Volksbank Ludwigsburg eG
Montag 26. März 2007
Konflikt in der
Volksbank Ludwigsburg eG – Bruch des Bankgeheimnisses, Versuch der Existenzvernichtung, laufende Gesetzesverstöße,
Anleitung zu Psychoterror und systematischem
Mobbing Ich finde es wichtig! Hier ist die Solidarität gefragt. Als
Top-Arbeitgeber sollte sich die Bank mehr mit
Corporate Social Responsibility beschäftigen!
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
die meisten von Euch wissen es schon: Es gibt einen unglaublichen Konflikt in der Volksbank Ludwigsburg eG mit allen o.g. Auswirkungen.
Wir haben uns vorgenommen, ab sofort regelmäßig darüber zu informieren. In den nächsten Wochen erhaltet Ihr voraussichtlich tägliche neue Meldungen.
Dies ist ein demokratisches öffentliches Diskussionsforum. Alle haben die Möglichkeit, ihre Meinung kundzutun. Wir bitten Euch/Sie, sich mit Kommentaren nicht zurück zu halten!
Solidarität mit dem Betriebsrat der Volksbank Ludwigsburg
Solidarität mit der Vorsitzenden Andrea Widzinski
Solidarität mit der Belegschaft der Volksbank Ludwigsburg.
Was bisher geschah:
Der Tarifkonflikt im Jahr 2006 war auch in der Volksbank Ludwigsburg Auslöser für eine Konfliktsituation. In deren Folge weigert sich der Vorstandsvorsitzende Unger und seine Vorstandskollegen, mit der Betriebsratsvorsitzenden Andrea Widzinski an einen Tisch zu sitzen. Gleichzeitig verschärfen sie alle Maßnahmen und üben unglaublichen Druck auf Betriebsratsmitglieder und das Umfeld aus.
Sie missbrauchen die zweite Führungsebene, die eine Stimmung der Angst und des Entsetzen in der Volksbank erzeugen.
Alle Gesprächsangebote von ver.di, des Rechtsanwalts Dr. Goericke, von Abgeordneten, von Katholischer- oder Evangelischer Betriebsseelsorge, von Betriebsratsmit-gliedern werden vom Vorstand abschlägig beschieden.
Mit Anwalt Naujoks haben sie einen Anwalt engagiert, der mit äußerst unseriösen Methoden ein systematisches Mobbing und systematischem Psychoterror in der Volksbank Ludwigsburg aufbaut.
Spezialität von Anwalt Naujoks: „Kündigung“, von Unkündbaren damit meint er langjährig Beschäftigte, Schwerbehinderte, Betriebsratsmitglieder, Kranke, Drogenabhängige, Alkoholiker, Querulanten und Andere. Er bietet auf seiner Homepage Rezepte an, wie auch ein 15-köpfiger Betriebsrat zum Rücktritt gezwungen werden kann.
Er bietet Seminare zum Konfliktmanager an (man beachte: nicht zum Konfliktlösungsmanager!)
Er bietet Seminare an, damit Arbeitgeber lernen, wie sie jemanden ohne Kündigungsgrund kündigen können. Er erläutert, wie ein Arbeitgeber seine Beschäftigten auch ohne Abfindung los bekommen kann. Diese Angebote kann man auf seiner Homepage nachlesen. http://www.fachseminare-naujoks.de/
Gleichzeitig wirbt er mit diesen unverschämten Dingen in seinem Buch: Kündigung von „Unkündbaren“ -Rechtsratgeber für schwierige Kündigungsfälle Von Helmut Naujoks, MANAGEMENT + KARRIERE VERLAG, Gebundene Ausgabe 2002, 302 Seiten, 51,-EUR
Wenn die Methode Unger/Naujoks Schule macht, dann können Betriebsräte im Bankenbereich ihre Arbeit künftig einstellen.
Unterstützt uns!
Schreibt Eure Kommentare!
Schreibt folgende Verantwortliche an:
Aufsichtsräte der Volksbank
Klaus Geißler, Vorsitzender, Hermann-Rombach-Str. 17, 74321 Bietigheim-Bissingen
Kurt Langjahr, Dipl.-Betriebswirt, Uhlandstr. 5, 71672 Marbach/Neckar
Hans Buchenroth, Kaufmann, Oststr. 12, 74343 Sachsenheim
Berthold Buck, Stukkateurmeister, Theodor-Heuss-Str. 31, 71711 Murr
Ute Freitag, Dipl.-Verwaltungswirtin, Seehof 4, 71282 Hemmingen
Jochen Haller, Geschäftsführer, Kurfürstenstr. 4, 71636 Ludwigsburg
Wilfried Hörmann, Schmiedemeister, Grönerstr. 27, 71723 Großbottwar
Werner Mann, Schreinermeister, Von-Plieninger-Str. 2, 71711 Steinheim
Hans-Michael Ulrich, Steuerberater, Lange Str. 4, 70806 Kornwestheim
Friedrich Wahl, Agraringenieur, Zeppelinstr. 11, 71665 Vaihingen
Hans Zeh, Elektromeister, Haydnstr. 5, 74321 Bietigheim-Bissingen
Mit der Bitte um Einflussnahme
rathaus@stadt.ludwigsburg.de für den Oberbürgermeister Werner Spec
CDU-Fraktion Ludwigsburg: Dr. Lang, Thomas, lang-ludwigsburg@t-online.de
SPD-Fraktion Ludwigsburg: Dr. Bohn, Eckart, Eckart.Bohn@kvjs.de
Freie Wähler Ludwigsburg, Glasbrenner, Roland, info@glasbrenner-wohnbau.de
Grüne - Fraktion Ludwigsburg, Gericke, Markus, Markus.Gericke@gmx.de
FDP-Fraktion, Burkhardt, Elga, E.Burkhardt@t-online.de
Für Eure Unterstützung bedanken wir uns im Voraus.
Eure Christina Frank Gewerkschaftssekretärin – ver.di Bezirk Stuttgart
HALTET EUCH RAUS!!!!!!!!!!
Hab Mut und Zuversicht, hier bist du auf der richtigen Seite.
Wenn Der Vorstandsvorsitzende keine friedliche Einigung will, muss man das doch öffentlich machen.
ER alleine entscheidet, wie die Voba LB da steht und nicht ver.di.
Wenn man vernünftig miteinander reden könnte würde ver.di auch nicht so einen Schritt gehen.
Was sind denn das für Methoden die in der Voba angewandt werden???
Sicherlich hast Du ver.di mit dem Anwalt Naujoks der Volksbank Ludwigsburg eG verwechselt !
Kann ja mal passieren, - wenn man die falsche Sichtweise erwischt hat - .
Aber hier im Forum kannst Du dich informieren und dich selbst fortbilden, - in aller Regel dürfte dir das helfen und es kostet nichts - .
Gruss
Tom
Egal was da war, aber wenn die Gefahr besteht, dass der Rechtsstaat ausgehebelt wird, dann ist es vorbei mit "Raushalten".
Die beauftragten "besonderen" Anwälte sprechen da ihre eigene Sprache.
Es sei da an folgenden Fall erinnert:
http://www.einblick.dgb.de/urteile/2001/09/urteil06/
Übrigens, die Herrschenden der Volksbank Ludwigsburg sind zur Nacht auf den 1.Mai zur Raisson gekommen !
Die fristlosen Kündigungen wurden wieder rückgängig gemacht.
Dies war nur möglich, dass viele Arbeitnehmer auf Grundlage unseres Kündigungsschutzgesetzes sich stark gemacht haben für die VERDI-KollegInnen.
Mit freundlichen und solidarischen Grüßen
Bert
Ein solches Mobbing-Verhalten muß im Keim erstickt werden.
Es ist nur gut, daß die Öffentlichkeit davon erfahren hat.
Die Lokführer tun das, was eigentlich ALLE mal tun sollten und lassen sich nicht auf faule Kompromisse ein (NOCH nicht) und schon jaulen arme Ausgebeutete anderer Branchen, dass sie dadurch zu spät in ihre Knochemühle kommen und die Forderungen "total überzogen" seien. SUUUUPI! So weit hat die Ausbeuterbande uns also schon bekommen, dass wir bei jedem Tritt in den Arsch fein nach mehr betteln und jeden, der sich das nicht gefallen lässt verdammen.... Anstatt einfach dem eigenen Chef zu sagen "Weisst Du was, du Arschgesicht? Ich bin mit den Lokführern nicht nur solidarisch, sondern mache es jetzt genau wie die, bis Du Dir ein paar Kröten mehr für mich aus dem Steiß leierst!"
Tja, Utopie. Eine Nation voller Menschen, die unverrückbar daran glauben, es sei das gottgegebene Recht einiger, andere auszubeuten. Und WENN überhaupt mal was daran verändert werden sollte, dann höchstens, dass ICH vom Ausgebeuteten zum Ausbeuter avanciere, denn das System an sich ist ja ok. Es muß "oben" und "unten" geben, "wir" und "die". Teile und herrsche....
Nun gut, vor diesem Hintergrund gehe ich mal nicht unbedingt davon aus, hier eine große Solidarität mit Opfern IN ANDEREN LÄNDERN zu erreichen, dennoch soll es nicht am Versuch schon scheitern:
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_Sohn__von__Coca-Cola__Gewerkschafter__entführt__und__gefoltert
Heute kam die Nachricht von SINALTRAINAL, dass in Kolumbien eine neue Welle der Gewalt gegen Coca-Cola Gewerkschafter anrollt.
Am 27. September 2007 gegen 16h kam ANDRES DAMIAN FLOREZ RODRIGUEZ, Sohn des Gewerkschaftssekretärs von SINALTRAINAL und Arbeiter in der Coca-Cola Abfüllanlage JOSE DOMINGO FLOREZ, von der Schule nach Hause, in die Cra 38ª No 204-102 im Stadtteil ANDES von Floridablanca Santander. Drei Individuen näherten sich ihm. Sie waren in einem schwarzen Jeep unterwegs, trugen Waffen, waren mit Funkgeräten ausgestattet und mit Sturmhauben maskiert. Gewaltsam zogen sie ihn hoch, warfen ihn auf die Ladefläche des Fahrzeuges und schlugen ihn. Während der Fahrt sagte einer der drei in das Funkgerät: „Wir haben den Hurensohn, was sollen wir mit ihm machen?“ und auf der anderen Seite wurde geantwortet: „Macht eine Spazierfahrt mit ihm, schmeisst ihn dann raus und gebt ihm die Botschaft.“ Der mit dem Funkgerät sagte: „Sag deinem Vater, dass wir nicht ruhen werden, bis ihr in kleine Stücke geschnitten seid.“ Dann warfen sie ihn in Palenque auf der Strasse nach Lebrija vom Fahrzeug.
Dieser neue Vorfall gegen Coca-Cola Arbeiter, die in SINALTRAINAL organisiert sind und ihre Familien kommt nach den Todesdrohungen die sich am 10. Februar, am 26. Juli am 9. August und am 20. und 25. September 2007 ereignet haben.
Es muss darauf hingewiesen werden, dass wir am 24. September dem Unternehmen Coca-Cola mitgeteilt haben, dass wir die weltweite Coca-Cola Kampagne wieder aufnehmen. Wir haben die transnationalen Unternehmen wegen ihrer Verstösse gegen die Menschenrechte angeklagt und wir weichen nicht zurück angesichts der Drohungen und der antigewerkschaftlichen Repression gegen die Mitglieder von SINALTRAINAL.
Wir verlangen, dass Coca-Cola und der kolumbianische Staat mit der Repression gegen die Arbeiter aufhört, dass gegen die materiellen und intellektuellen Urheber dieser Verbrechen Untersuchungen einleitet werden und dass das Recht auf Leben und auf gewerkschaftliche Vereinigung garantiert wird.
Mit freundlichen Grüßen,
LUIS JAVIER CORREA SUAREZ
Präsident SINALTRAINAL
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Ups? Noch da? Du hast tatsächlich bis HIER gelesen? Dann ist es nur ein kleiner Schritt, eine E-Mail, wenige Sekunden, die Dich davon trennen, Dir selbst auf die Schultern klopfen zu können und zu sagen: "Heute habe ich wenigstens was Solidarisches gemacht!". Dir fällt nicht ein, was Du info@coca-cola.de zu diesem Thema sagen könntest, oder Du bist zu faul? Hier ein Vorschlag, Du darfst ihn gerne in eine Mail kopieren, den Originaltext von oben anhängen und ab die Post. Bringt nix? Klar, solange alle so denken.
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Sehr geehrte Damen und Herren,
zum wiederholten Male musste ich heute mit Bestürzung
feststellen, mit welch menschenverachtenden Methoden
gegen gewerkschaftlich organisierte Mitarbeiter Ihres
Unternehmens vorgegangen wird.
Auch wenn sich das Vorgehen in seiner offenen
Brutalität meiner Information nach nicht auf Länder
der sogenannten "ersten Welt" erstreckt, möchte ich
Sie doch darauf hinweisen, dass jeder einzelne Teil
Ihres weltweiten Konzerns in der Verantwortung steht,
diese Zustände umgehend und nachhaltig zu beenden.
Da eine starke Möglichkeit der internationalen
Solidarität darin besteht, Produkte derartiger
Konzerne zu boykottieren, werde ich dies bis zu einer
grundlegenden Änderung der dortigen Arbeitsbedingungen
auch weiterhin tun und darüber hinaus auch in meinem
privaten Umfeld immer wieder auf die
menschenverachtenden Arbeitsbedingungen innerhalb
Ihres Konzernes aufmerksam machen, um so eine
möglichst breite Solidarität mit den verfolgten
Gewerkschaftlern und Gewerkschaftlerinnen in diesen
Ländern zu erreichen.
Im Folgenden füge ich eine Erklärung des Präsidenten
der kolumbianischen Gewerkschaft SINALTRAINAL bei,
welche die jüngsten Einschüchterungsaktivitäten gegen
gewerkschaftlich organisierte Arbeiter und
Arbeiterinnen dokumentiert:
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[hier einfach den obigen Originaltext anhängen und ab dafür]
ich bin Deiner Aufforderung gefolgt und habe an CocaCola das von Dir sehr gut formulierte Protest-eMail heute (14.10.2007) gesendet. Dieser Weg des Protestes bzw. der Solidarisierung ist ein weitere Mosaikstein, Gerechtigkeit einzufordern !
Falls Du eine Kopie möchtest, so schick mir Deine eMail Adresse.
Mit freundlichen und solidarischen Grüßen
Bert Erhard
Danke für den Beitrag/Kommentar. Ich kann dir auch gerne ein ständiges Autorenkonto z. Verfügung stellen.
Macht sich besser. Sag ..
ich werde es auch in den nächsten Newsletter mit aufnehmen. Wird wohl noch nächster Woche verscickt werden.
macdet
-- für eine faire arbeitswelt --