Krieg am Arbeitsplatz: Ist jedes Mittel erlaubt?
ARD - Dienstag, 14.11.2006 - 22.45 Uhr.
Schade, dass der
Arbeitsschutz nicht berücksichtigt wird.
Es gäbe da Einiges zu sagen ...
Sich.-Ing. Jörg Hensel - (noch) Mitglied im Verband Deutscher Sicherheitsingenieure -
VDSI
Aus der Sendungsankündigung:
Zitat:
Thomas Müller
Europas berühmtester Kriminalpsychologe prophezeit: "Wut und Zorn am Arbeitsplatz gehören zu den größten gesellschaftlichen Herausforderungen der nächsten 30 Jahre." Schon heute sei hierzulande jeder zweite Betrieb von so genannter "Workplace Violence" betroffen.
Mein Kommentar
Eine überaus richtige Einschätzung (Stichwort:
PTED), die ergänzt werden kann, um die Tatsache, dass das Europäische Arbeitsschutzrecht hier: Richtlinie 89/391/EWG bzw. das
Arbeitsschutzgesetz der Bundesrepublik Deutschland, das
Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz AGG (ehem. Antidiskriminierungsgesetz) und ggf. die
Präventionsnorm des § 84 SGB IX vor Mobbing schützen soll.
Fazit Der beste Weg,
Mobbing im Unternehmen zu vermeiden, ist der Schutz aller Beschäftigten vor dieser Gefährdungseinflussgröße.
Zitat:
Klaus Kocks
"Als Chef musst du ein Schwein sein", sagt der frühere VW-Vorstand und PR-Berater. "Karrieren sind soziale Auswahlprozesse, bei denen es nun mal Verlierer und Gewinner gibt." Das müsse man akzeptieren. "Ich habe schon mehr Leute gefeuert als gefördert", so Kocks.
Mein Kommentar
Diese Auffassung bzw. Praktiken sind mit der Zielsetzung des Arbeitsschutzgesetzes nicht vereinbar. Denn das ArbSchG geht von einer
menschengerechten , und nicht von einer "
schweinsgerechten" Gestaltung der Arbeit aus. Herr Klaus Koks verhält sich in Bezug auf das ArbSchG und ggf. auf das möglicherweise rechtsverstößig. - Eine Anspruchsgrundlage betr. § 823 (2) BGB wird an dieser Stelle sehr wahrscheinlich realisiert.
Auf jeden Fall wäre Herr Kocks ein Fall für die Anwendung des ...
§ 35 Gewerbeuntersagung wegen Unzuverlässigkeit
(1) Die Ausübung eines Gewerbes ist von der zuständigen Behörde ganz oder teilweise zu untersagen, wenn Tatsachen vorliegen, welche die Unzuverlässigkeit des Gewerbetreibenden oder einer mit der Leitung des Gewerbebetriebes beauftragten Person in bezug auf dieses Gewerbe dartun, sofern die Untersagung zum Schutze der Allgemeinheit oder der im Betrieb Beschäftigten erforderlich ist.
Hinsichtlich der beiden Herren Kocks und Hölscher vertrete ich die Auffassung, dass die Arbeitsschutzbehörde aufgrund des Opportunitätsprinzips unbedingt tätig werden müssen; Frau Maischberger selbst oder auch die Verantwortlichen der ARD würden gut daran tun, von sich aus eine entsprechende Anzeige bei der Gewerbeaufsicht einzureichen, für den Fall, dass man Mobbing am Artbeitsplatz nicht tolerieren möchte.
Zitat:
Yvonne Kümmerer
"Manche Mobbingopfer sind selbst schuld", sagt die Frankfurter Unternehmens- und Konfliktberaterin. "Viele Arbeitnehmer provozieren unbewusst den Krieg am Arbeitsplatz, weil sie Konflikte vor sich her schieben", analysiert die Soziologin.
Mein Kommentar
Normadressat für alle Arbeitssschutzgesetze ist immer der Arbeitgeber. Anmerkung: Für den Öffentlichen Dienst sind die Ministerpräsidenten (end-)verantwortlich ! Ein wesentlicher Bestandteil der arbeitsschutzgesetzlichen Mobbingprävention ist die Pflicht des Arbeitgebers zur Konfliktsteuerung. Dies geschieht (vgl. a. factsheet " Mobbing" der Agentur / Bilbao ) im Zuge der Implementierung des dort beschriebenen zweigleisigen Systems. Dies bedeutet in aller erster Linie: Personalentwicklungs- und Interventionskonzept (vgl. Verfahren bei der Polizei S-H).
M.E. ist es eigentlich egal, mit welcher Prädisposition ein Arbeitnehmer eine Arbeit aufnimmt. Es gelten die Statuten des ganzheitlichen Arbeitsschutzes für alle Beschäftigten und für alle Tätigkeitsbereiche. Wenn allerdings keine Schutznormen in deutschen Betrieben greifen, dann findet das statt, was Frau Kümmerer zutreffend beschrieben hat; sonst allerdings nicht.
Zitat: betreffend Margit Braun

Ihre Tochter, eine Münchner Polizistin, erschoss sich mit ihrer Dienstpistole, weil sie die Demütigungen der eigenen Kollegen nicht mehr ertragen konnte. Margit Braun erhob schwere Vorwürfe gegen die Polizei und zog vor Gericht.
Mein Kommentar
Immer wenn ich auf diesen Fall stoße bin ich sehr traurig. Es fehlen die Worte. Es tut mir sehr Leid für Sie und Ihre Familie und ich bewundere Sie, wie sie mit dem Schiksal Ihrer Tochter umgehen. Wenn ich Ihnen irgendwie helfen kann, können Sie gerne Kontakt mit dem
Mobbing-Gegner aufnehmen.
Zitat:
Monika Stoitzner
Die langjährige Sachbearbeiterin in einer Versicherung wurde in ihrem Berufsleben zwei Mal Opfer von Intrigen und Schikanen am Arbeitsplatz. Das Kollegenmobbing führte zu schweren Depressionen. Heute ist sie arbeitsunfähig.
Mein KommentarBesonder schwer betroffen sind Mobbingopfer, die mehrfach diesem Psycho-Gewalt-Prozess ausgesetzt waren.
Allzu häufig mündet dies in eine volle Erwerbsminderung und in einem hohen Grad der Schwerbehinderung mit allen gesundheitlichen Konsequenzen für die/den Betroffene/n und deren Familienangehörigen.
Wie im Falle der Frau Braun liegen/lagen hier schwerwiegende Verstöße gegen Präventionsnormen (ArbSchG/SGB IX) vor, dem die Arbeitsschutzbehörden offenkundig tatenlos zugesehen haben. Das gleiche Hilfsangebot gilt selbstverständlich auch für Sie. Insgesamt bleibt die Frage:
Wie denken Sie, Frau Maischberger über dieses Arbeitsschutzthema ?

Leider bin ich am 14.11.2006 terminlich verhindert und kann deswegen im Chat bei Maischberger nicht mitmischen.
Im Forum sind eine Menge Beiträge und Anregungen von mir.
Falls Du Zeit haben solltest, oder Andere Zeit haben sollten, bei Maischberger im Chat zu mischen, dann mische für mich mit.
Ein paar Zeilen von mir aus dem Forum oder aus dem Blog-Beitrag: "Heuschrecken Korruption Mobbing Arbeitslosigkeit" bringen sicherlich eine gute "kritische Mische".
Und die Zitate von den Leuten (ausser von der Mutter der Polizistin) sind mal wieder "öffentliches rechtliches Fernsehgeplänkel".
Gruss
Tom
Wenn die Sendung hält, was die Ankündigung androht, dann würde sie den Mobbern kräftig in die Hände spielen. - Aber warten wir erstmal ab. Vielleicht erledigt sich der Konjunktiv danach.
Wen es interessiert, hier noch meine Email an die Redaktion:
Sehr geehrte Redaktion,
ich habe als Mobbing-Betroffe, durch die krankmachenden Mobbingattacken meiner Vorgesetzten an meinem Arbeitsplatz, gestern erwartungsvoll auf die Sendung mit Frau Maischberger gewartet.
Mein Warten wurde aufs Bitterste enttäuscht. Diese angebliche "rege Diskussion" war einfach eine Selbstdarstellung eines Herrn Kocks, der bestimmt bei jeder seiner Kündigungen eine nette Abfindung kassiert und seine Schäfchen wohl im Trockenen hat und nicht wie ich als alleinerziehende Mutter 2er Kinder diese von einem unterdurchschnittlichem Einkommen zu versorgen hat und dann wohl mit 45 Jahren bei Kündigung auf diesem bescheidenen deutschen Arbeitsmarkt als Sachbearbeiterin wohl kaum "mal eben" einen neuem Job bekomme!!
Tausende Mobbingopfer erwartet nämlich als Resultat von Mobbing in der Realität die Arbeitslosigkeit, Krankheit und dann Harz 4! Wo war dieses Thema gestern?
Dann diese "blonde Dame" namens Kümmerer, die sich und ihre Dienste gestern gut an die Firmen und Unternehmen verkauft hat, denn sie wird von den Mobbern bezahlt. Schade, das diese Dame niemand darauf angesprochen hat.
Der Herr Müller kam niemals ohne Unterbrechung zu Wort - wurde ständig vom "Schweine-Kocks" (so bezeichnete er sich ja selber) und nicht jede Mobbingattacke führt "Gott sei Dank" zum Tod, sondern meistens zur Arbeitslosigkeit, Krankheit, Identitätsproblemen und zur Berufsunfähigkeit. Diese Menschen liegen dann den Steuerzahlern "auf der Tasche" und die mobbenden Arbeitgeber und Unternehmen ist der Personalabbau preiswert gekommen und der Staat darf zahlen!
Vielleicht hätten Sie als Redaktion sich mal mit wirklich mutigen Mobbingopfern in Verbindung setzen sollen, die sich mit ihrem Schicksal nicht so einfach abfinden möchten und mit wirklich aktiven Selbsthilfegruppen, die sich wöchentlich mit den dramatisch steigenden Zahlen von gemobbten Menschen auseinander setzten. Menschen zwischen dem Druck am Arbeitsplatz, der Angst um Arbeitsplatzverlust, der Angst vor Demütigung und der Angst vor sozialem Abstieg und dem freudlosen Leben, denn die Arbeit kann bestimmt auch Spaß machen.
Wo sind die Manager, die auch Managen können?
Schade, ich hätte gern mal mit den Herrschaften gestern über mangelde Fürsorgepflicht und den Straftatsbestand der Körperverletzung durch Mobbing gesprochen.
Freundliche Grüße und ich hoffe auf bessere redaktionelle Arbeit für meine GEZ-Gebühren!
Marion Westphal
Gruss
Schon richtig lustig, wenn Herr Hölscher seinen alten Arbeitgeber Lidl öffentlich als "Mistverein" bezeichnet.
Alles in allem: eine Dauerwerbesendung der dürftigeren Art. Maischberger war schon mal viel besser. Niveau: eher schwach !
Aber die Enttäuschung hält sich in Grenzen (siehe Kommentar vor der Sendung)
Hoffentlich haben genügen Leute genau zugehört!
http://wiki.mobbing-gegner.de/InterNas/BerufungsVerfahren/SchriftSatz/AnMerkungen/SeitE17?highlight=%28Kocks%29
Frau Brandt, Frau Stoitzner und Herr Müller waren gute Diskussionspartner, leider kamen sie aufgrund der rücksichtslosen Verfahrensweise der drei oben angeführten zu wenig zu Wort.
Der Beitrag war für die Mobbingdiskussion nicht gut, da er bestehende Vorurteile verstärkte, wie z.B. Mobbingopfer seien selbst Schuld an ihrer Situation, unfähig, mit Kritik zurechtzukommen etc.pp. Ich wünsche mir für die Zukunft etwas konstruktivere Darstellungen in den Medien, damit nicht die Mobber und Bosser noch weiter unterstützt werden!
Viele Grüße an alle Mobbinggegner!wutbrumme
Diese Sendung hat den Beweis dargelegt, dass seitens der Redaktion wenig Interesse bestand, das Thema „Mobbing in der Arbeitswelt“ anhand aktueller Erkenntnisse von Wissenschaft und Forschung, insbesondere in den Bereichen (Menschen-) Recht, Medizin, Epidemiologie, Betriebs- und Volkswirtschaft aufzuarbeiten.
Die nicht aus dem Blickwinkel vg. Disziplinen geführte „Unterhaltung“ war - seitens der wohl selbst ernannten Konditionierer in Sachen Menschenrechte ( Kocks,Hölscher) von einer Egozentrik getragen, die nicht nur abscheulich ist, sondern es wurde ungeniert ein Konglomerat an Rechtswidrigkeiten einem Millionenpublikum dargeboten.
Solchen Trieben zur schonungs- und rücksichtslosen Entfaltung unersättlicher Machtgier sind gut geeignete Voraussetzungen, die immer mehr betriebliche Makrodiktaturen im Stande sind auszubilden.
Dies zu schweren Lasten des Gesundheitssystems, der Volkswirtschaft insgesamt.
Völlig ausgeblendet ignorieren diese beiden Herren Artikel 1 und 2 des Grundgesetzes.
Widersetzen sich in Ihrer Meinung der Charta der Grundrechte eines Bürgers der EU und beleidigen sinnbildlich die Europäische Menschenrechtskonvention (Artikel 3 EMRK) und Glänzen offenkundig durch völlige Unwissenheit über das Europäische Arbeitsschutzrecht.
Anhand dieser beiden Herren ( Kocks,Hölscher) wird deutlich, wie notwendig die Vermittlung von Sozialkompetenz für Führungskräfte ist, die ihnen wohl kaum zugesprochen werden darf.
Frau Kümmerer als angebliche Soziologin passte ins gleiche Bild.
Egozentrik ohne Berücksichtigung aktueller wissenschaftlicher Standards spricht eine deutliche Sprache und stellt selbst die Glaubwürdigkeit ihrer Profession vor einem Millionenpublikum mehr als in Frage.
Über weite Strecken ihrer sehr geschäftstüchtigen sowie monologbehafteten TV - Aquise, hatte ich das Gefühl, ich wäre auf dem Sender Q24 (Teleshopping) und nicht bei der ARD.
Dass Frau Maischberger diesem Treiben quasi freien Lauf ließ, hat offensichtlich mit einer sehr mangelhaften Vorbereitung zu tun. Insofern darf sicherlich unterstellt werden, dass Betroffene am heimischen Fernseher eine weitere traumatische Erfahrung, „dank“ dieser Sendung machen mussten.
Denn die Erwartung an eine solches Fernsehereignis war geprägt von großer Hoffnung. Die Enttäuschung war jedoch grenzenlos.
Dies sah man auch Frau Braun und Frau Stoitzner an. Gott sei Dank, hatte Frau Braun auf das Grundgesetz aufmerksam gemacht und da wären wir bei dem Arbeitsschutz, was noch nicht einmal als Wort oder als Wortpaar auftauchte (Schutz bei der Arbeit) auftauchte. Dies einmal zu benennen wäre doch nicht so schlimm gewesen. Oder ?
Frau Stoitzner hatte zudem gut anschaulich gemacht, wie „kleinste“ Einwirkungen; jedoch über einem langen Zeitraum in die Arbeitsunfähigkeit und Schwerbehinderung führen können.
Einzig und allein der Sach- und Fachverstand des Herrn Thomas Müller wurde aus dem Kreis der „Nichtbetroffenen“ dem Thema gerecht.
Ein Mann mit Weitblick und internationaler Kompetenz, der regelmäßig von den b.b. Egozentrikern bzw. Selbstdarstellern unterbrochen wurde, ohne das Frau Maischberger hier wesentlich eingriff.
Insgesamt war der Sendebeitrag stark unter Niveau; man hat eine große Chance vertan, auf die 5,6 Millionen Mobbingopfer in der Bundesrepublik und sowie unter Bezugnahme auf die Verfassung angemessen und nachhaltig aufmerksam zu machen.
Sich.-Ing. Jörg Hensel
ich kann Ihrem Kommentar nur beipflichten. Mir ist, nachdem ich den Beitrag habe 'sacken' lassen, noch ein Gedanke zu dem Thema 'Gesetz' eingefallen - Frau Kümmerer gab ja von sich, dass unsere Gesetze in Bezug auf Mobbing ausreichten. Daran glaub ich nun wirklich nicht, das konnte die Dame mir nicht verkaufen. Was hier fehlt, ist wirklich eine eindeutige Gesetzgebung in punkto Mobbing wie in anderen Ländern, z.B. Frankreich. Da werden auch seelische Schädigungen unter Strafe gestellt.
Hier bei uns braucht ein Mobber bloß zu behaupten, er habe gar nicht gewußt, was seine Handlungen bei seinem Opfer bewirkten, und schon ist er frei von aller Schuld (ist in meinem Fall so passiert). Deshalb finde ich auch die Unterscheidung 'strategisches Mobbing' und 'zufälliges Mobbing', die ebenfalls von Frau Kümmerer in die Diskussion geworfen wurde, eher wenig hilfreich. Es mag sein, dass es diese Unterscheidung gibt. Aber im Normalfall wird kein Mobber je zugeben, dass er seine Handlungen bewußt zur Personalentsorgung eingesetzt hat - es sei denn, er ist so abgebrüht und zynisch wie der Jungmanager Hölscher, der zwar bei Lidl gegangen ist, aber an anderem Orte kaum anders handeln wird. 'Normale' Mobber sind hinterher immer unschuldig, finden immer Rechtfertigungen für sich und bei 'Mediatoren' wie Frau Kümmerer willige Beihelfer. Und keiner schreitet ein.... schon gar nicht der Gesetzgeber. Es gibt mittlerweile ein Anti-Stalking-Gesetz. Wann kommt das Anti-Mobbing-Gesetz? Oder wie kann man eine Forderung danach anbringen?
Viele Grüße, wutbrumme
Als Mobbing-Opfer bzw. wäre ich an der Stelle der Mutter des gemobbten Mädchens gewesen - ich hätte die Runde wohl vor laufenden Kameras verlassen.
Ich sah die Sendung auch, und ich schnitt sie als Beweismittel mit.
In dieser Sendung kam überhaupt nicht rüber, wie die Mobber per Psychoschikane die Mobbing-Opfer fertig machen.
Kaum ein Anhaltspunkt, wie mit ständiger Nörgelei, ständiger Schreierei, mit ständingem Miesmachen der Arbeitsleistung, die Mobbing-Opfer im Umfeld der Dauerüberbelastung nieder gemacht wurden.
Im Übrigen ist diese Psychoschikane nichts Neues.
Die Nazis benutzten dieses Schema, um in den Arbeitslagern und in den KZs die Arbeitsleistung und die Produktivität zu erhöhen.
- Schliesslich war Krieg, und da musste Alles aus den Opfern herausgepresst werden - .
Und wie das zum Teil endete, dass wissen wir.
Gruss
Tom
Der Kommentar von Stefan Fügner (Beschwerdezentrum) wurde
gelöscht.
Erklärung:
Herr Stefan Fügner wird hiermit aufgefordert, es zu unterlassen, die Seiten des Mobbing-Gegners - insbesondere durch das Verfassen von Beiträgen - zu Nutzen, da er mehrfach und schwerwiegend, sowie trotz schriftlicher Belehrung gegen die Forumsregeln des Mobbing-Gegners verstoßen hat.
Es besteht insofern Hausverbot für Herrn Fügner für alle Portalbereiche des
Mobbing-Gegners.
gez. J. Hensel
Thema: Krieg am Arbeitsplatz: Ist jedes Mittel erlaubt?:
Die Sendung war oberflächlich und bot insbesondere den Teilnehmern Klaus Kocks und Yvonne Kümmerer eine Plattform zur Selbstdarstellung mit Äußerungen, die weder Opfer von Psychoterror am Arbeitsplatz, Arbeitnehmer und fair denkende Unternehmer und Führungskräfte nicht hinnehmen können.
....
...
Die Zuschauer, Arbeitnehmer und Unternehmer, die mit Schweinsein nichts zu tun haben wollen, dürfen sich derartige Sendungen nicht widerspruchslos gefallen lassen.
Dr. Thomas Etzel, München
PS:Danke für den Hinweis
http://www.mein-parteibuch.de/2006/11/17/menschen-bei-maischberger-mobbing-thema-vergeigt/
Letztlich mussten immer die Opfer
von Mobbing in der Sendung darauf hinweisen, um was es eigentlich geht und wurden auch noch selbst dort angegriffen zum Beispiel von Frau Kämmerer. Ihr ging es nicht um das Thema sondern um eine Platform zur Selbstdarstellung.
Das von ihr wissenschaftliche Geschwafle, hatten noch nicht mal einen Unterhaltungswert geschweige diente der Information.
So musste Sie dann doch letztlich aufgefordert werden, nun endlich von sich zu geben, wie Mobbing verhindert werden kann. Ihr Spruch dass Problem mit Kollegen direkt zu klären war sehr einfältig. Mobbing ist, wenn einer entschieden unterlegen ist und nichts mehr geht. Ausserdem bedienen sich Firmen des gezielten Mobbings um teure Mitarbeiter loszuwerden.
Das ist auch der Grund, weshalb jahrelang zugeschaut wird wenn, wie so häufig der Fall Vorgesetzte und Kollegen jemanden gleichzeitig mobben, um ihn zur Aufgabe des Arbeitsplatzes zu zwingen. Von den dann durchgeführen Aktionen ist kaum etwas zu beweisen ist. Ausser dass alles so hingedreht wird, dass der Gemobbte selber schuld hat und ihm auch nichts geglaubt wird.Fazit: Nächstes Mal bitte eine besser vorbereitete Sendung!
ja, Herr RA Dr. Etzel hat es , auf den Punkt gebracht Insbesondere die Aussage, dass Zuschauer, Arbeitnehmer und Unternehmer, die mit „Schweinsein“ nichts zu tun haben wollen, sich derartige Sendungen nicht widerspruchslos gefallen lassen dürfen, unterstreicht auch die Notwendigkeit zum Tätigwerden aller gesellschaftlichen Kräfte, damit das Grundgesetz in der Arbeitswelt (wieder) eine Gültigkeit erhält.
Darüber kann auch nicht hinwegtäuschen, dass beispielsweise die Fachaufsicht des Sozialministeriums des Landes Schleswig-Holstein der Auffassung ist, die derzeitige gesetzliche Lage sei ausreichend um Mobbing in der Arbeitswelt wirksam zu begegnen. Ebenfalls eine Opferverhöhnung, die bezeichnend ist.
Dabei verschweigt das Ministerium eigene Mobbingfälle bzw. hat dem Treiben seit Jahren tatenlos zugesehen.
Jedenfalls bleibt festzuhalten, dass es für Träger hoheitlicher Befugnisse gesundheitlich von äußerster Gefährlichkeit ist, sich für das Grundgesetz im Dienst einzusetzen immer dann, wenn es politisch deshalb nicht gewollt ist, da Menschenrechtsverletzungen in den eigenen Landesbetrieben in großer Anzahl vertuscht werden sollen.
Der Grund hierfür ist, dass die Landespolitiker an ihrer angeblichen Reputation - sprich: Den an eine Einzelperson oder Institution gebundene Ruf höherer Kompetenz und Qualifikation, hinsichtlich der Erbringung von gesellschaftlich relevanten Leistungen - beharrlich festhalten, obwohl sie zu keiner Zeit betreffend Mobbing je Vorhanden war.
Alles dies mit einem offensichtlichen Lügengerüst, nur zur Erhaltung ihrer Posten, ihres Einkommens ihrer Diäten und dem einer Betriebsdiktatur geichkommenden Anwendung hierarchischer Strukturen zur Durchsetzung des politischen Willens, fernab der bundesdeutschen Verfassung.
Bekenntnisse zur Ächtung von Mobbing - wie Sie von Herrn Ministerpräsident Carstensen im Grusswort zum 2. Antimobbing - Tag proklamiert wurden, sind bisher nicht das Papier wert auf dem sie stehen.
Man macht weiter, wie bisher: Schutz für den Täter und zusätzliche Bestrafung für die Opfer.
Die Haltung des Ministerpräsidenten des Landes Schleswig-Holsteinzu P.-H. Carstensen zu seinen eigenen Worten, kann als Musterbeispiel für diesbzgl. politisches Versagen bzw. für einen schwerwiegenden Fall von “Polical Incorrectness” gewertet werden.
Schreiben an MP Carstensen
Gruss
Sich.-Ing.J. Hensel
mobbing wünsch ich keinem..das verdirbt einem echt die freude am arbeiten bzw. studieren wies bei mir war