Hypo Real Estate - systemrelevant
Die Regierungsparteien haben klar zum Ausdruck gebracht, daß sie OPEL lediglich mit warmen Worten unterstützen werden. So lange OPEL in der Situation ist, staatliche Hilfe zu benötigen, wird es keine Hilfe geben. (mehr)
Darum ist OPEL systemrelevant - und die Hypo Real Estate nicht
Informierten Bürgern fällt auf, daß die Regierungsparteien lieber 100 Mrd. € in der ebenso überflüssigen wie bankrotten Bank "Hypo Real Estate" (HRE) verbrennen, aber nicht bereit sind, 1 Cent in OPEL zu investieren.
Als Begründung heißt es, die HRE sei "systemrelevant", OPEL hingegen nicht. Richtig ist das Gegenteil. (zum Weiterlesen bitte auf den nachfolgenden Link klicken)
Die HRE ist eine von 2.277 Banken in Deutschland. Ihre Geschäftsbereiche sind keine Geheimwissenschaften, sondern ganz banale Bankprodukte (z.B. Pfandbriefe), die grundsätzlich nahezu jede Bank verwalten bzw. vertreiben kann.
Bei einem Konkurs der HRE sind die von ihr verwalteten Pfandbriefe keine Konkursmasse, weil sie ihr überhaupt nicht gehören. Die Pfandbriefe gehören den Kunden - und bleiben auch bei einem HRE-Konkurs deren Eigentum. Bei einem HRE-Konkurs gehen ihre Marktanteile an die anderen 2.276 deutschen Banken sowie die zigtausenden weltweit vertretenen Banken über. Keine einzige Bank ist systemrelevant, sondern nur die Gesamtheit aller Banken. Und die ist nicht gefährdet, weil selbst bei einem Kollaps von 2.000 Banken genug Banken übrig blieben. Die Sparkassen bleiben in jedem Fall bestehen, um das zu tun, wozu Banken da sind: Konten und Depots verwalten, den Zahlungsverkehr abzuwickeln und Bürger und Unternehmen mit Krediten zu versorgen. Letzteres funktioniert heute übrigens kaum. Ein Grund mehr, im Bankenbereich einmal richtig aufzuräumen. (mehr)
Wo liegt das eigentliche Motiv für die "Rettung" der HRE? Einige Kapitalinvestoren mit sehr großem Einfluß auf die Regierungsparteien würden sehr viel Geld verlieren. Das ist der einzige Grund, warum die Regierungsparteien und gewisse Kapital-Lobbyisten Banken wie die HRE lieber mit Steuergeldern füttern, als sie endlich aus dem Markt ausscheiden zu lassen. Der Fall HRE ist einer der vielen Fälle von Sozialmißbrauch durch die finanzielle Oberschicht im ganz großen Stil.
Ganz anders sieht sie Sache bei OPEL aus. OPEL ist nicht eines von 2.277 Unternehmen der gleichen Branche, sondern (neben Volkswagen und Ford) einer von lediglich 3 Massenherstellern von Kleinwagen in Deutschland. Allein der Marktanteil unterstreicht OPELs Systemrelevanz.
Auch die Branche ist weit wichtiger als die Banken. Jeder 7. Arbeitsplatz in Deutschland hängt direkt oder indirekt von Automobilen ab. Von keiner Branche ist Deutschland so abhängig wie von Automobilen.
Die ganz große Systemrelevanz liegt allerdings im Zukunftspotential. Das sinnvollste Bankwesen betreibt das Geschäftsmodell aus der Mitte des letzten Jahrhunderts. Konten und Kredite verwalten - mehr braucht die Welt nicht. Alle "modernen" Bankprodukte sind verantwortlich für die Weltwirtschaftskrise und daher (gelinde gesagt) zukunftsunfähig. In der Automobilbranche liegt dagegen ein gewaltiges Zukunftspotential:
OPEL - eine Riesenchance
Jeder Fachkundige weiß: Verbrennungsmotoren haben keine Zukunft. Der Klimawandel fordert eine schnellstmögliche Abkehr von CO2-Emissionen. Die nächste Preisexplosion von Öl und Gas ist nur eine Frage der Zeit. 200 $ pro Barrel Öl bzw. 2 € pro Liter Benzin sind lt. Internationaler Energieagentur schon sehr bald möglich. Die Zukunft der Automobilbranche ist das Elektroauto.
Alle Automobilkonzerne reden seit vielen Jahren von dieser Zukunft - doch sie beschränken sich im Wesentlichen auf Reden und Alibiprojekte. Und selbst die eigenen Projekte werden von den Konzernen sabotiert - wie z.B. General Motors im Dokumentarfilm "Who killed the Electric Car?" (Unglaublicher Film! Unbedingt dieses Video anschauen!) beweist.
Die Politik hat die Pflicht und die Macht, endlich den Weg in die Zukunft frei zu machen. OPEL bietet dabei eine Riesenchance. Für nur 1 Mrd. $ kann die Bundesregierung die Aktienmehrheit an General Motors kaufen (mehr), OPEL aus GM herauslösen, eine kompetente Unternehmensführung einsetzen und sie (parallel zum langfristig auslaufenden Verbrennungsmotor) mit der sofortigen Serienproduktion von OPEL-Elektroautos beauftragen. Der Opel Ampera ist vor dem Serienstart bereits ein Auslaufmodell, da er immer noch einen Verbrennungsmotor ("Range Extender") benötigt, um die Batterie zu laden.
Welche Möglichkeiten heute bereits bestehen, lesen Sie hier, wie man den allmählichen Wechsel auf Elektroautos umsetzt, lesen Sie hier, und wie man Elektroautos schnell, billig und problemlos mit Strom aus Sonnenergie aufladen kann, lesen Sie hier.
Jörg Gastmann
STRATEGIEpartei.de
Anders sieht es bei Opel aus, Opel ist im Prinzip ein schwarzes Loch. Man weiß nicht was man rettet und was in der Zukunft bringt. Denn atm hat Opel keine Patente, lediglich die bestehende Belegschaft und die bereits entwickelten Automobile! Das wars! Die gesamte Entwicklungsabteilung für neue Autos gehörte zu GM, NICHT zu Opel. Sprich, wenn die aktuellen Autos langsam in die Jahre kommen, wird sie keiner mehr kaufen. Aufgrund des Fehelens einer eigenen VOLLSTÄNDIGEN Entwicklungsabteilungen wird es aber keine neuen Automobile geben und damit ist Opels Untergang besiegelt. Eine eigenständige Entwcklungsabteilung ist für Opel also notwendig, leider sind die Umsätze von Opel aber zu gering, als dass sich diese kleine Automarke eine allein für Opel arbeitetende Entwicklungsabteilung leisten könnte. Und damit bliebe nur eine Kooperation mit anderen Automarken. Blos wer soll das sein? Sämtliche deutschen Autohersteller haben selbst Überproduktionen in den Werken, was sollen sie dann mit weiteren Werken, die noch mehr Autos herstellen als der Markt aktuell als Absatz abnehmen kann?
Lange Rede kurzer Sinn, Opel ist nicht systemrelevant, denn Opel ist bis auf ein paar Zulieferfirmen kein Größe, die der Wirtschaft oder der Finanzwelt einen marginalen Schaden zurichten kann. Ich gebe zu, es ist tragisch wenn so viele Angestellte ihren Arbeitsplatz verlieren würde, das hat in meinen Augen auch nichts mit sozial verträglich zu tun, aber ich hab den freien Markt so nicht gewollt und werde ihn auch so nie gut heißen! Dennoch ist aus dem Gesichtspunkt der Systemrelevanz leider so. Die HRE ist durch ihre Verstrickungen aber leider Systemrelevant. Mir gefällt es erst recht nicht, wenn ich sehe, wie Finanzmanager sich Boni in Millionenhöhe einstreichen und nun die gesamte Wirtschaft in eine tiefe Rezession stürzen, aber so ist es nunmal. Und es wäre deutlich schlimmer, wenn die HRE tot gehen würde.
Wenn jetzt noch die restlichen Schweinereien staatsgestützt zu Lasten der einfachen steuerzahlender Bürger herauskommen würden,
würde Rebellion ausbrechen auch der Bürger/innen, denen Friede höchstes Gut ist. Politik ist ein dreckiges Geschäft und verlogen dazu - sagte eine alte Bäuerin aus einem 750-Seelen-Nest vor Jahren, weil sie es (nicht dumm) blickte.
Wann blicken wir es - wehren uns?
Verlogene Wahlen (Chem als Schwabe!!! mit lebenslanger türk. Staatsangehörigkeit)und andere Märchen der SPD, CDU vor den Wahlen - was haben sie die letzten 4 Jahre gebracht für das VOLK allgemein ausser Geld aus der Tasche ziehen, um Groß´betrüger zu hätscheln und schützen?
Viel Spaß in Armut - ich hab ihn auch, wählen wir, bitte nur nicht die ganz Linken, sie haben kein Geld - wie wir!