</strong> hoch motivierte Beschäftigte. Wir wissen, ein Unternehmen ist immer ein soziales Gebilde, das heißt also, ich muss für
 <strong>Motivation</strong> sorgen von den Arbeitsbedingungen, vom <strong>menschlichen Umgang</strong>. Und diese Unternehmen, die sich so beraten
 lassen, machen genau das Gegenteil. <span style="color: #ff0000;">Sie spalten Belegschaften, sie spielen Menschen gegeneinander aus.</span> Naujoks
 und Kollegen halten ihre Praktiken für legal. Erstmals will sich die <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Gewerkschaft">Gewerkschaft</a> wehren und
 Strafanzeige gegen <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Helmut_Naujoks"><strong>Helmut Naujoks</strong></a> stellen – wegen
 <strong>Körperverletzung</strong>. <br /><br />Sollten Sie ein <strong>Fachanwalt für Arbeitsrecht </strong>aus &#160;&#160;&#160; Aachen Abensberg Ahaus Altenburg Altlandsberg Andernach Arnsberg Arnstadt Artern Aschersleben Aschheim Aßlar Aue Augsburg Baar Ebenhausen Backnang Bad Aibling Bad Honnef Bad Kreuznach Bad Nauheim Bad Neustadt Bad Pyrmont Bad Salzungen Bad Schwartau Bad Tölz Bad Wildbad Baden-Baden Bamberg Bautzen Bergheim Bergisch Gladbach Berlin Berlin-Lichterfelde Bernburg Biebesheim Bielefeld Birkenwerder Böblingen Bochum Bonn Borna Braunschweig Bremen Bremerhaven Brilon Burg Calau Calbe Celle Chemnitz Coburg Cottbus Damp Darmstadt Deggendorf Dessau Detmold Dortmund Dresden Duisburg Düren Düsseldorf Ebersbach Ebersberg Eberswalde Eckernförde Eggenstein-Leopoldshafen Eichstätt Eisenberg Eisenhüttenstadt Erding Erfurt Erlangen Essen Esslingen Ettlingen Feldkirchen Fellbach Finsterwalde Flensburg Forst Frankenthal Frankfurt Freiberg Freiburg Freising Freyung Fridolfing Friedberg Friedrichshafen Fürstenfeldbruck Fürstenwalde Fürth Füssen Garching Gauting Geesthacht Gelsenkirchen Genthin Gera Gerolzhofen Gersthofen Gifhorn Glonn Golm Göppingen Görlitz Gotha Göttingen Greifswald Greiz Greven Griesbach Grimma Groß-Gerau Großenhain Grünwald Gummersbach Güstrow Gütersloh Haan Haar Hagen Halberstadt Halle Halstenbek Hamburg Hamm Hann Münden Hannover Heide Heidelberg Helmstedt Hemer Hengersberg Hennef Herne Herzberg Heusweiler Hildburghausen Hilden Hildesheim Hofheim/Taunus Hutthurm Ingolstadt Itzehoe Jena Jülich Kaiserslautern Kamen Karlsruhe Kassel Kaufering Kempten Kiel Kirchen Koblenz Köln Konstanz Korschenbroich Krefeld Kreuztal Kronach Künzelsau Laatzen Landau Landsberg Landshut Langen Langenfeld Langenhagen Langenselbold Leinfelden-Echterdingen Leipzig Leverkusen Limburg Löbau Lohmar Lübbecke Lübeck Lubmin Luckenwalde Lüdenscheid Ludwigsburg Ludwigshafen Lumpzig Lutherstadt Wittenberg Magdeburg Mainz Mannheim Marktheidenfeld Meerbusch Meiningen Meißen Menden Merseburg Mertingen Meschede Mettmann Mittweida Moers Mönchengladbach Moosburg Mühlhausen Mülheim München München-Flughafen Münster Murnau/Obb. Neubrandenburg Neuburg Donau Neuss Neustadt Neustrelitz Neuwied Norden Norderstedt Nordhausen Nürnberg Oberhausen Offenbach Oldenburg Olsberg Oranienburg Oschersleben Osnabrück Ottobrunn Paderborn Passau Peine Pforzheim Philippsburg Pinneberg Pirna Planegg Plattling Plauen Potsdam Prenzlau Puchheim Pullach Radebeul Rastatt Ratingen Ravensburg Recklinghausen Regensburg Ribnitz-Damgarten Riesa Rosenheim Rostock Rottenburg Rudolstadt Rüsselsheim Saalfeld Saarbrücken Salzgitter Sankt Augustin Schleswig Schongau Schwandorf Schwedt Schweinfurt Schwerin Senftenberg Siegburg Siegen Sigmaringen Soest Solingen Sondershausen Speyer Spremberg St Wendel Stadtoldendorf Starnberg Stendal Stolberg Stralsund Stuttgart Suhl Templin Timmendorfer Strand Torgau Traunstein Trier Troisdorf Uelzen Ulm Unna Unterschleißheim Velbert Viersen Villingen-Schwenningen Vilsbiburg Waging Waiblingen Waldshut-Tiengen Waren Weilheim Weimar Weinheim Weiterstadt Wernigerode Wesel Wiehl Wiesbaden Wilhelmshaven Willich Wismar Wittlich Wolfsburg Worms Wülfrath Wuppertal Würzburg Wurzen Zella-Mehlis Zittau Zwickau </p> 
<p> </p> 
<p>sein und auf dieser erfolgreichen Plattform mitarbeiten wollen, zögern Sie nicht mich anzurufen! <br /></p> 
<p align="justify"><br /></p> 
            </div>
        </content>
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        <published>2009-10-06T08:04:35Z</published>
        <updated>2009-10-06T08:54:17Z</updated>
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        <title type="html">SPD-Bundestagskandidat Heinz-Joachim Barchmann</title>
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                <h1><font size="2">Heinz-Joachim (Achim) Barchmann</font> </h1> 
<p>

auch einer der bei <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Mobbing">Mobbing</a> wegsieht und woanders gerne mal hinlangt! Die <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Mobbing/Hilfe/Mobbing-Hotline_in_Braunschweig">Mobbing-Hotline in Braunschweig</a>, welche mit Hilfe der DGB Gewerschaft aufgebaut wurde, ist daher wohl eher als <strong>Mobbing-Filter</strong> für befreundete Firmen wie die <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Autostadt">Autostadt Wolfsburg</a> und Volkswagen AG&#160; oder auch mal <a href="http://forum.mobbing-gegner.de/hier-wird-gemobbt/vertragshandler-voets-braunschweig-t617.html">Autohaus Voets</a> zu sehen.</p> 
<p><u>Persönlich wäre ich bei denen sehr vorsichtig! </u><br /></p> <h2><font size="3">Der Bundestagsabgeordnete Barchmann und der Skandal
	
</font></h2> 
<p>Ermittlungsverfahren eingeleitet, aber: <strong>Barchmann</strong> genießt Immunität
von Katja Diedrich

Berlin/Helmstedt. </p>
<p><a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Achim_Barchmann">Heinz-Joachim Barchmann</a>, SPD-Bundestagskandidat für den Wahlkreis Helmstedt/Wolfsburg, hat den Einzug in den Deutschen Bundestag geschafft. Durch seinen guten elften Landeslistenplatz war er so gut abgesichert, dass er - trotz Erststimmen-Niederlage gegen den CDU-Kandidaten Günter Lach - über die Liste in den Bundestag einzieht.

</p> 
<p>Doch <strong>Heinz-Joachim (Achim) Barchmann</strong> ist ein Politiker, dessen Bundestagsmandat eher am seidenen Faden hängt. Nur knapp drei Wochen vor der Bundestagswahl wurde ein <strong>Skandal</strong> beim<a href="http://forum.mobbing-gegner.de/mobbing/mdk-ensch-onnen-wir-doch-gesund-schreiben-t135.html"> Medizinischen Dienst der Krankenkassen Niedersachsen (MDKN)</a> aufgedeckt, an dem Barchmann beteiligt ist. Unzulässig hatte Barchmann dem Geschäftsführer des MDKN, Jürgen Vespermann, 213.000 Euro Zusatzzahlungen genehmigt. Zusammen mit dem anderen Verwaltungsratsvorsitzenden Rolf Wille hatte Barchmann dem Geschäftsführer Sonderzulagen genehmigt, ohne den Verwaltungsrat zu informieren, geschweige denn die rechtliche Erlaubnis dafür zu haben.

</p> 
<p>Nach Bekanntwerden hatten <strong>Barchmann</strong> und Wille ihre Posten als Verwaltungsratsvorsitzende des <strong>MDKN</strong> geräumt und auch Geschäftsführer Vespermann ist mittlerweile entlassen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Am 11. September hatte Barchmann dem <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/PresseArchiv/Helmstedter-Sonntag">HELMSTEDTER SONNTAG</a> gesagt, dass es richtig sei, dass keine Absprache mit dem Verwaltungsrat stattgefunden hatte. </p> 
<p>&quot;<span style="color: #ff1f1f;">Das nehme ich auch auf meine Kappe.</span>&quot; Allerdings habe sich nie jemand beim <strong>MDKN</strong> bereichern wollen. &quot;Ich hatte viel Arbeit mit dem Vorsitz und keinen einzigen Cent für mich beansprucht&quot;, betonte der Gewerkschafter, der auch Vorsitzender der <strong>DGB-Region SüdOstNiedersachsen</strong> sowie <strong>Kreisvorsitzender der AWO Helmstedt</strong> ist.

Gleichzeitig hatte Barchmann im <strong>HELMSTEDTER SONNTAG </strong>zugegeben, dass auch für ihn die Situation nicht schön sei. </p> 
<p>&quot;<span style="color: #ff1f1f;">Wir beteiligen uns natürlich an der Aufklärungsarbeit</span>&quot;, hatte er zugesichert.

Auf seiner Internetseite gibt <strong>Achim Barchmann</strong> als seine politischen Ziele bekannt: „Ich werde mich im Bundestag insbesondere für mehr <a href="http://www.soziale-welle.de">soziale Gerechtigkeit</a> einsetzen.“ </p> 
<p>Bei solchen Aussagen geht Leserin <u>Ingeborg Berger aus Helmstedt</u> „die <strong>Hutschnur</strong> hoch“. „Es schockt mich, dass Herr Barchmann gegen Steuerhinterziehung und für <strong>soziale Gerechtigkeit </strong>kämpfen will“, sagte die 80-Jährige dem HELMSTEDTER SONNTAG noch kurz vor den Wahlen am vergangenen Wochenende. „Ich habe immer die SPD gewählt, aber nun ist Feierabend für mich. Es erscheint mir wie eine Backpfeife, wenn mich Herr Barchmann als Kandidat anlächelt, nachdem er seinen Vorsitz beim MDKN niedergelegt hat.“

</p> 
<p><u>Ekke-Peter Seifert aus Büddenstedt </u>hatte sich ähnliche Fragen gestellt und diese in einem offenen Brief an <a href="http://www.mobbing-gegner.de/entry/2009/oct/04/spd---eine-name-der-verpflichtet/">Barchmann und die SPD</a> geschickt. Er bat darin um Stellungnahme vor der Bundestagswahl. Unter anderem fragte Seifert: „Will die SPD wirklich erneut riskieren, das <strong>Direktmandat</strong> in diesem Wahlkreis durch einen in Finanzaffären verwickelten Abgeordneten zu verspielen, wenn dieser im Zuge weiterer Ermittlungen ggf. später zurücktreten muss? Wäre es nicht angebracht, dass die <a href="http://www.soziale-welle.de/projects/">SPD als Partei der Sozialen Gerechtigkeit</a> hier die Fakten ehrlich auf den Tisch legt, noch vor der Wahl?“

</p> 
<p>Auch der <strong>CDU-Generalsekretär Ulf Thiele</strong> hatte noch in der Woche vor den Wahlen ähnlich argumentiert und sogar den Rücktritt Barchmanns als Kandidat gefordert. Thiele vertrat die Meinung, dass Barchmann für sein <strong>Fehlverhalten</strong> nicht auch noch mit einem Bundestagsmandat „<strong>belohnt</strong>“ werden dürfe. Er kritisierte es außerdem als „befremdlich, wie sich alle Verantwortlichen der SPD bei diesem Skandal seit Tagen wegducken.“

</p> 
<p>Eins ist auf jeden Fall klar: Als Bundestagsabgeordneter ist Barchmann nun in den Genuss von Immunität gekommen.

Wie Oberstaatsanwalt Hans-Jürgen Lendeckel dem HELMSTEDTER SONNTAG am Freitag mitteilte, wurde tatsächlich ein Strafermittlungsverfahren gegen Achim Barchmann eingeleitet. Lendeckel sagte aber eben auch, dass durch den Einzug Barchmanns in den Bundestag der besondere Schutz für ihn als Abgeordneter greife.

„Wir müssen nun vorsichtig sein und erst einmal sehen, was wir weiter unternehmen“, sagte Lendeckel, der nicht verraten wollte, ob die Staatsanwaltschaft die Aufhebung der Immunität beantragen wird.</p> 
<p>Quelle:http://www.helmstedter-sonntag.de/nachrichten/aktuelle-berichte/index.html#1263829c84123bb03 <br /></p> 
            </div>
        </content>
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        <published>2009-09-26T14:14:54Z</published>
        <updated>2009-10-21T13:28:43Z</updated>
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                <h1><font size="4">Mobbing kein Thema

</font></h1> 
<div align="justify">Massiv zunehmendes <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Mobbing"><strong>Mobbing</strong></a>, massiv zunehmende <strong>Arbeitsüberlastung</strong>, massive<del> </del><u>unbezahlte sowie bezahlte Überstunden</u>: das waren u. a. die gänzlich unsozialen Begleiterscheinungen, unter welchen die Arbeitnehmerschaft seit mehr als 10 Jahren zu leiden hatte. Das Einzige was <strong>abgebaut</strong> wurde war das <strong>Personal</strong>, aber eben nicht das <a href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Mobbing">Mobbing</a>, die Arbeitsüberlastung, und die massiven unbezahlten sowie die bezahlten Überstunden. Diese Überbelastung des Menschen belastete die Sozialkassen, über denen der Pleitegeier ohnehin schon längst schwebte. Dabei hätte der Abbau der Überbelastung die Sozialkassen entlastet, und die Erhöhungen der Sozialkassenbeiträge ggf. überflüssig gemacht. Der Profit stand im Vordergrund. Der Mensch weniger. Die Deregulierung des Finanzmarktes in Deutschland hat hierbei seit Ende 2002 geholfen.
</div> <h2 align="justify">Arbeit macht krank
</h2> 
<div align="justify">
Früher hiess es „<strong>Arbeit macht frei</strong>“ , im Jahr 2008/2009 hiess es „Arbeit macht krank“.

Der Führer der FDP im Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009, <strong>Guido Westerwelle</strong>, und auch andere Politiker und Führer aus der Wirtschaft, wurden nicht müde zu verkünden:

<br /><br /> 
<h2>Arbeit muss sich wieder lohnen</h2>„Arbeit muss sich wieder lohnen“

Allerdings lohnte sich die Arbeit nicht mehr, wenn <strong>Mobbing</strong> und <strong>Arbeitsüberlastung</strong> am Arbeitsplatz und massive Überstunden im Spiel waren. Hinzu kam in vielen Familien, mit oder ohne Kinder, dass dort pflegebedürftige Angehörige lebten, die neben der beruflichen Belastung zu versorgen waren. Diese psychische wie auch <strong>physische Belastung</strong> war die Überforderung des Systems „Familie“. Durch Mobbing und Arbeitsüberlastung am Arbeitsplatz erkrankten insbesondere zahlreich die zahlreichen „Leistungsträger der unteren Einkommensgruppen“. Für diese Gruppe lohnte sich die Arbeit nicht mehr, schon gar nicht, wenn die Bezahlung noch nicht einmal Sozialhilfeniveau erreichte. Aber für wen dann ? Für die Sozialkassen lohnten sich diese Umtriebe auch nicht: Die waren eh schon so gut wie pleite und wurden durch diese Umtriebe, verursacht durch mieses Management in Wirtschaft und Politik, noch mehr belastet und gebeutelt.

Dabei hätte die Politik massiv der Fehlentwicklung Mobbing, Arbeitsüberlastung, unbezahlte sowie bezahlte Überstunden am Arbeitsplatz entgegenwirken müssen, - das tat sie aber nicht - . Dabei hätte sie die zuständigen Behörden aktivieren müssen ! Wo waren die zuständigen Behörden, z. B. die Landesämter für Arbeitsschutz ? Wo setzten sie die Prioritäten ? Wo waren die zahlreichen Krankenkassen, die Deutsche Rentenversicherung, die Bundesagentur für Arbeit, die HartzIV-Ämter, die Sozialämter, die allesamt durch diese Fehlentwicklung geschädigt wurden ? Wieso setzte auch die Politik auf Landes- und Bundesebene auf Rendite für Unternehmen u. a. mit Rendite durch Rausschmeissen zur Erfüllung des Prinzips „Selbstbereicherung„, und wieso wollte diese Fehlentwicklung die Politik nicht sehen ?

Auffällig war auch, dass seit ca. 2007 die durch Stellenkorruption gefesselten und politisch wie wirtschaftlich unterwanderten Gewerkschaften das Drängen auf den Abbau der Überstunden nicht mehr im Vordergrund hielten. Zur Erinnerung:
Ende 2006 / Anfang 2007 war die Banken- und Finanzkrise und auch die sich anbahnende Wirtschaftskrise faktisch schon vor der Haustür in Deutschland. Die Gewerkschaftsvertreter sassen in den Gremien der Landesbanken und auch bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), und sie waren auch über die Politikvertreter und über die Wirtschaftsvertreter hinsichtlich der Sachlange informiert. Offensichtlich waren die Gewerkschaften schon Anfang 2007 von gewissen Kreisen in Sachen „Desaster“ eingeseift, und schwiegen ! Kein Wunder, wenn Stellenabbau und Kurzarbeit faktisch schon Anfang 2007 vor der Haustür in Deutschland stand, wieso sollten dann die Gewerkschaften auf den Abbau der Überstunden drängen ? Im Übrigen sassen auch Vertreter der Krankenkassen in den Gremien der Landesbanken, - auch hier war Funkstille - .

In der Vergangenheit wurden u. a. auch bei Mobbing-Gegner etliche Beiträge zum Thema Arbeitsschutz und Arbeitsüberlastung veröffentlicht. Klar war, dass in vielen Bereichen die Arbeitsbelastung so drastisch stieg, dass die Arbeit nicht mehr zu schaffen war, sei es im Baubereich, Handwerk, Industrie, Finanzwirtschaft, oder andere Bereiche.
Der Blog-Beitrag Arbeitsüberlastung: Belegschaftsmobbing als Zusatzmobbingstrategie der Mobber-Firmen machte deutlich, dass schon im Januar 2008 längst die Anzeichen auf Grossalarm standen. Früher mobbten Mobber-Firmen Einzelne aus der Belegschaft. Die Zeiten ändern sich, und die Strategien der Mobber auch. Es kam die vorsätzlich betriebene Arbeitsüberlastung als Belegschaftsmobbing hinzu, denn so wird der Versuch unternommen, gleich ganze Teile der Belegschaft zur Selbstkündigung zu veranlassen. Früher wurden einzelne Belegschaftsmitglieder aus den Abteilungen mittels Mobbing zur Selbstkündigung genötigt, oder sie wurden krankheitsbedingt gekündigt. Die Opfer mussten schliesslich wegen des Mobbings am Arbeitsplatz aufgeben, was offensichtlich den Straftatbestand der Nötigung millionenfach bedeutete, aber in den wenigsten Fällen auch von der deutschen Arbeitsgerichtsbarkeit so „gesehen&quot; wurde. Übrig blieben zu wenige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, welche das stetig steigende Arbeitspensum nicht mehr auffangen konnten. Es fielen jede Menge Überstunden an, was das Familienleben auf ein klägliches Minimum reduzierte. Die von den Arbeitgebern mit Vorsatz betriebene Arbeitsüberlastung am Arbeitsplatz und die Überlastung in der Familie löste Dauerstress aus. Die Verantwortlichen:
Die Heuschrecken, die das System &quot;Redite durch Rausschmeissen&quot; betrieben, und sodann die Unternehmen überschuldeten; die Korrupties, die mit dem System &quot;Selbstbereicherung und Förderung der Stellenkorruption in den Betrieben&quot; ebenfalls einen Teil des finanziellen Bodens in den Unternehmen entzogen; die Verrichtungsgehilfen und Erfüllungsgehilfen, welche von den Heuschrecken und Korrupties mittels Stellenkorruption in entscheidende Positionen gebracht wurden, um die Systeme zu schützen; die Sesselfurzer die nichts gehört und nichts gesehen haben wollen, die Bundesregierungen, die in den vergangenen Jahren viel zu wenig gegen diese Machenschaften unternahmen, die von Stellenkorruption gelähmten und durch die Politik und Lobbyismus unterwanderten Gewerkschaften, die wie zahnlose Tiger „ein wenig Stunk“ machten.

Der Arbeits- und Gesundheitsschutz gemäss Arbeitsschutzgesetz griff nicht in dem Masse, um dieses System aufzubrechen, und dieses System zu vernichten. Der Rausschmiss der durch Arbeitsüberlastung und Mobbing erkrankten Belegschaft wurde nicht gestoppt. Die Bundesregierung und die Arbeitgeberverbände feierten dagegen die niedrigsten Krankenstände in den Betrieben. Was sie nicht beachteten war der Umstand, dass mit Vorsatz Arbeitsüberlastung und Mobbing betrieben wurde, und die betroffenen Personenkreise auch psychisch erkrankten, und ggf. im Anschluss einen Antrag auf Arbeitslosigkeit bei der Bundesagentur für Arbeit, oder einen Antrag beim HartzIV-Amt, oder einen Antrag beim Sozialamt, oder einen Antrag bei der Deutschen Rentenversicherung stellten.

Die WSI in der Hans-Böckler-Stiftung stellte schon 2004 fest, dass psychische Belastungen praktisch flächendeckend zugenommen hatten und vermutlich die schwerwiegendste Gesundheitsgefahr im Arbeitsalltag darstellen; und das körperliche Belastungen teils zurückgegangen waren, teils aber auch zugenommen hatten und deshalb nach wie vor nicht unterschätzt werden durften; und das die institutionellen Strukturen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes in den Betrieben, insbesondere im kleinbetrieblichen Bereich, nur unzureichend ausgebaut waren; und die gesetzlichen Vorgaben zum Abbau von Belastungen nur unzureichend umgesetzt wurden.
Angesichts der steigenden Belastungen stellte sich die Frage, wie es um den Arbeits- und Gesundheitsschutz in den Betrieben bestellt war. Offensichtlich wussten viele Vorgesetzte nicht, wie es in Ihren Betrieben aussah, da selbst die gesetzlichen Mindestvorgaben zum Gesundheitsschutz im Betrieb kaum eingehalten wurden. Schon seit 1996 fordert das damals veränderte Arbeitsschutzgesetz die Arbeitgeber auf, die körperlichen und psychischen Arbeitsbelastungen am Arbeitsplatz mit einer so genannten Gefährdungsbeurteilung zu erfassen und so gering wie möglich zu halten. Doch mit der praktischen Umsetzung des Gesetzes schien es „Probleme zu geben„. Nur die Hälfte aller befragten Betriebe hatte seit 1996 die gesetzlich geforderte Gefährdungsbeurteilung durchgeführt; von den kleineren Betrieben bis zu 50 Beschäftigten sogar nur jeder dritte. Bezieht man nur jene Betriebe ein, die – wie vorgeschrieben – neben physischen auch psychische Belastungen berücksichtigen, so haben nur ca. 16 % aller Betriebe eine umfassende Gefährdungsbeurteilung durchgeführt.
Die WSI in der Hans-Böckler-Stiftung stellte somit fest, dass Kleinbetriebe sich sowohl in ihrer Belastungssituation als auch in den präventiven Strukturen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz als Gruppe mit besonders großen Defiziten ausgewiesen hätten, wobei vor der Generalanklage gewarnt wurde, da die Sachlage vielfach sehr unterschiedlich sei. Aber dennoch gäbe es in der Gruppe der Kleinbetriebe viele und besonders schwer wiegende Problemfälle. Generell entscheidend war jedoch die faktische Umsetzung der betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzvorgaben, was vielfach zu wünschen übrig lies. Denn nach Auskunft der Betriebsräte wurde immerhin in 62 % der Betriebe versucht, die körperlichen Belastungen zu verringern, – aber nur in 27 % der Betriebe wurde versucht, zudem auch die psychischen Belastungen zu thematisieren und zu reduzieren.
Die Umsetzung, die den Schutz vor Arbeitsüberbelastungen, sowie den Arbeits- und Gesundheitsschutz beinhalten sollte, machte den Arbeitgebern Kopfzerbrechen. Denn &quot;andere betriebliche Erfordernisse&quot; seien wichtiger, und so verweigerten die Arbeitgeber sich mit &quot;Kostenargumenten&quot;, wobei solche Konstellationen dazu führten, dass der Arbeits- und Gesundheitsschutz in den Betrieben bis zur Note mangelhaft vernachlässigt wurde. Welche &quot;anderen betrieblichen Erfordernisse wichtiger&quot; seien, lässt sich mit Verweis auf laufenden oder drohenden Arbeitsplatzabbau verdeutlichen. Einen Abbau von Arbeitsplätzen hatte ein Viertel der befragten Betriebe zu verzeichnen, in etwa jedem zehnten Betrieb wurden zum Befragungszeitpunkt Arbeitsplätze abgebaut; in etwa jedem viertem Betrieb war ein Abbau in Vorbereitung oder möglicherweise geplant.

<br /><br />Dennoch wurden reichlich Überstunden abgeleistet … , … Einstellungen ? Fehlanzeige ! …
Inhovations-Report kam am 19.02.2009 zum Ergebnis, dass im Jahr 2008 insgesamt 57.750.000.000 Arbeitsstunden geleistet wurden, 1,3 Prozent mehr als im Jahr 2007. Im Sog des konjunkturellen Abschwungs wurden die Zuwächse immer kleiner, und im vierten Quartal 2008 war ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Mit der abflauenden Konjunktur sank das Volumen der bezahlten Überstunden von 1.430.000.000 auf 1.320.000.000 Stunden. Dazu seien unbezahlte Überstunden in ungefähr der gleichen Größenordnung anzusetzen (Wer prüfte das genau ? ). Der seit Jahren rückläufige Trend der Krankenstandsquote habe sich nicht fortgesetzt: Es sei ein Anstieg von 3,2 auf 3,3 Prozent zu verzeichnen (Und wie viele gingen krank zu Arbeit ? ) In den Jahren 2004 bis 2008 nahm das Arbeitsvolumen um 3,0 Prozent zu. Die Arbeitszeit wurde gleichzeitig im Schnitt um 0,7 Prozent kürzer.

Würde man also die Überstunden in bezahlte Arbeitsplätze ummünzen, so ergäbe sich statistisch eine Mehrbeschäftigung von ca. 1.718.000 Menschen, wenn die Überstunden und die Beschäftigung auf 10 Jahre verteilt werden würde. Da die Überstunden stetig seit 2001 anstiegen, und in 2008 die zuvor genannte Höhe erreichten, hätten über 10 Jahre hinweg viele Menschen von der psychischen und physischen Belastung entlastet werden können, - und die Sozialkassen wären finanziell nicht ausgesaugt worden - .

Aber Abänderung war nicht in Sicht.
Businessexpress 24 veröffentlichte am 26.06.2009 online, dass fast ein Fünftel aller Arbeitnehmer in Deutschland jede Woche mehr als 40 Überstunden leistete. Dies hätte eine Umfrage unter den Lesern des Meinungsportals für Arbeitgeber-Bewertungen JOBvoting ergeben. Demnach arbeiteten 19% der Umfrageteilnehmer mehr als durchschnittlich 40 Stunden über ihre vertraglich geregelte Arbeitszeit hinaus. Weitere 13% der befragten Arbeitnehmer leisteten im Durchschnitt jede Woche zwischen 30 und 40 Überstunden in ihrem Betrieb ab. Hinzu kamen 11% der Befragten, die wöchentlich auf durchschnittlich 20 bis 30 Überstunden leisteten.12% der Umfrageteilnehmer hatten Mehrarbeitsstunden mit durchschnittlich 15 bis 20 Stunden pro Woche angeben. Jeweils 13% hatten ein wöchentliches Überstundenpensum von 10 bis 15 bzw. 5 bis 10 Stunden. 11% der Befragten hätten weniger als 5 Mehrarbeitsstunden zu verbuchen, sowie 8%, die überhaupt keine Überstunden ableisten mussten. An der Umfrage nahmen 798 Personen in einem Zeitraum zwischen Mai 2009 und Juni 2009 auf dem Arbeitgeber-Bewertungsportal Jobvoting.de teil. Besondere Brisanz bekommt dieses Umfrageergebnis, betrachtet man es zusammen mit der zuvor auf Jobvoting erhobenen Befragung. Hierbei wurde aufgedeckt, dass insgesamt 51% der Arbeitnehmer in Deutschland überhaupt keinen Ausgleich für ihre über die vertraglich geregelte Arbeitszeit hinausgehend geleisteten Arbeitsstunden erhalten.

Besserung ? Fehlanzeige ! Vielmehr müssten noch mehr Überstunden her, damit der Kostenfaktor „Mensch“ wieder billiger wird. Und noch besser: Nix zahlen !
Der Pressemitteilung Nr.330 vom 08.09.2009]des Statistischen Bundesamtes (Destatis) war zu entnehmen, dass die Arbeitgeber im zweiten Quartal 2009 im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich kalenderbereinigt 5,2% mehr für eine geleistete Arbeitsstunde als im zweiten Quartal 2008 gezahlt haben sollen. Für die Veränderungsraten des Arbeitskostenindex sei nicht nur die Entwicklung der Arbeitskosten, sondern auch die der geleisteten Stunden entscheidend: den Arbeitskosten des Arbeitgebers werde die geleisteten Stunden der Arbeitnehmer gegenüber gestellt. Im Zuge der rückläufigen Produktion kam es im zweiten Quartal 2009 zu einem Abbau von Überstunden auf Arbeitszeitkonten sowie zu verstärkter Kurzarbeit. Dies habe zu einer Verteuerung des Produktionsfaktors Arbeit im Verhältnis zu den geleisteten Arbeitsstunden und der erzielten Produktion geführt. Davon sei besonders das Verarbeitende Gewerbe betroffen. Dort seien die Arbeitskosten je Stunde gegenüber dem Vorjahresquartal um 7,6% und die Lohnstückkosten um 24,3% gestiegen.

Wie kann das sein, wenn doch 51 % der Arbeitnehmer in Deutschland keinen Ausgleich für ihre über die vertraglich geregelte Arbeitszeit hinausgehend geleisteten Arbeitsstunden erhalten hatten?

<br /><br />Besonders in Sachen Arbeitsüberlastung war auffällig:
Der Gesundheitssektor Der Tarifvertrag der Länder in Nordrhein-Westfalen (Z. B. TV-L NRW) hebelt für das Krankenpflegepersonal in Krankenhäusern und in den Unikliniken ggf. das Arbeitszeitgesetz aus.
Hier wurde darauf aufmerksam gemacht, dass die politisch unterwanderte und in Stellenkorruption gefesselte sowie verwickelte ver.di NRW als Tarifpartner dem TV-L NRW zustimmte. Die betroffenen Personenkreise des Krankenpflegepersonals sollten sich mit den Vorschriften unter § 43 der Sonderregelungen für die nichtärztlichen Beschäftigten in Universitätskliniken und Krankenhäusern Nr. 1 bis Nr. 8 auseinander setzen. Insbesondere heikel und makaber:
Die Bereitschaftsdienste der Operationspflegekräfte seien in das Gesamtauslastungskonzept des Arbeitgebers mit einzubeziehen, wobei sich nach § 8 Absatz 6a die Bereitschaftsdienste von 22.00 h bis 6.00 h morgens erstrecken (können). Eine wöchentliche Arbeitszeit von bis zu maximal durchschnittlich 58 Stunden, wobei in den Bereitschaftsdienststufen A und B insgesamt 16 Stunden pro Tag gearbeitet werden dürfe. Besteht eine Wochenarbeitszeit von bis zu maximal durchschnittlich 54 Stunden, und es liegen die Bereitschaftsdienststufen C und D vor, dann sei eine Gesamtarbeitszeit von 13 Stunden pro Tag zulässig , - obwohl gemäss der &quot;alltäglichen pflegerischen Notstandsverwaltung&quot; in den Unikliniken und in den Krankenhäusern, sowie in den Alten- und Pflegeheimen die Betroffenen am Morgen (meist um 6.00 h) den Dienst antreten müssen, hart (meistens bis 14.00 h oder auch länger) arbeiten müssen, und somit schon mal im Operationspflegebereich 24 Stunden auf den Beinen zu sein haben. - Hierbei ist anzumerken, dass sehr häufig der Dienst in den Krankenhäusern und in den Unikliniken während der Frühschichten und der Spätschichten auf den Bettenstationen und in den Operationsbereichen voll durchläuft. Die zuständigen Operateure gehen häufig genug zusätzlich hin und deklarieren &quot;dringliche Fälle&quot; zu &quot;Notfälle&quot;, und so wird für die Beschäftigten Operations-Pflegekräfte der &quot;Normaldienst&quot; zum Bereitschaftsdienst als 15-20-Stunden-Dauerarbeitszustand mit 30 Minuten gesetzlicher Pause. Die Operateure verlangen über die gesamte Arbeitszeit am Operationstisch höchste Konzentration bei der Arbeit , sodass die Operateure wie &quot;Nähmaschinen&quot; und wie &quot;am Fliessband&quot; durcharbeiten können, um so das von den Klinikleitungen auferlegte Arbeitspensum zur Deckung der Unkosten &quot;einzufahren&quot;.
Es werden auch Operationen durchgeführt, die schon mal ca. 8 Stunden an einem Stück andauern. Das Operationsteam wird in aller Regel auch aufgrund der chronischen Unterbesetzung nicht ausgewechselt. Das kommt innerhalb einer Woche schon mal öfter vor. Und so summiert sich die tatsächliche Arbeitszeit am Arbeitsplatz auf 65 Stunden bis 70 Stunden die Woche. Dies sei die Leistung, die arbeitsvertraglich von den Pflegekräften und Operationskräften im Operationsbereich geschuldet sei.
Häufig genug befinden sich Kunden auf den Bettenstationen oder als zu operierende Patienten im Operationsbereich, welche mit HIV- , Hepatitis A- oder B- oder C- , oder mit anderen Viren , infiziert sind. Aufgrund der tariflich möglichen Arbeitsüberlastung und der daraus folgenden sinkenden Konzentrationsfähigkeit ist es sehr schnell möglich, dass sich das Personal bei einem kleinen Durchführungsfehler selbst infiziert (z. B. Stichverletzung). Die Arbeitssicherheit ist für die Betroffenen u. U. nicht mehr gegeben. Der Dauerstress führt zu Konflikten und Mobbing am Arbeitsplatz.

Und weil das Gesundheitswesen seit ca. 1998 kontinuierlich - nicht nur - beschäftigungspolitisch in den Keller gefahren wurde, kam seit mehr als einem Jahrzehnt die Mängel in der Pflege in den Krankenhäusern, und in den Alten- und Pflegeheimen (insbesondere Pflegestationen), und in der häuslichen Krankenpflege zu Tage. Unter Anderem das Werner Schell Forum beschäftigte sich mit dieser politisch verfügten drastischen Unterversorgung in der Pflege. Im Forum halten viele Pflegeprofis diesen mittlerweile ca. 10 Jahre anhalten Zustand als einen mehr oder weniger körperverletzenden Umstand, zumindest jedoch in vielen Fällen als menschenunwürdigen Zustand. Auch das die Pflege an hilflosen Menschen von nicht- oder unterqualifizierten Personal durchgeführt wurde, wurde im Werner Schell Forum von Seiten der Pflegeprofis als einen nicht haltbaren Zustand tituliert, wobei in diesem Zusammenhang ebenfalls die Billigkräfte als Billiglöhner immer wieder auffielen. Auch in der Sendung Hart aber fair wurde der mittlerweile lang anhaltende Pflegenotstand als politisch verursachter Zustand diskutiert.
Geändert hat sich nichts. Die ver.di konnte sich gegen die Arbeitgeber nicht durchsetzen. Das ist angesichts der Banken- Finanz- und Wirtschaftskrise, verursacht durch die Politik und durch Flaschen an der Macht, an sich schon ein Skandal. Der TV-L blieb seit Ende 2006 an dieser Stelle so in Kraft, was noch eins obendrauf setzte.
Im Februar 2008 war die Arbeitsüberlastung in den Krankenhäusern: Immer noch nicht abgestellt !
Die Folgen der Arbeitsüberlastung waren Behandlungsfehler mit Todesfolge und Behandlungsfehler mit schwerer Körperverletzung. Der alltägliche Ärztepfusch und Pflegepfusch kam noch hinzu. Wie viele Fälle vertuscht worden sind, das wusste dann aber auch keiner, da es keine Statistik gab. Die Schätzungen gingen in die 10.000 bis 15.000 Todesfälle pro Jahr. Die Krankenkassen, die Deutsche Rentenversicherung, die Bundesagentur für Arbeit, und die HartzIV-Ämter, und andere Sozialkassen wurden um einige Milliarden EURO geschädigt. Wie gross der Schaden tatsächlich ist, das wusste auch keiner, wobei die Schädigung durch Mobbing am Arbeitsplatz noch gar nicht inbegriffen ist. Tatsache war aber überall: Es sei kein Geld da ! Es fehle an geeignetem Personal !
Im Beitrag Mobbing und Arbeitsschutz: Krankenpflegepersonal raus aus der ver.di wurde noch mal explizit auf das stellenkorruptive Umfeld hingewiesen, dass sich (z. B. bei der ver.di) aus politischer Unterwanderung, Unterwanderung aus der Wirtschaft, Lobbyismus, und noch ganz anderen Verhinderungsgründen zusammen setzte. Dieses systembedingte Umfeld verhinderte den Abbau von Mobbing, Arbeitsüberlastung, und Überstunden, und begünstigte den Abbau des Personals. Und zwar das Personal, dass ihren Dienst direkt am Patienten (Kunden) tat.
Der Blog-Beitrag vom Februar 2008 Mobbing macht krank - eine neue Erkenntnis? stellte nochmals dar, dass die Arbeitsbelastung als Krankheitsursache in den Vordergrund zu rücken war. Zudem kam, dass die Psycho-Probleme von Arbeitnehmern dramatisch zu nahmen. Der Statistik zufolge war Produktionsausfall von 4.400.000.000 Euro pro Jahr zu verkraften.

Diese jahrelange Dauerüberbelastung ging auch den Familien, und damit an den Kindern nicht vorbei. Das nunmehr jahrelang zu beklagende Mobbing in der Schule ist der Beweis dafür. In der Vergangenheit wurden auch einige Schüler-Amokläufe in deutschen Schulen mit jahrelangem Stress in der Familie und mit Stress in der Schule in Verbindung gebracht. Das Polit-Argument, Gewaltspiele mittels PC sei der Auslöser der Schüler-Amokläufe, wurde fallen gelassen. Kein Wunder: Wo sind denn dann die Erwachsenen-Amokläufe in den Unternehmen geblieben ?

Im Blog-Beitrag Mobbing u. Arbeitsüberlastung: Schülerinnen und Schülern mobben ! Was geht denn da ab ? wurde auf die psychische Belastung der Kinder und Lehrer in der Schule hingewiesen. Insbesondere die Rollenverteilung, Mobber und Mobbing-Opfer wurde auf Schülerinnen und Schülern bewusst oder unbewusst übertragen, und so die Rollenverteilung schon mal in der Schule geübt. Lehrerinnen und Lehrer, - vielfach ebenfalls arbeitsüberlastete Eltern, sowie aufgeteilt in Mobber oder Mobbing-Opfer - , „lehrten“ diese Rollenverteilung, - sicherlich unbewusst - ! Aus dem Bericht Informationsdienst Psychologie - IDP 3/2005 - vom 10.11.2005 wurde zudem deutlich, dass Mobbing unter Schülerinnen und Schülern sowohl die Sozialentwicklung als auch das Lernen von betroffenen Kindern oder Jugendlichen stark beeinträchtigte. Mit der Potsdamer Studie zur Lehrerbelastung vom 16.11.2000 wurde bereits festgestellt, dass die Untersuchungsergebnisse in mehrfacher Hinsicht konkrete Schlussfolgerungen für Interventionen bei den Lehrkräften zuliessen. Insbesondere bei den Frauen soll sich ein ungünstiges Bild der Beanspruchungssituation ergeben haben. Hier dürfte eine Rolle gespielt haben, dass zusätzlich zu den beruflichen Anforderungen eine oftmals stärkere Inanspruchnahme durch die Familie und die häuslichen Aufgaben vorlag. In etlichen Fällen hatten auch Lehrkräfte pflegebedürftige Angehörige zu versorgen, eine zusätzliche Belastung, die langfristig nicht kompensierbar war. Die Folge:
Lehrerinnen und Lehrer wurden selbst überfordert und für Mobbing empfänglich. Hinzu kamen noch unmotivierte Schülerinnen und Schüler, sowie dessen Aggressionen gegen die Lehrerinnen und Lehrer. Ein Teufelskreis … der sich auch in anderen Berufsfeldern widerspiegelte …

Die Ursache u. a.: Finanz-, Banken-, und Wirtschaftskrise … , … ausgelöst durch Heuschrecken, Flaschen an der Macht, Nieten in Nadelstreifenanzügen, und Sesselpfurzer in stellenkorrupierten Positionen, und durch Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen für Mobbing und für Arbeitsdauerüberlastung am Arbeitsplatz zuständig. Ergebnis: Rendite für Unternehmen und Superboni für Manager, und Massenarbeitslosigkeit und Armut in Deutschland für das Volk.

Dieser Teufelskreis lies sich nicht mehr unterbrechen. Es änderte sich nichts. Im Forum wurden die neusten Schätzungen der Bundesregierung zum Jahr 2008/2009 über psychische Belastungen diskutiert. Bundesweit waren etwa 9.000.000 Menschen vom Burn-out-Syndrom betroffen. Diese psychische Belastungen am Arbeitsplatz verursachten in Deutschland jährlich volkswirtschaftliche Kosten in Höhe von rund 6.300.000.000 Euro. „Während im Arbeitsleben die körperliche Beanspruchung immer weiter zurückgeht, steigen psychische Belastungen und Arbeitsverdichtung“, so die Betriebskrankenkassen. Arbeitsbedingungen wie schlechtes Betriebsklima, Mobbing, Angst vor Arbeitsplatzverlust, Leistungs- und Zeitdruck waren ein Auslöser, überhöhte Erwartungen an die eigene Leistungsfähigkeit ein anderer. Erste Anzeichen waren demnach häufig Konzentrationsschwächen und Müdigkeit. In fortgeschrittenem Stadium traten psychosomatische Beschwerden wie Rückenschmerzen oder Schlafprobleme, Herzrasen und Tinitus auf. Die Presse kostenlos online am 14.09.2009: zum Thema Arbeitsüberlastung:
Laut dem Berufsverband Deutscher Psychologen, kurz BDP, war die Zahl der Krankheitstage aufgrund psychischer Probleme gestiegen. Das Internet-Gesundheitsportal http://www.imedo.de hat sich mit dem Thema beschäftigt. Ein unsicherer Job, hohe Lebenshaltungskosten und problematische Partnerschaften: Das und viel mehr hat Menschen in Deutschland belastet. Viele mussten mehr arbeiten, als sie körperlich und seelisch überhaupt leisten konnten und das belastete vor allem die Psyche. Doch keiner wollte seinen Job verlieren – denn jeder ist ersetzbar. Auf einen Job warten womöglich mindestens fünf Anwärter, die die Arbeit unter noch schlechteren Bedingungen annehmen würden. Die häufigsten Ursachen für Krankmeldungen waren den Untersuchungen zufolge, zu hoher Termindruck, unflexible Arbeitszeiten, was die Unvereinbarkeit von Familie und Beruf mit sich brachte, jedoch vor allem Mobbing und Gewalt im Gesundheits- und Dienstleistungsbereich. Thordis Bethlehem, Vizepräsidentin der BDP brachte es auf den Punkt: „Wir haben in Deutschland nicht nur ein Problem mit Managergehältern, wir haben einen weit verbreiteten Mangel an Managerqualitäten“. Wer den Auftrag hat, Gelder mit massiven Mitteln einzusparen, vergisst, dass durch zu hohe Einsparungen mehr Geld verloren gehen kann.

Das Arbeit krank machte, wollten die Verantwortlichen in der Politik, in den Unternehmen, und in den Ämtern für Arbeitsschutz nicht so richtig wahrhaben. Dabei hätte eine Verteilung der Arbeit und damit der Stressbelastung, sowie der Arbeitsüberlastung Not getan. Arbeitslose wurden aber nicht in dem Masse eingestellt, wie dies erforderlich war. Vielmehr fand ein Austausch „Alt“ gegen „Neu“ statt. Der Gesundheitsreport der TK-Krankenkasse zeigte für das Jahr 2008 steigende Krankenstände an. Auch andere Krankenkassen veröffentlichten derartige Aufzeichnung. Die Bundesregierung puzzelte sich lieber selbst eine Statistik zusammen. Auch wurde bei der Bundesregierung die Erfassung der Krankheitsfälle durch die Gesetzesänderung beim ALGII „verbessert“. Folge für die Bundesregierung: Die Lage ist nicht so schlimm, kein Handlungsbedarf !
Kassenübergreifende Angaben zum Krankenstand waren in Deutschland ausschließlich in Form einer Statistik des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) verfügbar. <br /><br />Diese Statistik beruhte jedoch im Gegensatz zu den von der TK präsentierten Zahlen lediglich auf Stichtagswerten jeweils am Monatsersten, die Angaben konnten daher bei der TK nicht direkt verglichen werden. Kein Wunder also, dass nach Regierungsangaben die Menschen von der Arbeit nicht so krank wurden, - das Problem wurde von der Bundesregierung statistisch weggerechnet - .
Für die Auswertungen des Gesundheitsreportes der TK wurden u. a. ca. 2.630.000 Fälle mit Beginn im Jahr 2008 hinzugezogen. In diesem Kalenderjahr wurden unter Erwerbspersonen in der TK ca. 33.000.000 erkrankungsbedingte Fehltage erfasst. Aus den zunächst angegebenen AU-Quoten folgte, dass unter den Erwerbspersonen in der TK knapp 49 Prozent aller Frauen und 42,5 Prozent der Männer innerhalb des Jahres 2008 von mindestens einer Arbeitsunfähigkeit betroffen waren. Damit stieg 2008 der Anteil der von mindestens einer Krankschreibung betroffenen männlichen und weiblichen Erwerbspersonen um etwa 1,5 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr 2007. Bereits von 2006 auf 2007 war es zu einem Anstieg um zwei Prozentpunkte gekommen. <br /><br />Nach altersstandardisierten Berechnungen ergaben sich für die Gesamtgruppe der Erwerbspersonen im Jahr 2008 durchschnittlich 11,25 Fehltage je Versicherungsjahr. Aus den Fehlzeiten lässt sich ein im Vergleich zum Jahr 2006 leicht angestiegener Gesamtkrankenstand von 3,08 Prozent für 2008 errechnen.
Arbeitsunfähigkeiten erstreckten sich zu einem überwiegenden Teil nur über kurze Zeiträume, langfristige AU-Meldungen stellten eher seltene Ereignisse dar. Mehr als ein Drittel aller AU-Meldungen dauerten weniger als vier Tage. Mit 67,5 Prozent erstreckten sich insgesamt mehr als zwei Drittel der Arbeitsunfähigkeitsfälle über maximal eine Woche. Diesen Fällen waren allerdings lediglich gut 18 Prozent der gesamten gemeldeten Fehlzeiten zuzuordnen. <br /><br />Demgegenüber entfallen auf die nur 4,5 Prozent der Krankmeldungen mit einer Dauer von mehr als sechs Wochen noch fast die Hälfte der gemeldeten Fehlzeiten.
Bedingt durch die nicht einheitliche Meldeverpflichtung können AU-Meldungen mit einer Dauer von bis zu drei Tagen in Daten von Krankenkassen nur lückenhaft erfasst sein. Insofern dürften Angaben zu Fallzahlen des AU-Meldegeschehens auf der Basis von Krankenkassendaten immer eine Unterschätzung der „wahren“ Häufigkeit von entsprechenden Ereignissen darstellen.
Die Häufigkeit und Dauer von Arbeitsunfähigkeiten variierten in Abhängigkeit vom Alter und Geschlecht der Erwerbspersonen. Jüngere Erwerbspersonen wurden verhältnismäßig häufig krankgeschrieben. Nach Vollendung des 30. Lebensjahres fanden sich nur noch gut halb so viele Krankschreibungen. Gleichzeitig stieg jedoch bei beiden Geschlechtern mit dem Alter die fallbezogene Krankschreibungsdauer stetig. Während eine Krankschreibung in der jüngsten Altersgruppe im Mittel unter 6 Tage dauerte, waren es nach dem 55. Lebensjahr mehr als 18 Tage. Insgesamt resultierten aus Fallhäufigkeit und Dauer verhältnismäßig lange Fehlzeiten bzw. hohe Krankenstände insbesondere in den Altersgruppen ab 55 Jahren. Bei einem zukünftig demografisch zu erwartenden Anstieg des Anteils älterer Arbeitnehmer wäre auf Basis der Altersverteilung mit einer Zunahme der krankheitsbedingten Fehlzeiten am Arbeitsplatz zu rechnen.
Auffällig die Arbeitsunfähigkeit nach Diagnosen:
Diagnosen wurden auf Arbeitsunfähigkeitsmeldungen in Form von ICD10Codes angegeben. Diese zumeist drei-oder vierstellig dokumentierten Codierungen lassen sich insgesamt 21 Diagnosekapiteln zuordnen, die jeweils Erkrankungen bestimmter Organsysteme oder Erkrankungen mit anderen typischen Charakteristika zusammenfassen.
Die mit Abstand häufigste Ursache von Krankschreibungen bildeten traditionell Krankheiten des Atmungssystems, wobei es 2008 gegenüber dem Vorjahr 2007 erneut zu einem Anstieg der Fallzahlen kam. Neubildungen (zu denen die meisten Krebserkrankungen zählen), Stoffwechselkrankheiten (wie Diabetes), Hauterkrankungen, aber auch Krankheiten des Kreislaufsystems (wie Bluthochdruck, Schlaganfall und Herzinfarkt) spielten bei der betrachteten Krankschreibungshäufigkeit unter Erwerbspersonen nur eine sehr untergeordnete Rolle.
Ausgesprochen lang dauerten Arbeitsunfähigkeiten mit durchschnittlich 33 Tagen (Männer) bzw. 39 Tagen (Frauen) aufgrund der seltenen Diagnose einer Neubildung. Eine vergleichbare fallbezogene Arbeitsunfähigkeitsdauer zeigte sich sonst nur bei Diagnosen von psychischen Störungen, die bei Männern und Frauen 2008 zu Krankschreibungen über durchschnittlich 39 bzw. 36 Tage führten.
Recht kurz war demgegenüber die durchschnittliche fallbezogene Krankschreibungsdauer bei den häufig vorkommenden Erkrankungen des Atmungssystems. Eine vergleichbar kurze fallbezogene Krankschreibungsdauer zeigte sich auch bei Infektionskrankheiten sowie bei Krankheiten des Verdauungssystems. Größere geschlechtsspezifisch Unterschiede hinsichtlich der fallbezogenen Dauer zeigten sich bei Krankheiten des Kreislaufsystems:
Während eine Erkrankung im Jahr 2008 unter Frauen zu einer Arbeitsunfähigkeit über 15 Tage führte, waren Männer in entsprechenden Fällen im Mittel 22 Tage krankgeschrieben.
Die meisten Krankheitsfehltage entfielen im Jahr 2008 wie auch in den Vorjahren auf „Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes“, kurz gesprochen auf „Erkrankungen des Bewegungsapparats“.
Unter entsprechenden Diagnosen wurden 2008 unter Männern und unter Frauen 223 beziehungsweise 220 Fehltage in 100 Versicherungsjahren erfasst. Dies bedeutete anders ausgedrückt, dass eine durchschnittliche Erwerbsperson in der TK innerhalb des Jahres 2008 (bei 365 Versicherungstagen) im Mittel weiterhin mehr als zwei Tage wegen einer Erkrankung des Bewegungsapparats krankgeschrieben war. Als anteilig bedeutsamste Einzeldiagnose bei Männern standen „Rückenschmerzen“ mit 61,1 Fehltagen in 100 Versicherungsjahren weiterhin auf Rang eins der Tabelle. Bei Frauen wurden mit dieser Diagnose 57,6 Fehltage je 100 VJ erfasst.
Auffällig erschien an erster Stelle das Ergebnis in Hinblick auf psychische Störungen:
Der für die Jahre 2007 und 2008 im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr ermittelte deutliche Anstieg der Fehlzeiten mit der Diagnose psychischer Störungen betraf die Subgruppe der Berufstätigen. Die Fehlzeiten unter der Diagnose psychischer Störungen bei Berufstätigen 2008 markieren mit 137 AU-Tagen je 100 Versicherungsjahre in dieser Gruppe den höchsten Stand seit Beginn der Auswertungen 2000. Längere Fehlzeiten führten bei Frauen mit 69,0 AU-Tagen je 100 VJ „Depressive Episoden“ (F32), die bei Männern deutlich weniger Krankheitstage verursachten.
Neben Depressionen spielten aus dem Diagnosekapitel „Psychische Störungen“ auch „Belastungsreaktionen“ (F43), „Rezidivierende depressive Störungen“ sowie „Andere neurotische Störungen“ (F48) insbesondere bei Frauen eine größere Rolle. Männer wiesen demgegenüber in der Regel höhere Fehlzeiten aufgrund einzelner Diagnosen im Zusammenhang mit Verletzungen sowie bei Erkrankungen des Bewegungsapparats auf. Hinzuweisen war schließlich in Bezug auf Frauen die nicht unerhebliche Bedeutung der Diagnose „Brustkrebs“ (C50) im AU-Meldegeschehen. Sie resultierte allerdings mit gut 4.000 AU-Fällen in der TK-Population im Jahr 2008 weniger aus einer großen Häufigkeit als vielmehr aus der ausgesprochen langen fallbezogenen Dauer der einzelnen Krankmeldungen von durchschnittlich 99 Tagen.
Auffällig die Arbeitsunfähigkeit nach Berufen:
Einen entscheidenden Einfluss auf die Häufigkeit und Dauer von Arbeitsunfähigkeitsmeldungen war der aktuell ausgeübte Beruf. Der Einfluss des Berufs resultierte dabei aus einer Reihe von Faktoren. Naheliegend war zunächst die Annahme von berufsspezifisch unterschiedlichen gesundheitsbezogenen Risiken als Folge der Belastung am Arbeitsplatz. Beispielsweise war ein Handwerker einem höheren Verletzungsrisiko am Arbeitsplatz ausgesetzt als ein Büroangestellter. Entsprechend war bei Handwerkern – als Folge dieses Risikos – mit einem erhöhten Krankenstand zu rechnen.
Unabhängig von der Erkrankungshäufigkeit spielte der Beruf aber auch insofern eine Rolle, als dass die Tätigkeitsausübung bei ein und derselben gesundheitlichen Einschränkung berufsabhängig unterschiedlich stark beeinträchtigte. Während zum Beispiel ein Bänderriss am Fuß unter konservativer Behandlung bei Personen mit sitzender Tätigkeit nur zu wenigen Tagen Arbeitsausfall führte, dürfte er, trotz medizinisch identischer Diagnose, bei vielen Berufen, deren Ausübung mit langen Gehstrecken oder starken Belastungen des Fußes verbunden sind, zu Arbeitsunfähigkeiten über mehrere Wochen führen. Weitere, zum Teil in unterschiedliche Richtungen und nicht ausschließlich berufsgruppenspezifisch wirkende Einflüsse entstanden durch Selektionseffekte oder nur mittelbar gesundheitsrelevante Berufsbedingungen. Dazu gehörten unter anderem:
der sogenannte „Healthy Worker Effect“ bei Anstellung von körperlich überdurchschnittlich gesunden Personen für besonders belastende Tätigkeiten, woraus trotz hoher Belastung in bestimmten Berufsgruppen geringe Erkrankungsraten resultieren können, Selektionseffekte durch Möglichkeiten zur vorzeitigen Berentung, Einflüsse von tariflich unterschiedlich vereinbarten Entgeltfortzahlungen im Krankheitsfall, berufs- und zeitabhängig unterschiedlich wahrgenommene Gefahren des Arbeitsplatzverlustes sowie Berufszufriedenheit und Arbeitsklima, persönliche Kompetenz und Verantwortlichkeit im ausgeübten Beruf.
Offensichtlich war die berufsabhängig sehr große Spannweite hinsichtlich der erkrankungsbedingten Fehlzeiten:
Während unter Männern im Berufsfeld „Technisch-naturwissenschaftliche Berufe“ innerhalb des Jahres 2008 durch schnittlich 7,2 Arbeitsunfähigkeitstage gemeldet wurden, waren Erwerbstätige in „Bau-, Bauneben- und Holzberufen“ im Mittel 18,6 Tage krankgemeldet.
Der Krankenstand variierte damit unter Männern in Abhängigkeit von der Berufsfeldzugehörigkeit etwa um den Faktor 2,5, in den Bauberufen liegt er etwa um den Faktor 1,8 über den durchschnittlichen Fehlzeiten bei männlichen Erwerbspersonen der TK von insgesamt 10,3 Tagen je Versicherungsjahr.
Relativ hohe Fehlzeiten wiesen neben den Bauberufen unter Männern Agrarberufe, eine Reihe von typischen Industrieberufen, Verkehrs- und Lagerberufe sowie die Gruppe der Dienstleistungsberufe mit „Friseuren, Hauswirtschaftern und Reinigungskräften“ auf. Merklich über dem Durchschnitt bei Erwerbspersonen lagen auch die erfassten Fehlzeiten bei Arbeitslosen, genauer formuliert bei Arbeitslosengeld-I-Empfängern. Geringe Fehlzeiten fanden sich demgegenüber – außer in der bereits erwähnten Gruppe mit technisch-naturwissenschaftlichen Berufen – auch bei „Waren- und Dienstleistungskaufleuten“, in den „Verwaltungs-, wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Berufen“ sowie bei „Medien-, geisteswissenschaftlichen und künstlerischen Berufen“.
Die berufsfeldspezifischen Krankenstände unter Frauen entsprechen, in der Regel auf einem leicht höheren Niveau, weitgehend denen der männlichen Kollegen. Auch unter Frauen weisen vorrangig die körperlich stärker belastenden Berufe die relativ höheren Krankenstände auf. Berufe mit überwiegend akademischer Ausbildung und Bürotätigkeit weisen, wie unter Männern, demgegenüber eher geringe Krankenstände auf.
Der Krankenstand unter Arbeitslosen war im Vergleich zum Mittel über alle Erwerbspersonen in der TK erhöht, obwohl Arbeitslose die mit Abstand geringste Krankschreibungshäufigkeit aufweisen. Arbeitslose waren also relativ selten, dann aber überdurchschnittlich lange krankgeschrieben. Dies dürfte unter anderem darauf zurückzuführen sein, dass kurzzeitige Erkrankungen bei Arbeitslosen seltener als bei Berufstätigen gemeldet werden.
Hilfsarbeiter wurden in üblichen Statistiken keinem der definierten Berufsfelder zugeordnet und zumeist auch nicht separat ausgewiesen. Wertet man AU-Meldungen bei Hilfsarbeitern gesondert aus, zeigte sich, in Anbetracht der zumeist körperlich stark belastenden Tätigkeiten nicht unerwartet, ein ausgesprochen hoher Krankenstand (TK 2008: 5,2 Prozent).
Krankenstände von Auszubildenden lagen unter dem Durchschnittswert über alle Erwerbspersonen.

Angesichts der dramatischen Lage, das Arbeit krank macht, war nur noch die Frage:
Wann wird die Wirtschaft und die Politik dem Volke erzählen wollen, dass es gut war, dass es die Wirtschaftskrise gab, ausgelöst durch die Finanz- und Bankenkrise in Deutschland, und diese mit verursacht durch eine in Deutschland durchgezogene Deregulierung des Finanzmarktes die niemals so zulässig gewesen sein kann. Die Arbeitsüberlastung, die Überstunden, und das Mobbing am Arbeitsplatz, wurden reduziert, denn es gab als soziale Errungenschaft die Kurzarbeit … , … der Markt habe das Problem „<strong>Arbeit macht krank</strong>“ selbst dereguliert … , … wieso wäre dann noch was zu ändern ? …

Und was ist in der Zukunft ? Wo ist da die Politik ?

Fazit:
Das Problem „Arbeit macht krank“ kann nur durch Abbau von Überstunden und den Abbau der Arbeitsüberlastung und durch das Einstellen von Personal begegnet werden. Insofern wird sich auch das Mobbing am Arbeitsplatz reduzieren.


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